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Tipps & Tricks: WINDOWS

Zuletzt aktualisiert: 06.12.12 / 26.12.15 / 31.05.16 / 04.09.16

Tipps & Tricks zum Windows - Explorer

$hf_mig$
$NtUninstall...$ - Ordner
Abgesicherter Modus
Absturz (Programme od. Betriebssystem)
Anwenderdaten ändern
Aktivierung prüfen (XP)
Aktivierungsschlüssel sichern (XP)
Aktualisieren von Windows
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Auf dem Desktop befinden sich...
"Aufgehängt" (Programm od. Betriebssystem)
Auflösung (Bildschirm)
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Betriebssystem feststellen
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Bildschirmschoner mit eigenen Bildern
BlueScreen
Computer reagiert nicht mehr
Datei - Endungen
Datei - Endungen (alphabetische Liste)
Dateien ohne Bestätigung löschen
Dateinamenserweiterung
Dateinamenserweiterung (alphabetische Liste)
Datei - Typen an den Endungen erkennen
Dateisystem von FAT auf NTFS ändern
Datenträger prüfen
Datum und Uhrzeit einstellen
Dia-Show als Bildschirmschoner (nur Win XP)
Defragmentieren (Festplatte)
De-Installieren von Programmen
Desktop-Bereinigung (nur Win XP)
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Desktop-Symbole: Größe ändern
Drehen (Bilder)
Energieverwaltung / Energieeinstellungen
Extension (= Datei-Endung)
Extension (alphabetische Liste)
Explorer: Eigene Seite
F-Tasten
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Fenster verschieben
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Funktionstasten
Grafik - Formate
Größe der Desktop-Symbole ändern
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Hochfahren ohne Anmeldung u. Kennwort

Icons (Symbole) ändern
Indexdienst aktivieren (schnellere Suche)
Kantenglättung bei Schriften (XP)
Kennwort-Erneuerung (XP)
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Laufwerk prüfen
Lautstärkeregelung
Löschen von Dateien ohne Bestätigung
Löschen von Programmen = Deinstallieren
Mauszeiger: Bin schon da!
Mauszeiger "verloren"?
Mehrere Fenster gleichzeitig schließen
Messenger (XP) deinstallieren
Minimieren: Mehrere Fenster gleichzeitig
Monitor steht Kopf
Nachrichtendienst deaktivieren
Nicht verwendete Dateien (Desktop-Bereinigung)
NTFS Dateisystem (Formatierung der Festplatte)
Optimieren (Festplatte)
Papierkorb
Programm reagiert nicht mehr
Programme deinstallieren
Programme löschen
Programme schnell öffnen
Quick Launch (Schnellstartleiste)
Ruhezustand
ScanDisk abbrechen (Win 95 und 98)
Schließen: Mehrere Fenster gleichzeitig
Schneller Fensterwechsel
Schnellstartleiste
Schnellstartleiste anzeigen
Schreibschutz aufheben
Schriften besser lesbar (nur XP)
Shortcuts
Standby und Ruhezustand (Win XP)
Startmenü: Programme hinzufügen
Startmenü: Programme nebeneinander anzeigen
Startmenü: Programme alphabetisch ordnen
Suche beschleunigen (Indexdienst)
Symbole anordnen, erstellen, löschen
Symbole (Icons) ändern
Symbole (Icons): Größe ändern
System Volume Information
Taskmanager
Tastaturbefehle
Tastaturbefehle mit der Windows-Taste
Töne und Klänge ändern
Uhrzeit und Datum einstellen
Update
Update-Sicherungen $NtUninstall...$ u. $hf_mig$
Verknüpfungen (Desktop)
Verknüpfungen umbenennen
Verknüpfungen (Schnellstartleiste, Startmenü)
Versionen
Version feststellen
Windows im Abgesicherten Modus starten
Windows-Explorer: Eigene Seite
Windows Messenger (XP) deinstallieren
Windows-Taste: Erweiterte Funktionen
Windows Update
Windows XP
Windows XP ohne Anmeldung starten
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Tipps & Tricks: Anleitung

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Bleiben Sie mit Windows-Update immer auf dem neuesten Stand!

Mit welcher Version von Windows auch immer Sie arbeiten: Es gibt immer wieder etwas Neues, sei es die Beseitigung von Fehlern im Programm, die Beseitigung von vorhandenen Sicherheitslücken oder ganz allgemeine Verbesserungen.

Microsoft bietet dafür ein mächtiges Werkzeug: Das Windows-Update. Lesen Sie diesen Tipp aber bitte zuerst fertig, ehe Sie auf den Link klicken! Wenn Sie noch mit Windows XP oder gar Windows 98 arbeiten, dann stellen Sie sich darauf ein, dass diese Betriebssysteme von Microsoft in immer geringerem Ausmaß weiter entwickelt werden - man will ja schließlich etwas Neues verkaufen!

Wenn Sie die Update-Seite im Web besuchen, wird Ihr PC von einem Computer "untersucht", und dieses Update-Center ermittelt, welche Neuigkeiten und Änderungen für Ihr Betriebssystem zur Verfügung stehen (update = auf den neuesten Stand bringen).

Sie klicken zunächst auf Updates suchen. Sie werden darauf hingewiesen, dass dieser Vorgang eine Weile dauern kann. Nun wird die Festplatte gründlich "durchwühlt" - und nach einiger Zeit sehen Sie die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Updates.
Nun können Sie selbst entscheiden, welche der angebotenen Updates Sie annehmen wollen und welche nicht: Bei jedem angebotenen Update, das Sie NICHT annehmen wollen, deaktivieren Sie mit einem Mausklick das Häkchen am Beginn der Zeile.

Nachdem Sie nur die für Sie in Frage kommenden Updates übrig gelassen haben, sehen Sie die Zahl der Dateien und deren Gesamtgröße rechts oben. Klicken Sie dann auf Jetzt installieren. Nun werden die ausgewählten Dateien auf Ihren PC geladen, anschließend werden sie sofort installiert. In den meisten Fällen werden Sie nach der Installation zu einem Neustart aufgefordert - sagen Sie "Ja"! Dieser Neustart könnte länger dauern, als Sie es gewohnt sind, da die Installation der Updates erst jetzt abgeschlossen wird.

Bevor Sie diese Windows-Update - Seite besuchen, sollten Sie zunächst alle offenen Dateien speichern und alle laufenden Programme schließen!

Automatisieren der Windows-Updates (empfohlen):

XP: Updates wurden im April 2014 eingestellt!

Höhere Versionen:
> Start > Systemsteuerung > Windows Update oder
> Start > (Alle) Programme > Windows Update

> Windows 10: Automatische Updates sind voreingestellt!
Dies kann man zwar verhindern, dazu bedarf es allerdings eines Eingriffes in der Registrierungsdatenbank. Das empfehlen wir allerdings nur erfahrenen Anwendern; eine Anleitung dafür finden Sie bei Deskmodder.de.
Editionen Windows 10 Professional, Enterprise und Education > Updates einstellbar!

 


Windows-Versionen

Die Achtzigerjahre des 20. Jhdts:
Aus Amerika kommt etwas Unglaubliches - Computer für den persönlichen, privaten Gebrauch - so genannte Personalcomputer (PC)!

