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Insider-Wissen 2

Thema: Web-Dialer
(Verfasst von Kurt Hartmann, 10.02.2002,
  aktualisiert 10.04.2003, 05.03.2010)

In diesem Insider-Artikel befassen wir uns mit einem weiteren Ärgernis des Internets - dem Problem der WEB-DIALER: Immense Telefonrechnungen lassen Sie aus allen Wolken fallen!

© Die Presse.com


Wir schicken voraus, dass dieser Artikel schon im Jahre 2002 verfasst wurde. Mittlerweile verbinden sich jedoch immer weniger Anwender mit einem veralteten Analog-Modem mit dem Internet, immer mehr dagegen verfügen bereits über einen xDSL- oder Breitbandinternetanschluss, - auch im ländlichen Bereich ist die Umstellung auf diese Technologie in vollem Gange (Stand Januar 2008).
Wenn auch Sie zu der ständig steigenden Zahl der DSL-Besitzer gehören, dann sind die folgenden Ausführungen für Sie irrelevant, denn Sie können sich keinen Dialer "einfangen"!
Näheres zum Thema ADSL können Sie in unserem Insider-Artikel Nr. 4 nachlesen (neue Seite).

1. Definition
2. Funktionsweise
3. Unterscheidungsmerkmale seriös - unseriös
4. Unseriös seriös oder - selber schuld!
5. Anzeichen für die Existenz eines Dialers
6. Schutzmaßnahmen

7. Nachtrag April 2003: Werbe-mails



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1. Definition

Zunächst:
Verwechseln Sie (Web-) Dialer (sprich: Dáiala ) nicht mit (Rauschgift-) Dealern, obwohl beide mitunter die gleichen kriminellen Energien entwickeln!
"To dial up" heißt auf Deutsch "sich einwählen", und der "Dialer" ist also ein "Wähler", der für uns eine bestimmte Telefonverbindung herstellt. Er muss daher zuerst auf dem PC installiert werden, ehe er seinen Job tun kann. Dabei wird zur bereits bestehenden DFÜ-Verbindung ihres Providers eine neue derartige Verbindung eingerichtet.

Daran ist prinzipiell noch nichts Verwerfliches. Zahlreiche kostenpflichtige Dienstleistungen werden sowohl per Telefon als auch per Internet über sogenannte MEHRWERT-NUMMERN (Premium-Rate-Dienste) angeboten. Man spart sich also umständliche Überweisungen, Abbuchungsaufträge oder Kreditkarten-Transaktionen (die Kreditkarten-Nummer im Internet – das ist auch nicht jedermanns Sache...), sondern bezahlt einfach und anonym über eine höhere Telefonrechnung, beispielsweise für

  • Auskünfte (Fahrpläne, Telefonnummern, Wettervorhersage…),
  • technische Unterstützung (Support, Beratung) und andere Hilfeleistungen,
  • kostenpflichtige Zeitungsartikel oder wissenschaftliche Magazine,
  • kostenpflichtige Software (Spiele, Programme, SMS-Logos, Klingeltöne usw.),
  • Nachrichten- und Informationsdienste, - und natürlich (und vorwiegend!) …
  • Erotikangebote, Webcams, Videos, Bilder, Live-Chats u. dgl.

Ist eigentlich genial. Nachdem immer mehr Angebote im Netz kostenpflichtig sind, ist zu erwarten, dass diese Art der Abrechnung in Zukunft immer häufiger angewendet werden wird.
(Nachtrag 2007: Vor fünf Jahren, als dieser Artikel geschrieben wurde, sah es noch danach aus. Mittlerweile hat aber das Breitbandinternet (DSL) eine rasante Ausbreitung erfahren und ist - zumindest bei uns in Österreich - auch in entlegenen ländlichen Gebieten verfügbar.)

Weniger genial wird die Sache allerdings, wenn der Kunde nicht weiß, worauf er sich da einlässt, weil er über die anfallenden Kosten im vorhinein nicht ausreichend informiert wird  und dann - Wochen später - fassungslos seine Wahnsinns-Telefonrechnung anstarrt. Die Ursachen sind meist sehr ähnlich: Entweder eine Sex-Hotline (die berühmten Stöhn-Nummern, die wir alle aus der Werbung der privaten Fernseh-Sender kennen), oder eben ein Web-Dialer, auf den wir reingefallen sind; - und dieser kann noch wesentlich katastrophalere Folgen haben!