Der legendäre Commodore C64 war bis Ende der 1980er Jahre der meistverkaufte Heimcomputer weltweit, daneben reüssierten auch IBM, Atari, HP und Compaq.
Die Computer verfügten über 64 kB (Achtung: kilo!) internen Hauptspeicher und es gab noch keine Festplatten; das Betriebssystem musste bei jedem Start über ein externes 51/4 Zoll-Diskettenlaufwerk geladen werden (Laufwerk A:) und belegte dann den halben Arbeitsspeicher. Mit den verbliebenen 32 kB konnte man dann mit Hilfe der Programmiersprache "BASIC" kleine Programme selbst erstellen bzw. fertige Programme vom externen Diskettenlaufwerk laden.


C 64 - und wo ist da der Computer?
Keine Angst - er ist wirklich da: Er befindet sich im selben Gehäuse unter der Tastatur!

Der stolze Besitzer eines dieser heute archaisch anmutenden Computers war vom ersten Tag an gezwungen, sich mit einer spröden Problematik auseinander zu setzen: dem Betriebssystem seines Rechners. Denn ohne ein solches geht (bis heute) gar nichts!
Um es so einfach wie möglich auszudrücken: Das Betriebssystem bildet die Schnittstelle zwischen der Hardware (Computer, Monitor,Tastatur, Maus, Drucker...) und der Software (alle Anwenderprogramme zum Schreiben, Zeichnen, Rechnen...) eines jeden Computers.

1980: MS-DOS

Steinzeit-Menschen kennen noch das legendäre Betriebssystem MS-DOS (MicroSoft Disk-Operating-System), mit dem der noch legendärere Bill Gates einst seinen Ruhm (und seinen sagenhaften Reichtum) begründete.

Da saß man vor einem schwarzen Bildschirm (der in vielen Fällen noch der eigene Fernsehapparat war!) und musste mit hunderten eingetippten DOS-Befehlen und ihren diversen Parametern (ausschließlich englisch, meist in abgekürzter Form!) versuchen, den Computer dazu zu bringen, das zu tun, was man von ihm wollte.
Naturgemäß gab es unter diesen Voraussetzungen (besonders in nicht englisch-sprachigen Ländern) nur eine geringe Zahl eingefleischter Technik-Freaks, die bereit waren, sich das anzutun.

Sie können dieses Feeling bis heute (wenn auch in stark reduzierter Form) nachvollziehen:
> Start > Ausführen (oder einfacher: Windows-Taste + R); in das Fenster links unten cmd eintippen, mit > OK abschließen.
Wenn Sie dann noch dir eintippen und anschließend die Return-Taste drücken, sind Sie schon (fast!) ein DOSler!

Zwischen August 1982 und April 1994 brachte Microsoft insgesamt 22 (!) ständig weiter entwickelte Versionen des Betriebssystems MS-DOS auf den Markt, die letzte war die Version 6.22.
Parallel dazu wurde aber bereits seit 1983 am völlig neuen Betriebssystem Windows gearbeitet, dessen Versionen von Windows 1.0 bis 3.11, aber auch noch Windows 95, 98 und Millenium Edition bauten auf DOS auf und waren von ihm abhängig!

1985: Windows 1.0
Die erste graphische Benutzeroberfläche aus dem Haus Microsoft, nachdem die Firma Apple bereits mit ihren Modellen Lisa (1983) und Macintosh (1984) neue Maßstäbe gesetzt hatte.



Die ersten Windows-Versionen: Vier 51/4-Zoll-Disketten.

Windows sollte den Umgang mit dem MS-DOS-Betriebssystem erleichtern und die Nutzung von Bildschirmen und Druckern vereinfachen. Dennoch war ihm zunächst kaum Erfolg beschieden, da für seinen sinnvollen Einsatz einige - damals noch sehr teure - Hardware-Komponenten (Erweiterungsspeicher, Festplatte, Farbgrafikkarte, Maus) nachgerüstet werden mussten.

1987 folgte Windows 2, 1990 Windows 3, 1992 Windows 3.1 und wer die (vor Windows 95 letzte) Version 3.11 (1994) noch kennt, ist auch nicht mehr der Jüngste .



1990: Mit Windows 3.0 gelang Microsoft der Durchbruch: Innerhalb von 6 Monaten wurde das Betriebssystem (allein im englischen Sprachraum) 3 Millionen mal verkauft.
Computer mit 386-er Prozessor und VGA-Grafikkarte ließen den Monitor schon mit 256 Farben erstrahlen. Der Arbeitsspeicher (RAM) musste mindestens 1 MB "groß" sein, - heute (bei mehreren tausend MB) unvorstellbar! Der Verfasser dieser Zeilen hat 1991 für ein einziges weiteres MB RAM mehr als 1.000 öS (~ 70 €) bezahlt.



Windows 3.11 for Workgroups:
Die Kommunikation mehrerer Rechner in einem lokalen Netzwerk wird möglich, ebenso der Internetzugriff über ein Standardmodem.


1995: Windows 95
Ein völlig neu überarbeitetes Windows, das geschäftlich sehr erfolgreich war, obwohl sich der Nutzer erst gründlich in das neue "Feeling" einarbeiten musste: Nichts war mehr so, wie es der Windows-User gewöhnt war. Erstmals taucht links unten der "Start"-Schalter mit dem Startmenü auf. Er bleibt dort bis 2012.
Da es sowohl 32 als auch 16-Bit-Prozessoren unterstützen sollte und in vielen Bereichen auf das zugrundeliegende DOS zugreifen musste, war Win 95 ziemlich anfällig für unliebsame Abstürze.

Der Support durch Aktualisierungen und Updates für Win 95 wurde am 31.12.2001 eingestellt.

1993 - 1999: Windows NT
Network Technology = Netzwerk Technologie - speziell für Server in Netzwerken. Erstmals wurde das bis heute verwendete Dateisystem NTFS eingeführt.
Wird nicht mehr weiter entwickelt; Nachfolger = Windows 2000 bzw Windows Server 2003.

1998: Windows 98
Nachfolger von Win95; Internet- und Multimediaerweiterungen (Windows Media Player 6). Bessere USB-Unterstützung.
Der Internet Explorer 4 wurde tief in das Betriebssystem integriert, was zur Folge hatte, dass der Netscape Navigator im damals tobenden ersten Browserkrieg weitgehend vom Markt verdrängt wurde.
Weltweite Heiterkeit (und Häme) erntete der Microsoft-Boss, als sein hochgelobtes Windows 98 ausgerechnet bei seiner Präsentation auf der Fachmesse CES in Las Vegas sich mit einem Blue Screen verabschiedete (Kurzes Video).

Windows 98 SE (Erscheinungsjahr 1999): Second Edition = zweite Ausgabe, wesentliche Verbesserung der Netzwerktauglichkeit, gemeinsame Nutzung einer einzigen Internetverbindung durch mehrere Rechner.

Windows 98, 98 SE und ME werden seit 11.07.2006 von Microsoft nicht mehr unterstützt.

2000: Windows ME
Millennium Edition = Jahrtausend-Auflage.
War eigentlich nur ein Pausenfüller zwischen Win 98 und Win XP.
Windows 2000: Nachfolger von NT, welches seither nicht mehr weiterentwickelt wird. Erhältlich als Server- und Workstation - Version.

2001: Windows XP
(= eXPerience = Wissen, Erfahrung);
Home für Heimanwender, Professionell für Netzwerke.
XP übernahm Ende 2001 für lange Zeit den Vorsitz in der Windows-Familie, es vereinte die Vorteile der NT-Technologie mit dem Bedienkomfort von Windows 98. Ein sehr erfolgreiches und beliebtes Betriebssystem, in der Home-Edition ab 2002 Standard bei neu gekauften PC's.
Die hier erstmals notwendige Produktaktvierung, mit deren Hilfe die Verwendung von Raubkopien verhindert werden sollte, sorgte anfangs für heftige Irritationen.


Aktualisierungen wurden in den üblichen Updates sowie in insgesamt drei großen Service Packs zur Verfügung gestellt.
Ab April 2009 wurde das Programm nicht mehr weiter entwickelt und um neue Funktionen erweitert, sondern es wurden nur noch Sicherheitslücken behoben. Auch diese Phase endete am 8. April 2014, seither leben XP-Benutzer, die sich von diesem Betriebssystem nicht trennen wollen, relativ gefährlich und sollten - vor allem im Internet! - besonders vorsichtig sein.

2003: Windows Server 2003
Server-Variante von Windows XP, in acht unterschiedlichen Versionen erhältlich.

2007: Windows Vista (= Aussicht, Ausblick);
(Eher ungeliebter) Nachfolger von XP und (kurzzeitiger) Vorgänger von Windows 7.
Sollte bereits 2003 erscheinen, die Entwicklungsarbeit verzögerte sich jedoch bis Ende 2006.
Es gibt sechs (!) verschiedene Versionen: Starter, Home Basic, Home Premium, Business, Enterprise und Ultimate.
Die Version Home Premium war seit 2008 bei neu gekauften PC's meist vorinstalliert.
Da es zum Vorgänger XP - besonders im Windows Explorer - doch beträchtliche Unterschiede aufweist, wurde es von vielen XP-Anwendern abgelehnt bzw. nur mit beträchtlichen Vorbehalten angenommen. Auch zahlreiche amerikanische Ministerien und Großkonzerne, darunter Intel, General Motors und Daimler, lehnten einen Umstieg auf Vista ab.

Windows Vista:
Neben zahlreichen optischen "Spielereien" (Aero, Sidebar, Gadgets), dem integrierten E-Mail-Programm Windows Mail als Nachfolger des in die Jahre gekommenen Outlook Express, einem neuen Terminkalender und einer neuen Fotogalerie fiel Vista besonders wegen seiner - von vielen Anwendern als übertrieben und nervend empfundenen - Sicherheitsmaßnahmen (Stichwort Benutzerkontensteuerung: "Möchten Sie dies und das oder dieses und jenes und überhaupt irgend etwas wirklich tun?") auf. Mit dem Service Pack 1 wurde die Zahl dieser lästigen Abfragen dann auch deutlich reduziert.

Insgesamt gesehen dürfte dieses Intermezzo zwischen XP und Win 7 für Microsoft wohl ein veritabler Flop gewesen sein.
Alle Vista-Versionen erhalten den Extended Support (Erweiterte Unterstützung) bis 11.04.2017.

2009: Windows 7
Wurde bereits seit dem Jahre 2000 unter dem Codenamen Windows Blackcomp, der 2006 in Windows Vienna geändert wurde, entwickelt.
Zunächst konnte seit 10. Januar 2009 eine Beta-Version (2,5 GB = 2.500 MB!) heruntergeladen werden; seit 22. Oktober 2009 sind die fertigen Versionen Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate und Enterprise erhältlich. Auf seither neu gekauften Computern war in der Regel Home Basic bzw. Home Premium vorinstalliert.
Dieses neue Betriebssystem stellte gegenüber seinem Vorgänger Vista deutlich geringere Ansprüche an die Hardware, baute aber im Design auf Vista auf, freilich ohne die ständigen Sicherheitswarnungen und -anfragen, die dem Vista-Anwender ohnehin seit jeher auf die Nerven gingen.
In nahezu allen Foren und Erfahrungsberichten wurde dieser neueste Wurf aus dem Hause Microsoft bald recht positiv bewertet.

Seit Jänner 2015 wird auch Win 7 nicht mehr erweitert oder verbessert, bei den Updates werden nur noch Sicherheitsprobleme und kritische Systemlücken gepatcht. Auch dieser Dienst soll am 14. Jänner 2020 vollständig eingestellt werden - falls Microsoft es sich bis dahin nicht noch einmal überlegt. (Die Zahl der Win 7 - Anwender ist nämlich nach wie vor sehr hoch.)

2012: Windows 8
Dieses neue Windows bricht mit zahlreichen Traditionen und lieb gewordenen Gewohnheiten und war daher in den diversen Internetforen von Anfang an heftig umstritten. Erstmals seit Windows 95, also seit 17 Jahren, findet der Anwender nach der Installation dieses Betriebssystems links unten keinen Startknopf - und damit kein Startmenü! - mehr vor, und genau dieses Startmenü war essentiell für alle Windows-Versionen seit 1995.
Mit Windows 8 versuchte Microsoft die Quadratur des Kreises: Ein einziges Betriebssystem sowohl für Touchscreen-Geräte als auch für herkömmliche, mit Maus und Tastatur zu bedienende PC's und Laptops! Zwar besteht die Möglichkeit, zwischen der ungewohnten "Metro" und der gewohnten "Desktop" -Oberfläche zu wechseln, da aber nach der Installation von Windows 8 die "Kachel"-Oberfläche ("Modern UI", auch "Metro" genannt, - optimal für Touchscreens) gestartet wird, ist der durchschnittliche Windows-Anwender eines PC's oder Laptops verunsichert bis genervt und sehnt sich nach seinem "alten" Windows 7 zurück.

Da der Konzern diesen Unmut in Form geringer Verkaufszahlen zu spüren bekam, wurde Win 8 - Benutzern schon im Herbst 2013 das kostenlose Upgrade auf Windows 8.1 angeboten.

2013: Windows 8.1
Soll man es ein "Service Pack", "Upgrade" oder schlicht eine "Reparatur" von Windows 8 nennen?
Von der grundsätzlichen Windows 8-Philosophie, nämlich ein einheitliches Betriebssystem für Desktop-PC's, Notebooks, Tablets und Smartphones zu schaffen, weicht Microsoft zwar nicht ab; die größten Kritikpunkte, insbesondere von Desktop-Benutzern, wurden jedoch behoben:

  • Es ist wieder möglich, direkt auf den Desktop (statt in die Windows 8 Modern User Interface-Oberfläche, auch Metro oder Kachelform genannt) zu starten.
  • Der altbekannte Start-Schaltknopf ist wieder vorhanden, wenn auch das Startmenü modifiziert wurde.
  • Ein rechter Mausklick auf den Start-Button öffnet ein Kontext-Menü, das dem gewohnten Startmenü ähnelt.
  • Der Windows Explorer zeigt keine "Bibliotheken" mehr an, sondern listet im linken Fenster wieder alle Laufwerke und Benutzerordner auf.
  • OneDrive (ehemals SkyDrive) ist im linken Explorer-Fenster stets sichtbar und ist nun - anders als in Windows 8 - fixer Bestandteil des Betriebssystems.
  • Die Kacheln können nach einem Rechtsklick in vier verschiedenen Größen dargestellt werden.
  • Über eine neue Schaltfläche in der linken unteren Ecke können alle installierten Programme und Apps angezeigt werden. Sie können über ein Filtermenü wie gewohnt nach Namen, aber auch nach Installationsdatum oder Häufigkeit der Verwendung sortiert werden.
  • Per Rechtsklick können am Startbildschirm beliebig viele Kacheln markiert und dann gemeinsam verschoben bzw. in eine frei definierbare Gruppe zusammengefasst werden.