Wir müssen im Internet daher zwischen seriösen und unseriösen Web-Dialern unterscheiden!

Seriöse Anbieter (und das ist die Mehrzahl!) machen den Kunden ganz klar auf die anfallenden Kosten aufmerksam, noch ehe die neue Verbindung hergestellt wird. Unseriöse Anbieter dagegen verschleiern diese Tatsache bewusst - und zocken auf diese Weise ihre Kunden ganz unverschämt ab!

Es ist natürlich hauptsächlich (aber nicht ausschließlich!) der heiß umkämpfte und immens profitable "Erotik" - Markt, auf dem die meisten unseriösen Dialer anzutreffen sind. Diese versorgen uns dann so ganz "nebenbei" auch noch mit den schönsten Trojanern!
Aber auch manch schlichte Witze-Seite oder die von den Kids so begehrten Klingeltöne oder Logos laufen oft über solche unseriösen Anbieter.

 
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2. Funktionsweise

Gleich vorweg:
(Noch?!) nicht gefährdet sind Computer mit den Betriebssystemen Apple (Mac) und Linux (Unix).

NICHT gefährdet sind auch alle Glücklichen, die – egal, mit welchem Betriebssystem – mit einem der ultraschnellen (A)DSL-Zugänge ins Internet absurfen (da diese keine Telefonnummer wählen können).

Arbeiten Sie aber mit dem Betriebssystem Windows (egal, welche Version) und wählen Sie sich über ein analoges oder ISDN – Modem ein? Dann lesen Sie weiter – Sie gehören der immer noch großen Gruppe der absolut gefährdeten Internet-User an!

Jeder (seriöse und unseriöse) Web-Dialer arbeitet nach demselben Muster:
Ihre bestehende Internet-Verbindung (zu Ihrem Provider) wird getrennt und eine neue, wesentlich teurere Verbindung - eben eine Mehrwert-Nummer - wird aufgebaut . Von nun an beginnt die Kasse zu klingeln.

Sie bemerken das aber erst bei der nächsten Telefonrechnung. Beim seriösen Anbieter waren Sie ja vorgewarnt, - beim Unseriösen allerdings fallen Sie aus allen Wolken!

Und das Übelste daran: Einige ganz raffinierte Dialer sorgen dafür, dass diese Mehrwert-Nummer künftighin immer angewählt wird, wenn Sie eine Internet-Verbindung aufbauen!! Sollte sich ein solcher (in der Funktionsweise einem Virus durchaus ähnlicher!) „SUPERGAU“ - Dialer in ihrem System eingenistet haben, dann kann Ihre nächste Telefonrechnung tatsächlich astronomisch hoch sein!!


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3. Unterscheidungsmerkmale seriös - unseriös

Seriöser Einsatz eines Dialers:

  • Der Web-Dialer wird auf der Internetseite zum Download (= Herunterladen) angeboten. Der Anwender wird über die Funktion des Dialers und über die entstehenden Kosten informiert. Er muss den Download per Mausklick starten.
  • Nach dem Download muss der Anwender die heruntergeladene Datei (sie hat in der Regel die Endung *.exe) mit einem Doppelklick starten; er kann diesen Vorgang jederzeit abbrechen.
  • Beim Start des Dialers wird der Anwender darauf hingewiesen, dass seine normale Internetverbindung jetzt abgebaut und eine neue, teurere aufgebaut wird.
  • Auf der Seite des Dienste–Anbieters sind Firmenanschrift und Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie die anfallenden Kosten pro Minute enthalten.
  • Beim Verlassen der Seite wird auch die teure Mehrwertnummer sofort getrennt.
  • Das Dialer-Programm schreibt sich nicht in die Windows-Registrierung oder in den Autostart-Ordner und kann problemlos wieder von der Festplatte deinstalliert werden.

Aber bitte vergessen Sie eines nicht: TEUER ist auch der seriöseste Anbieter!!