Eine (Screenshots-unterstützte) ausführliche Übersicht über alle Features von Windows 8.1 finden Sie in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Chip.

2015: Windows 10

Zwei echte Sensationen:

  1. Das Programm kann von Besitzern von Windows 7 und Windows 8.1 ein Jahr lang kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. (Besitzer von Windows 8.0 müssen vorher auf das ebenfalls kostenlose 8.1 upgraden.)
    Ausnahmen: Mehrfachlizenzen (z. B. Firmen, Schulen, Behörden...), Windows RT.
    Das geht sogar so weit, dass Besitzer von Win 7 und 8.1 ständig genervt (um nicht zu sagen tyrannisiert) werden, endlich auf das neue Betriebssystem umzusteigen!
    Dieser Zeitraum endet am 29. Juli 2016; danach soll das Programm in der Home-Version 135 €, die Pro-Variante stolze 279 € kosten. Man wird ja sehen...
    Alle Fragen zum kostenlosen Upgrade werden hier beantwortet (neues Fenster).

  2. Microsoft gab bekannt, dass es künftig keine neuen Windows-Versionen mehr entwickeln würde.
    Der Versionsdschungel der vielen Versionen von Windows wurde der Firma wohl allmählich selbst schon zu viel, insbesondere auf Grund der Tatsache, dass bei jedem Auslaufen der weiteren Unterstützung (Updates, Verbesserungen, Erweiterungen, Sicherheitslücken...) in der Community ein weltweites Aufheulen einsetzte, was der Reputation des Hauses nicht eben zuträglich war - und ist.

Windows 10 läuft nicht nur auf PC's und Laptops, sondern auch auf Tablet-Computern, Smartphones und der Xbox One. Die Benutzeroberfläche passt sich dabei automatisch dem Typ des Gerätes und dessen Eigenschaften an.
Wie schon Wind 8.1 verfügt auch Win 10 wieder über ein Startmenü: Im linken Fenster werden die am häufigsten verwendeten Programme angezeigt, das rechte Fenster enthält die seit Win 8 bekannten Kacheln, die man aber auf vielfältige Weise bearbeiten (hinzufügen, wegnehmen, Größe ändern, in Gruppen zusammenfassen usw.) kann.

In Windows 10 ist mit MS Edge auch ein neuer Webbrowser vorhanden, der nun wohl das endgültige Aus für den betagten Internet-Explorer einläuten wird. In Edge kann man Lesezeichen setzen und einzelne Webseiten mit Notizen versehen, ein Lesemodus blendet alle Elemente aus, die den Lesefluss stören.
Ein Adobe Flash - plug-in ist ebenso integriert wie ein PDF-Reader.
Das Programm wird mit den automatisierten Windows-Updates ständig auf den neuesten Stand aktualisiert.
Eine sehr gelungene Innovation, - trotzdem ist es mehr als fraglich, ob Microsoft damit all die vielen Kunden zurückgewinnen kann, die seit vielen Jahren in Scharen zu Firefox oder Chrome abgewandert sind.

Von Anfang an viel kritisiert wurde und wird die Tatsache, dass Windows 10 bei einer Standard-Installation (bei der kostenlosen Upgrade-Version hat man gar keine andere Wahl!) - ähnlich wie Google, Facebook, Apple und WhatsApp - den Anwender zum gläsernen Menschen degradiert: Jede Menge persönlicher Daten werden an an Microsoft übermittelt und auf deren Servern gespeichert! In der Folge ist es den Spionen möglich, den einzelnen Anwender zu identifizieren und ihm personalisierte Werbung aufs Auge zu drücken.
All die übermittelten Informationen im Einzelnen aufzuzählen übersteigt allerdings den hier vorgegebenen Rahmen. Wir können Ihnen nur das Studium einiger weiter führender Informationen empfehlen:

Computerbase.de - Microsofts Datensammlung sorgt für heftige Kritik

heise online - Windows 10: Datensammelwut beherrschen

DIE WELT - So hindern Sie Windows 10 am Spionieren

PC-Magazin - Windows 10: Spionage abschalten - So geht's
(Achtung: Wir haben keines der hier vorgestellten Programme getestet!)


Zur Zeit gibt es zwar noch eine (Über!-) Fülle von Betriebssystemen aus dem Hause Microsoft, ihre Zahl ist jedoch seit etwa 2010 permanent im Abnehmen. Dies hat zwei wesentliche Ursachen:

  1. Die Einstellung der Produktunterstützung für Win XP (zwischen April 2009 und April 2014),
  2. Die Möglichkeit des kostenlosen Umstieges von Win 7 und 8.1 auf Win 10 (von Juli 2015 bis Juli 2016).


Wie stellen Sie fest, welches Betriebssystem auf Ihrem Computer installiert ist?

Nun: eigentlich sehen Sie dies bei jedem Start des Computers - einfach hinschauen!

Wenn Sie Genaueres wissen wollen, insbesondere, wenn Sie überprüfen wollen, welches ServicePack bereits vorhanden ist:

Start > Einstellungen (entfällt bei Windows XP!) > Systemsteuerung, dann Doppelklick auf System!

Windows-Version feststellen

Auf der Registerkarte Allgemein finden Sie nicht nur die notwendigen Informationen zur Version des Betriebssystems, sondern Sie sehen auch, welcher Prozessor (= CPU = Central Processing Unit) Ihren Computer "dirigiert" und wie schnell dieser getaktet ist (in Mega- oder GigaHertz; MHz, GHz) und wie groß der Arbeitsspeicher (= RAM = Random Access Memory) ist!

Eine andere Möglichkeit bietet sich Ihnen im Windows-Explorer oder im Arbeitsplatz:
Klicken Sie in der Menüleiste ganz oben auf das Fragezeichen und dann auf Info:

Welches Service Pack ist bei XP installiert?

Aber auch gleich hier, im Internet Explorer, können Sie überprüfen, welches Windows-Version und welche ServicePacks installiert sind:
Bis Internet Explorer 6:
Klicken Sie ganz oben in der Menüleiste auf das Fragezeichen und dann auf Info [Abbildung].
Internet Explorer 7 und 8:
Klicken Sie in der Menüleiste ebenfalls auf das Fragezeichen, auf Info und dann ganz unten auf Systeminformationen... Das kann allerdings ein wenig dauern, da hier alle Informationen über den Computer zusammengetragen werden.

 
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Tastatur-Befehle

Wenn Sie nicht immer zur Maus greifen wollen oder diese gerade einmal "spinnt", dann gibt es auch viele Tastaturbefehle (Shortcuts), von denen wir hier die wichtigsten vorstellen. (In vielen Fällen wird die Arbeit dadurch sogar beschleunigt!)