Unseriöser Einsatz eines Dialers:

  • Eigenschaften und Kosten des Dialers werden bei Download und Installation verschleiert. Der Web-Dialer wird etwa als “kostenloses Software-Update” oder “notwendiges Plug-in” getarnt. Häufig wird man auch aufgefordert, auf das Symbol der Flagge seines Landes zu klicken.
  • Der Web-Dialer wird unaufgefordert per ICQ oder E-Mail versandt, ohne den Empfänger über die Eigenschaften der Datei aufzuklären (so genanntes Spamming). Die Datei wird in vielen Fällen sogar als „Viren-Update“ oder „Beschleunigung der Internetverbindung“ oder „Schließen einer Sicherheitslücke im Internet-Explorer“ u. ä. angepriesen, - gibt also vor, durchaus nützlich zu sein. Klickt man dann im Mail-Programm auf die beigefügte *.exe – Datei, dann hat man den Dialer schon installiert!!
    (Lesen Sie dazu unsere Warnung vom „Viren“ – Insider.)
  • Der Download kann sogar automatisch nur durch das Betreten der Webseite gestartet werden.
  • Auch die Installation am eigenen PC kann dann ohne bewusste Steuerung des Anwenders vorgenommen werden = Auto-Dialer. (Für technisch Versierte: Die Fähigkeiten von ActiveX in Kombination mit JavaScript ermöglichen dies!)
  • Die teure Einwahl beginnt automatisch und ohne Einwilligung oder Information des Anwenders.
  • Der Dialer kann vom ungeübten Anwender nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten wieder entfernt werden.

Unseriöse Dialer bedienen sich noch zahlreicher weiterer mieser Tricks, die aber hier nicht alle angeführt werden können. Wenn Sie sich genauer informieren wollen, klicken Sie auf den Link von Computerbetrug.de.
Diese sehr ausführlichen Informationen beziehen sich zwar auf die deutschen 0900, 0137 und 0180 – Nummern, gelten aber über weite Strecken auch für die österreichischen 0900 / 0930 – Nummern.

 
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4. Unseriös seriös oder - selber schuld!

In den folgenden Abbildungen zeigen wir Ihnen, wie Sie sich über eine Mehrwertnummer einwählen können, weil Sie ganz einfach zu naiv waren, um die (deutlichen!) Anzeichen wahrzunehmen:

Der Anbieter arbeitet ganz legal - nützt aber genau diese Naivität aus:

Schritt 1: Das E-Mail

Sie erhalten folgendes Mail, das Sie neugierig macht:

Mail mit Link auf potentiell gefährliche Internetseite

Na klar - wer möchte nicht gerne lachen! Sie klicken auf den Link (roter Pfeil).

Schritt 2: Die Internetseite

'Zugangstool' installiert den Dialer

Man muss ein "Zugangstool" nutzen (roter Punkt). Zugangstool - was ist das? Keine Ahnung! Macht aber nix:
Es dauert ja "keine 10 Sekunden"! Also Klick und schon ist es passiert!

Schritt 3: Das "Anwählprogramm"

'Anwählprogramm' installiert den Dialer

Aus dem "Zugangstool" wurde jetzt ein "Anwählprogramm" (1). Und dieses wird nicht nur "bezogen", sondern auch gleich "eingerichtet"! Während der Dialer bereits heruntergeladen wird (siehe ganz unten in der Abbildung: "Loading") wird man auf die darauf folgende Microsoft-Sicherheitswarnung hingewiesen und deutlich aufgefordert, diese mit "Ja" zu bestätigen (2).
(Der dicke rote Pfeil bei 2 stammt nicht von uns, sondern vom Anbieter der lustigen Seiten!)

Schritt 4: Die Sicherheitswarnung

Sicherheitswarnung durch den Internet-Explorer

Der Microsoft Internet-Explorer tritt auf den Plan - mit einer letzten Sicherheitswarnung. Wenn Sie nun auch noch zustimmen, - dann sollten Sie sich nicht über eine hohe Telefonrechnung beschweren.

Sie wurden zwar nicht dezidiert darüber aufgeklärt, was eigentlich passiert ("Zugangstool", "Anwählprogramm"), aber Sie waren eben - wir sagten es oben schon - sehr naiv. Leider!

Nach der Lektüre dieses Artikels sind Sie es hoffentlich nicht mehr!