Strg + C In die Zwischenablage kopieren (Original bleibt erhalten)
Strg + X In die Zwischenablage ausschneiden (Original wird gelöscht)
Strg + V Aus der Zwischenablage einfügen
Strg + Z Letzte Aktion rückgängig machen (funktioniert in praktisch allen Anwendungen)
Strg + Esc Startmenü anzeigen
Alt + F4 Aktuelles Fenster schließen
Strg + Shift + Esc Taskmanager aufrufen (nur Windows NT, 2000, XP)
Alt + Tab In das zuletzt benutzte Fenster wechseln
Alt + Return Im Windows Explorer die Eigenschaften des gerade markierten Ordners aufrufen
Backspace (= Zurück) Im Windows Explorer: Eine Ordnerebene nach oben
Im Internet Explorer: Zurück zur letzten besuchten Seite
Druck Kopiert den gesamten Bildschirm in die Zwischenablage (screenshot)
(Die Screenshots können mit Strg + V in die meisten Programme kopiert werden!)
Alt + Druck Kopiert nur das aktive Fenster in die Zwischenablage (screenshot)
(Die Screenshots können mit Strg + V in die meisten Programme kopiert werden!)

Erweiterte Funktionen der Windows-Taste

Alle modernen Tastaturen haben in der untersten Reihe zwischen der Strg- und der Alt-Taste eine Taste mit dem Windows-Logo (dafür wurde die lange Leerzeichen-Taste kürzer).
Diese Windows-Taste verfügt über mehr Funktionen, als allgemein bekannt ist (Shortcut - Funktionen):

Win-Taste   Öffnet das Start-Menü / schließt es wieder
Win-Taste + D Zeigt den Desktop an / stellt die vorherige Ansicht wieder her
Win-Taste + E Öffnet den Windows - Explorer
Win-Taste + F Öffnet das "Suchen" - Fenster (Find)
Win-Taste + M Minimiert alle geöffneten Fenster
Win-Taste+Shift + M Minimieren rückgängig
Win-Taste + R Öffnet das Dialogfeld "Ausführen"
Win-Taste + Pause Öffnet das Fenster "Systemeigenschaften"
Win-Taste + F1 Windows-Hilfe
   
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Fenstergröße verändern - Fenster verschieben

Die oberste Leiste in jedem Windows-Fenster wird Titelleiste genannt. In ihr steht gewöhnlich links der Name des Programmes und des Dokumentes, mit dem Sie gerade arbeiten. Wenn Sie die Farbeinstellungen nicht verändert haben, ist die Titelleiste dunkelblau, wenn das Fenster gerade aktiv (= im Vordergrund) ist, und hellblau (Windows 98: grau), wenn das Fenster gerade inaktiv (= im Hintergrund) ist.
Rechts in der Titelleiste befinden sich die drei Schalter zum Minimieren, Maximieren bzw. Wiederherstellen (Verkleinern) und zum Schließen des Fensters [Abbildung]. Parken Sie mit dem Mauszeiger kurz auf den drei Symbolen - dann wird deren Bedeutung kurz eingeblendet !

Wenn das Fenster gerade wiederhergestellt bzw. verkleinert ist, können Sie es in jede beliebige Größe bringen: Fahren Sie mit der Maus genau auf einen Rand des Fensters; wenn sich der Mauszeiger in einen Doppelpfeil verwandelt, können Sie durch Drücken der linken Maustaste (Taste gedrückt halten!) das Fenster in die Richtungen der Pfeile vergrößern oder verkleinern.
Stellen Sie die Maus genau auf eine Ecke des Fensters, dann können Sie das Fenster gleichzeitig horizontal und / oder vertikal vergrößern oder verkleinern. (Vorsicht in der rechten oberen Ecke: Wenn Sie nicht exakt im richtigen Augenblick klicken, könnten Sie das Fenster unabsichtlich schließen!)
Sollte das Fenster gerade maximiert sein, dann funktioniert das Ganze natürlich nicht!

Ein wiederhergestelltes (= verkleinertes) Fenster oder ein Systemfenster (das man ohnehin nicht maximieren kann!) können Sie an beliebiger Stelle des Bildschirmes positionieren: Klicken Sie irgendwo in den blauen Bereich der Titelleiste, halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und ziehen Sie das Fenster an einen Ort Ihrer Wahl - dort "lassen Sie es einfach fallen" (= Maustaste loslassen)!

 
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Registrierten Anwender und Organisation ändern

Bei der Installation von Windows mussten bereits der Name des Anwenders und der Organisation angegeben werden. Wer dies nachträglich ändern möchte/muss, kann dies in der Windows-Registrierung durchführen.
Achtung: Seien Sie bei Änderungen in der Registrierung prinzipiell äußerst vorsichtig!

Klicken Sie im Startmenü auf Ausführen... Geben Sie bei Öffnen: regedit ein und klicken dann auf OK. Das Fenster Registrierungs-Editor wird geöffnet.
Klicken Sie immer auf das kleine Plus-Zeichen vor folgenden Ordnern bzw. Unterordnern:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \
Weiter bei Windows 95 und 98: Windows
Weiter bei Windows NT, 2000 und XP: Windows NT
Nun klicken Sie direkt auf den Ordner CurrentVersion (auf das Wort - nicht mehr auf das Plus!).

Im rechten Bereich des Registrierungs-Editors finden Sie nun die alten Einträge unter RegisteredOrganisation und RegisteredOwner. Klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann Ändern. Im kleinen Fenster Zeichenfolge bearbeiten können Sie nun neue Namen nach Ihrer Wahl eingeben und dann mit OK bestätigen.

Änderungen in der Registrierung brauchen Sie nicht zu speichern; sie werden automatisch gespeichert, sobald sie den Registrierungseditor wieder schließen.

 
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Datei lässt sich nicht bearbeiten bzw. speichern, da "schreibgeschützt"

Sie wollen eine Datei bearbeiten und dies wird Ihnen mit dem Hinweis verweigert, dass die Datei schreibgeschützt sei. Der Schreibschutz ist regelmäßig vorhanden, wenn Sie z. B. Dateien von einer CD auf die Festplatte kopieren: Dateien auf einer CD sind naturgemäß schreibgeschützt und behalten diesen Status auch als Kopie auf der Festplatte (auch erfahrene Anwender denken mal nicht daran).

Nach dem Markieren der Datei (im Windows-Explorer oder im Arbeitsplatz) und dem Klick mit der rechten Maustaste können Sie im erscheinenden Kontextmenü unter Eigenschaften das Häkchen beim Schreibschutz durch einfaches Anklicken entfernen und die Datei (z. B. ein Dokument) kann in Folge ganz normal bearbeitet werden. Das können Sie auch für mehrere Dateien gleichzeitig erledigen (siehe auch Mehrere Dateien gleichzeitig markieren auf der Windows-Explorer - Seite).

 
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Erzwungenes neues Kennwort (ab Windows XP)

Wenn Sie mit dem Betriebssystems XP (home oder professional) arbeiten, dann kann es Ihnen passieren, dass das Betriebssystem Ihnen mitteilt, dass Ihr Kennwort nach einer bestimmten Anzahl von Tagen (meistens 14) ablaufen wird und Sie dazu aufgefordert werden, ein neues Kennwort (samt Bestätigung) einzugeben. Selbstverständlich können Sie das alte Kennwort wieder als neues Kennwort eingeben - aber die ganze Prozedur ist nervig, da man immer Angst hat, sich zu vertippen; und sollte man sich dabei gleich zwei mal auf die selbe Weise vertippen, dann hat man den Scherben auf - und kommt ins eigene System nicht mehr hinein!

In der Grundeinstellung von XP läuft jedes Kennwort nach 42 Tagen ab und muss dann erneuert werden. Das können Sie auf folgende Weise abstellen (Sie müssen allerdings über Administratorenrechte verfügen):
Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie.
Klicken Sie nun im linken Bereich des Fensters auf das Plus (+) vor Kontorichtlinien und dann auf Kennwortrichtlinien.

Mit Service Pack 2:
Klicken Sie im linken Bereich des Fensters auf das Plus (+) vor Windows-Einstellungen, dann auf das Plus vor Sicherheitseinstellungen, nun auf das Plus vor Kontorichtlinien und zuletzt direkt auf Kennwortrichtlinien. (Uff!)

Nun klicken Sie im rechten Fensterbereich doppelt auf Maximales Kennwortalter und setzen dieses im Fenster Eigenschaften von Maximales Kennwortalter auf null. Bestätigen Sie mit OK und schließen Sie das Fenster Lokale Sicherheitseinstellungen.

Nun haben Sie Ihre Ruhe - Ihr Kennwort gilt unbegrenzt!

 
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Windows Nachrichtendienst deaktivieren

Ist auf Ihrem Computer auch schon einmal ein für Sie unerklärliches Fenster mit dem Titel Nachrichtendienst aufgetaucht, während Sie mit dem Internet verbunden waren? Es könnte etwa so ausgesehen haben:

 
Windows Nachrichtendienst 
  (Beispiel von ToolsAndMore.de)
 

Weitere derartige Beispiele finden Sie auf der Homepage der TU Berlin.

Sie sind Opfer eines Werbeangriffes geworden, der den Windows-eigenen Nachrichtendienst für seine betrügerischen Zwecke ausnützt! Im obigen Beispiel soll der Benachrichtigte dazu verleitet werden, eine teure Mehrwertnummer anzurufen (in Österreich beginnen diese Nummern mit 0900 oder 0930).
Noch fieser wird die Sache allerdings, wenn man auf "Sicherheitslücken" auf seinem Computer hingewiesen wird (die natürlich gar nicht existieren!) und ein Programm zur Beseitigung derselben zum Download bzw. der Besuch einer bestimmten Internet-Adresse angeboten wird. Klickt man auf OK, wird eine teure Dialer-Verbindung mit dem Internet aufgebaut! (Alles über Dialer lesen Sie in einem unserem Insider-Artikel , Maßnahmen dagegen finden Sie bei unseren Download-Empfehlungen.)

Der Windows-Nachrichtendienst wurde konzipiert, um in lokalen Netzwerken Sofortnachrichten an alle angeschlossenen Computer verbreiten zu können - eigentlich eine praktische Sache. Dieser Nachrichtendienst wird bei den Betriebssystemen NT, 2000 und XP standardmäßig beim Hochfahren des Computers gestartet. Bei den Betriebssystem 95, 98 und ME ist dies nicht der Fall und der Anwender müsste diesen Dienst erst aktivieren, weshalb wir hier darauf nicht näher eingehen. (Sollten Sie dieses Problem dennoch haben, was in einem kleinen Netzwerk durchaus der Fall sein könnte, dann wenden Sie sich an uns!)

Wenn Sie wissen wollen, ob der Dienst bei Ihrem PC aktiviert ist, gehen Sie folgendermaßen vor:
Klicken Sie auf Start - Ausführen... und geben Sie folgenden Text ein (oder kopieren Sie ihn gleich):
NET SEND * Na - wie gehts uns heute?
Klicken Sie dann auf OK. Wenn Sie kurz darauf diese Nachricht auf Ihrem eigenen PC erhalten, dann wissen Sie, dass Sie potentiell gefährdet sind!

Nachrichtendienst testen

Wir wollen hier nicht näher darauf eingehen, wie die Spammer (= Versender von Werbemails) es geschafft haben, diesen Nachrichtendienst zu knacken - sie haben es jedenfalls und können beispielsweise schlagartig alle Kunden eines Providers, die gerade online sind, mit ihren Botschaften erreichen!

So können Sie sich schützen:

START - Einstellungen (entfällt bei XP) - Systemsteuerung - Verwaltung - Dienste
Im rechten Teil des Dienste-Fensters suchen Sie nun den Nachrichtendienst (die Dienste sind alphabetisch geordnet), und setzen einen Doppelklick darauf.
Im Eigenschaften-Fenster klicken Sie bei Starttyp auf den kleinen, nach unten gerichteten Pfeil des Listenfeldes und wählen aus der Liste Deaktiviert. Nun wird dieser Dienst beim nächsten Hochfahren nicht mehr gestartet.
Zusätzlich klicken Sie unterhalb noch auf Beenden, dann ist der Dienst auch für die laufende Sitzung nicht mehr aktiv.
Klicken Sie abschließend ganz unten auf Übernehmen und dann auf OK.

Ist Ihnen die ganze Klickerei zu viel, dann haben Sie folgende - auch nicht ganz einfache - Alternative (weil sie alles ganz genau so schreiben müssen, wie hier angegeben) für Windows 2000 und XP:
Gehen Sie auf Start - Ausführen... Schreiben Sie in das weiße Eingabefeld neben Öffnen: command oder cmd und klicken Sie auf OK.

Ein DOS-Fenster öffnet sich; unabhängig davon, was da gerade drinnen steht, schreiben Sie cd\ (Achtung: nicht / sondern \, also AltGr + ß!) und drücken Sie auf die [Return]-Taste. Sie sehen nun C:\>_ und die blinkende Eingabemarke. Schreiben Sie
net stop messenger
und drücken Sie wieder auf [Return]. Zunächst erscheint die Meldung Nachrichtendienst wird beendet und gleich darauf Nachrichtendienst wurde erfolgreich beendet.
Schreiben Sie jetzt
sc config messenger start= disabled
und drücken neuerlich auf [Return]. Die Reaktion sollte lauten: [SC] ChangeServiceConfig SUCCESS. Damit ist gewährleistet, dass der Nachrichtendienst beim Booten nicht mehr gestartet wird.
Nun tippen Sie exit ein und drücken ein letztes Mal auf [Return]. Das DOS-Fenster wird geschlossen - und Sie sind den Nachrichtendienst los!

 
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Fehlerberichterstattung bei Windows XP

Jeder XP-User kennt das: Ein Dienst oder eine Anwendung "verweigert" - und muss geschlossen werden (ist ja schon ein großer Fortschritt, dass nicht gleich wieder das ganze Betriebssystem abstürzt!).
Und kurz darauf poppt ein Fenster auf, in dem man aufgefordert wird, "Dieses Problem an Microsoft (zu) senden". Haben Sie auch schon gesendet? Haben Sie auch darauf gewartet, im Gegenzug Rezepte oder Lösungen zu erhalten? Warten Sie ruhig weiter! Aber auch schon das ewige Klicken auf Nicht senden ist doch nervig, nicht wahr?

Daher: Stellen Sie das Ganze gleich ab:
Start - Systemsteuerung - System. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und dort (rechts unten) auf Fehlerberichterstattung. Klicken Sie dann auf Fehlerberichterstattung deaktivieren und deaktivieren Sie auch Aber bei kritischen Fehlern benachrichtigen - denn es ist eh alles "für die Fisch"!