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5. Anzeichen für die Existenz eines Dialers

  • Neue, unbekannte Symbole in der Task-Leiste (ganz unten rechts bei der Uhr).
  • Neue, unbekannte Symbole auf dem Desktop (also auf dem Windows-Bildschirm). Übrigens: Es genügt NICHT, Symbole dieser Art einfach zu löschen – das sind nur Verknüpfungen!
  • Beim Start des Internet Explorer erscheint plötzlich eine andere Startseite als bisher.
  • Bei den DFÜ-Netzwerk-Verbindungen scheinen neue, unbekannte Verbindungen auf. Am einfachsten prüfen Sie das, indem Sie gleich hier im Internet-Explorer das Menü Extras öffnen und dann auf Internetoptionen… klicken. In der Registerkarte Verbindungen sehen Sie dann alle eingerichteten DFÜ-Verbindungen. Im Normalfall haben Sie ja nur eine! (Dazu mehr weiter unten.)
  • Bei einem externen ISDN-Modem leuchtet nicht nur ein Kanal auf, wenn Sie ins Internet gehen, sondern auch der zweite – obwohl gerade niemand telefoniert.
  • In der Systemsteuerung finden Sie unter Software ein Programm, das den Namen „Dialer“ enthält.
  • Folgende Verzeichnisse sollten Sie bei Verdacht auf einen Dialer untersuchen:
  • C:\
  • C:\Windows
  • C:\Windows\System
  • C:\Windows\System32
  • C:\Windows\Downloaded Program Files
  • C:\Programme und
  • C:\Downloads (falls vorhanden)

Sollten Sie auf Ihrem PC eines oder gar mehrere dieser Anzeichen feststellen, dann empfehlen wir Ihnen, den Internetzugang vorerst zu meiden und rasch kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen – das könnte Ihnen viel Geld ersparen!

 
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6. Schutzmaßnahmen

Wie schon beim Insider-Artikel über Viren gesagt gilt auch hier die Maxime: VORSICHT! VORSICHT! VORSICHT!

Überlegen Sie sich gut, welche Seiten Sie besuchen und entwickeln Sie einen Instinkt für die Erkennung von derlei üblen Geschäftemachern.
Da die unseriösen Anbieter solcher Seiten praktisch immer irgendwo in der Karibik sitzen, ist es für Betroffene sehr schwierig bis unmöglich, nachträglich die Höhe der Telefonrechnung zu beeinspruchen!

  • Die erste Möglichkeit, sich zu schützen: Lassen Sie von der Telekom den gesamten 0900 – Nummernkomplex, über den alle Mehrwert-Nummern ablaufen, sperren. Dazu rufen Sie die kostenlose Nummer 0800-100-105 (Österreich). Das kostet Sie einmalig € 4,36 – ein vergleichsweise geringer Betrag, wenn man bedenkt, welche Summen man sich ersparen kann.
    Das hat allerdings einen Haken: Wie schon eingangs erwähnt, gibt es ja auch zahlreiche durchaus nützliche Mehrwert-Nummern, die man dann aber auch nicht mehr erreichen kann! Dasselbe gilt natürlich auch für telefonische Anrufe bei Anbietern von Mehrwertnummern, beispielsweise technische hotlines u. ä! Denn gesperrt werden kann nur der gesamte 0900 – Bereich!
  • Wenn Sie gerade surfen und auch nur den geringsten Verdacht haben, gerade an einen dieser unseriösen Dialer geraten zu sein, dann trennen Sie SOFORT die Internet-Verbindung:
    Bei bestehender Verbindung sehen Sie in der Task-Leiste (ganz unten, links von der Uhr) ein Symbol mit zwei hintereinander gestellten Monitoren. Diese leuchten auf, wenn Datenverkehr besteht. Klicken Sie im Verdachtsfall sofort mit der rechten Maustaste auf dieses Symbol und dann auf Verbindung trennen bzw. Trennen!
    Schließen Sie auch sofort den Internet Explorer (oder ein anderes Programm, mit dem Sie im Internet unterwegs sind). Notfalls können Sie auch einfach Ihr Modem ausschalten, falls Sie ein externes Modem besitzen.

Prüfen Sie des Öfteren, welche DFÜ-Netzwerk-Verbindungen auf Ihrem Computer bestehen und welche Telefonnummern diese verwenden! Löschen Sie verdächtige DFÜ-Verbindungen! Sollte eine solche gelöschte Verbindung nach dem nächsten Neustart des Computers wieder vorhanden sein, dann suchen Sie unbedingt Hilfe bei einem Spezialisten!