 
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Datei - Typen an den Endungen erkennen

So "überreden" Sie Windows, alle Datei-Endungen anzuzeigen!

Die tausenden Dateien, die auf unserem Computer gespeichert sind, gehören entweder zu installierten Programmen oder sie wurden von uns mit Hilfe eines dieser Programme erstellt und gespeichert.
Allen Dateien ist gemeinsam, dass sie einen Dateinamen haben, der sie unverwechselbar macht. Dieser Name gehorcht folgendem Schema:

Beliebiger DateinamePunktErweiterung,

wobei die Erweiterung (auch Endung genannt) in der Regel aus bis zu drei, manchmal auch aus vier Zeichen bestehen darf, also beispielsweise

Einladung 40. GebTag.doc
Haushaltsbuch 2015.xls
Dachstein 07.jpg
in the mood.mid
Eine kleine Nachtmusik.mp3


Bei den genannten Beispielen weiß der Profi sofort:
Die erste Datei ist ein Text-Dokument und wurde mit WORD erstellt, die zweite eine Tabellenkalkulation, erstellt mit EXCEL, die dritte ist ein Bild im Grafikformat JPG, die vierte ist eine Midi-Datei (Synthesizer-Musik ohne Gesang) und die letzte ist eine Audiodatei im MP3-Format .

Und warum ist der Profi so schlau?
Er schaut nur auf die drei Buchstaben der Datei-Erweiterungen (Datei-Endungen, englisch extensions); in diesen Fällen also DOC, XLS, JPG, MID und MP3!

Auch das Betriebssystem Windows ist so schlau , denn wenn man im Windows-Explorer bzw. im Arbeitsplatz diese Dateien der Reihe nach doppelklickt, dann öffnet sich im ersten Fall das Textverarbeitungs-Programm MS Word, im zweiten das Tabellenkalkulations-Programm MS Excel, im dritten ein Bildbetrachtungs- bzw. ein Bildbearbeitungsprogramm, und bei den beiden Musikdateien irgendein Player, z. B. der Windows-eigene MediaPlayer.

Voraussetzung ist in allen drei Fällen natürlich, dass die betreffenden Programme auf dem PC installiert sind!
Wenn Sie beispielsweise mit einem Mail eine Datei mit der Endung *.cdr als Anhang (= Beilage, attachment) bekommen und diese Datei nicht öffnen können, dann liegt das einfach daran, dass auf dem Rechner das dazugehörende Programm, nämlich Corel Draw, nicht installiert ist!

Um Ihnen das Erkennen von Dateien etwas zu erleichtern und auch, um Sie vor möglichen Gefahren zu warnen, zählen wir hier die wichtigsten Datei-Endungen und die dazugehörenden Programme auf. Es ist dies allerdings nur eine kleine Auswahl, denn man möchte gar nicht glauben, welche ungeheure Vielfalt derartiger Endungen es gibt!

So "überreden" Sie Windows, alle Datei-Endungen anzuzeigen!

Programm- bzw. Systemdateien - solche Dateien dürfen Sie keinesfalls verändern, umbenennen, verschieben oder gar löschen:
SYS, DLL, INI, CFG, DRV, INF, DAT, LOG, PAL, REG, ...

Ausführbare Programme - sie werden mit einem Doppelklick gestartet, sie dürfen ebenfalls nicht verändert werden:
EXE, COM, BAT, SCR, PIF
Im übrigen haben Sie hier genau jene Datei-Typen vor sich, vor denen Sie sich hüten sollen, wenn sie in Mail-Beilagen enthalten sind (Virengefahr)!

Einige bekannte Programme:
MS Word: DOC, DOT, RTF, WRI, DOCX (seit Office 2007)
MS Excel: XLS, XLT, XLSX (seit Office 2007)
MS PowerPoint: PPT, PPS
MS Publisher: PUB
Corel Draw: CDR, CDT
Corel PhotoPaint: CPT
AutoCad: DXF
NotePad (Windows Editor): TXT
Internet Explorer (Internet-Seiten): HTM, HTML
Outlook und andere E-Mail-Programme: EML

Grafik-Dateien:
JPG, BMP, PCX, GIF, TIF, WMF, CGM, EPS, PSD, FPX, PNG, PP5, PIC, IMG, UFO, TGA, CMX, ...
Sie können in die meisten Windows-Anwendungen eingefügt, jedoch nur mit diversen Bildbetrachtungs- und Bildbearbeitungs - Programmen geöffnet und bearbeitet werden; einige benötigen ganz spezielle Bildbearbeitungsprogramme, z. B. PSD den Adobe Photoshop.
Die häufigsten Formate JPG, GIF, BMP und PCX können in praktisch jede Windows-Anwendung importiert oder eingefügt werden.

Sounddateien:
WAV, MI, MID, MIDI, MP3, MP4, WMA, RMI, VOC, OGG, MPEG, AU, SND,...
Sie benötigen zum Abspielen einen Player, aber in fast allen Fällen genügt der Windows Media Player, der im Betriebssystem Windows implementiert ist.
Die (wegen ihrer futuristischen Designs?) beliebten Player Winamp und Real Player, die in den Basisversionen kostenlos sind, können gratis aus dem Internet heruntergeladen werden; sie enthalten allerdings meistens Spyware-Komponenten!

Mit gutem Gewissen können wir Ihnen allerdings den (fast!) Alleskönner VLC-Player empfehlen, der Sie weder mit Werbung noch mit Spyware belästigt. (Hier: VLC-Player für Apple!)
Ob Sie die 32 oder die 64 Bit-Version benötigen, können Sie auf folgende Weise feststellen:
> Start > Systemsteuerung > System
Im Zweifelsfall greifen Sie zur 32 Bit-Version!

Alle Player können nicht nur Sound-, sondern auch Videosequenzen wiedergeben.
Eine ausführliche Beschreibungen der wichtigsten Soundformate finden Sie hier (externe Seite).

Videodateien:
AVI, MPG, MPEG, MOV, VCD, SVCD, RLE, VOB (auf DVD's),...

Zu den benötigten Playern siehe oben: Sounddateien.

Schriften:
TTF, FON, AFM, PFB, ...

Immer wenn Sie mit einem Programm eine Datei erstellt haben und diese auf irgendeinem Datenträger speichern, fügt das betreffende Programm seine eigene spezifische Dateinamens-Erweiterung automatisch zum Namen der Datei hinzu.

Nähere Informationen dazu finden Sie - stellvertretend für praktisch alle Programme - bei unseren WORD-Tipps (neues Fenster)!


So "überreden" Sie Windows, alle Datei-Endungen anzuzeigen!
 
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Lautstärkeregelung anzeigen

Rechts unten in der Taskleiste, im Bereich der Uhr, sollte das Symbol für die Lautstärkeregelung, ein gelber (XP: grauer) Lautsprecher angezeigt werden. Ein Klick auf dieses Symbol, und Sie können mit Hilfe eines Schiebereglers die generelle Lautstärke der Boxen verändern. Wenn Sie auf dieses Symbol jedoch einen Doppelklick setzen, dann öffnet sich das Fenster Lautstärke, in dem Sie die Lautstärke der verschiedenen Schallquellen auch getrennt einstellen können. Übriges auch die Balance für linken und rechten Kanal, falls die Boxen nicht in gleichmäßigem Abstand von Ihrem Sitzplatz aufgestellt werden können.
(Der linke Schieberegler im Lautstärke-Fenster reguliert übrigens die generelle Lautstärke, hat also die gleiche Funktion wie der einfache Schieberegler bei einem Einfachklick auf das Lautsprecher-Symbol!)