Und so finden Sie Ihre DFÜ-Verbindung(en):

Windows 95 / 98:
Doppelklick auf das Symbol Arbeitsplatz – Doppelklick auf DFÜ-Netzwerk

Windows ME:
Start – Einstellungen – DFÜ-Netzwerk

Windows 2000:
Rechte Maustaste auf das Symbol Netzwerkumgebung – Eigenschaften – Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen

Windows XP:
Start - Systemsteuerung - Netzwerkverbindungen


Sie wissen nicht, welches Betriebssystem Sie „fahren“? – Bei jedem Hochfahren des PC's wird es Ihnen angezeigt! Sie können aber auch jederzeit nachschauen:

Start – Einstellungen – Systemsteuerung, dann Doppelklick auf System!
Bei Win XP entfällt der Schritt Einstellungen.

  • Es gibt aber auch Programme , die Sie vor Dialern schützen können. Bedenken Sie aber: Es ist wie mit den Viren: Der Räuber (Virus, Dialer) ist dem Gendarmen (Schutzprogramm, Viren-Scanner) immer einen Schritt voraus…
  • Bei unseren Downloadempfehlungen finden Sie auch einige Dialer Schutzprogramme zum Schutz vor unerwünschten Webdialern und Einwahlen über Servicenummern. Diese Programme eignen sich für den Einsatz auf Computern mit den Betriebssystemen Windows 95/98/ME/2000/XP und sind durchwegs Freeware, das heißt, Sie müssen dafür nichts bezahlen.
 
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7. Nachtrag April 2003: Werbe-Mails (SPAM)

In letzter Zeit tritt massiv eine neue ungeheuerliche Belästigung auf: Die Überschwemmung unserer E-Mail-Postfächer mit unerwünschter Werbung; der englische Fachausdruck dafür lautet Spam .

Angeboten werden Glücksspiele und Reisen, Wachstums- und Schlankheitspillen, garantiert echte Rolex-Uhren und noch echtere Viagra-Tabletten, alle gängigen Windows-Programme - fast geschenkt! - und natürlich die unvermeidlichen Links zu Sex- bzw. Pornoseiten; jedenfalls ergießt sich da ein höchst lästiger Cocktail an Dreck über unseren Posteingangsordner.

Besonders frech sind die vertraulich wirkenden Brieflein von „Damen“, die so klingen, als habe man noch gestern mit ihnen geflirtet und die nun – „wie versprochen“ – einen Link auf ihre Homepage (Pornoseite!) anbieten.
ACHTUNG: HÖCHSTE DIALER-GEFAHR beim Anklicken solcher Links!

  • Klicken Sie keinesfalls auf die angegebene Internet-Adresse.
  • Antworten Sie keinesfalls dem Absender des Mails, etwa um sich zu beschweren oder den Absender aufzufordern, künftige Zusendungen zu unterlassen: Spätestens dann wissen die Absender, dass die betreffende E-Mail-Adresse tatsächlich existiert und funktioniert, - und Sie werden mit noch mehr Müll zugeschüttet!
  • In Österreich ist diese Art unverlangter Werbung per E-Mail natürlich verboten – aber davon können wir uns nicht die kleinste Scheibe Wurst herunterschneiden; die Absender sitzen in Ländern, in denen sie vor Strafverfolgung geschützt sind, und sie wechseln auch ununterbrochen ihre Mail-Adressen bzw. verstehen es, ihre Adressen von vorneherein zu fälschen bzw. zu verschleiern. Es sind dies Werbefirmen, die für hunderte oder tausende Kunden arbeiten und mit modernsten Suchmaschinen das weltweite Netz ununterbrochen nach E-Mail-Adressen durchforsten (leicht am @ zu erkennen!).
  • Es bleibt also nur die Möglichkeit, all den Dreck (im Posteingangs-Ordner und dann gleich noch einmal im Ordner Gelöschte Objekte) zu löschen bzw. geeignete Spamabwehr-Programme einzusetzen.
    Mehr darüber lesen Sie in unserem Insider-Artikel über Spam sowie bei den Spamabwehr-Downloads.
 
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Wir hoffen, Sie über die Thematik ausreichend und verständlich informiert zu haben.
Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar!

Über ein Echo in Form eines Gästebucheintrages würden wir uns sehr freuen, - sowohl positiver als auch kritischer Art, alles ist für uns nützlich!
Haben Sie Anregungen für weitere Themen? Nur zu: Rufen Sie unser Gästebuch auf und reden Sie mit!

Haben Sie Probleme oder brauchen Sie weiterführende Informationen? Schicken Sie ein Mail oder rufen Sie an, – in den meisten Fällen können wir helfen!

Öffnungszeiten, Telefonnummern und dergleichen finden Sie im Impressum unserer Seite!

Ihr Telewerkstatt-Team

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