Sollte das Lautsprecher-Symbol jedoch nicht vorhanden sein, dann gehen Sie wie folgt vor:
Windows 98:
Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Doppelklick auf Multimedia, dann ganz unten Lautstärkeregelung in Taskleiste anzeigen durch einen Klick aktivieren (Häkchen im weißen Quadrat)!
Windows XP:
Start - Systemsteuerung - Sounds und Ausgabe (oder Audio) -geräte - In der Mitte der Registerkarte Lautstärke den Eintrag Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen durch einen Klick aktivieren (Häkchen im weißen Quadrat)!

 
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Standby und Ruhezustand

Wenn Sie auf Start - Beenden (Start - Ausschalten, Start - Herunterfahren) klicken, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten, darunter auch Standby zur Verfügung. In diesem Modus wird der Monitor abgeschaltet und die Festplatte(n) angehalten - Sie sparen also Strom. Standby empfiehlt sich also, wenn Sie den Computer für wenige Stunden nicht brauchen, sich das Herunter- und wieder Hochfahren aber ersparen möchten.
Sie gelangen in den normalen Betriebszustand zurück, indem Sie die Maus bewegen oder eine Taste drücken.
Doch Vorsicht: Nicht alle Gehäuse unterstützen den Standby-Modus! Es kann Ihnen passieren, dass der PC aus seinem Ruhezustand nicht mehr erwacht und Sie ihn mit dem Hauptschalter (Power) "abstechen" müssen - und das gefällt Windows eigentlich ganz und gar nicht.
(Sollte der Computer darauf zunächst nicht reagieren, dann halten Sie den Tastschalter einige Sekunden lang gedrückt, - dann wird er sich abschalten. Diese kleine Hürde ist sehr sinnvoll, denn es könnte Ihnen sonst passieren, dass Sie den Power-Knopf unbabsichtlich berühren - etwa mit dem Knie - und schon hat sich der Computer verabschiedet!)
Sie sollten also alles speichern, ehe Sie den Standby-Modus ausprobieren! Und noch sicherer: Tun Sie das in jedem Fall, auch wenn Sie wissen, dass das Standby funktioniert! Denn ein kleiner Stromausfall während des Standby's - und Ihre nicht gespeicherte Arbeit ist im Daten-Nirwana!

Windows XP bietet außerdem noch den Ruhezustand an. Sie sehen diese Auswahlmöglichkeit bei manchen Windows-Versionen im Ausschaltfenster jedoch nur, wenn Sie die Shift- oder Umschalt-Taste (= Taste für Großschreibung) drücken, nachdem Sie Start - Ausschalten gewählt haben.
Wenn Sie den Ruhezustand wählen, werden alle im Arbeitsspeicher befindlichen Daten, also alle laufenden Prozesse und geöffneten Programme, zunächst auf die Festplatte in die Datei hiberfil.sys geschrieben (hibernate = Winterschlaf halten); dann fährt der Computer ganz normal herunter. Beim nächsten Einschalten wird der gesamte Desktop inklusive aller geöffneten Programme und Dateien genau so wieder hergestellt, wie Sie ihn verlassen hatten und Sie können nahtlos dort fortsetzen, wo Sie zuletzt gearbeitet hatten!
Der Ruhezustand ist jene Variante, bei der (nach dem völligen Herunterfahren) am wenigsten Strom verbraucht wird und bei dem das Wieder-Hochfahren wesentlich schneller vor sich geht.

Ruhezustand deaktivieren:

Die Größe der Datei hiberfil.sys entspricht der Größe des Arbeitsspeichers, über den Ihr Computer verfügt, - und das können bei neueren Geräten schon mehrere GigaByte sein! Allerdings verfügen diese Computer in der Regel auch über ausreichend große Festplattenkapazitäten.
(Hiberfil.sys wird im Stammordner des Laufwerkes C: gespeichert. Die Datei ist eine Systemdatei und wird im Windows Explorer oder im Arbeitsplatz normalerweise nicht angezeigt. Lesen Sie in unseren Tipps für den Windows Explorer, wie Sie das ändern können!)

Wenn der Platz auf der Festplatte schon knapp wird und Sie die Funktion Ruhezustand eigentlich nie benötigen, können Sie diese auch deaktivieren:

WinXP:
Gehen Sie auf > Start > Systemsteuerung > Energieoptionen, klicken Sie dann auf die Registerkarte Ruhezustand und entfernen Sie dort mit einem Klick das Häkchen bei Ruhezustand aktivieren:

Ruhezustand aktivieren bzw.deaktivieren

Aber das ist Ihnen dann hoffentlich klar: Wenn Sie mit Ruhezustand herunterfahren und beim nächsten Hochfahren kein einziges der zuvor geöffneten Fenster vorfinden, - dann dürfen Sie sich natürlich nicht wundern!


In neueren Versionen des Betriebssystems wollte Microsoft den unbedarften WIndows-Anwender aber offenbar daran hindern, so einfach in das System eingreifen zu können und hat diese Möglichkeit daher etwas verkompliziert:

Windows 7, 8, 10:
Klicken Sie auf das Startmenü. Ganz unten finden Sie das Eingabefeld Programme/Dateien durchsuchen bzw. Suchen. Tippen Sie dort "cmd" (ohne Anführungszeichen!) ein. In der Trefferliste erscheint die Datei cmd.exe; klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann Als Administrator ausführen.

cmd.exe als Administrator ausführen

Nun öffnet sich ein Fenster mit schwarzem Hintergrund, - und DOS-Kenner werden nostalgisch...
Tippen Sie hier "powercfg -h off" ein (ohne Anführungszeichen, bitte keine Tippfehler!), drücken Sie abschließend auf die Return-Taste. Um dieses Fenster wieder zu schließen, schreiben Sie nun "exit" und betätigen neuerlich die Return-Taste:

Ruhezustand deaktivieren

Auf dieselbe Weise können Sie den Ruhezustand (und damit die Existenz der hiberfil.sys-Datei) auch wieder reaktivieren, der Befehl dazu lautet "powercfg -h on".

Windows 7:
Ruhezustand ist aktiviert und beim Herunterfahren verfügbar.
Windows 7:
Ruhezustand ist deaktiviert und scheint bei den Herunterfahren-Optionen nicht mehr auf.
Aktivierter Ruhezustand
Deaktivierter Ruhezustand
 
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Desktop-Bereinigung (ab Windows XP)

Windows XP hat einen Ordnungsfimmel: Wenn Sie ein Programm, das Sie als Verknüpfung auf dem Desktop abgelegt haben, 60 Tage lang nicht gebraucht haben, will Windows diese Verknüpfung in einen eigens dafür anzulegenden Ordner verschieben. Desktopbereinigung nennt sich diese Ordnungswut. ("Auf dem Desktop befinden sich nicht verwendete Dateien" oder so ähnlich lautet die Meldung dann.)
Nun kann es aber durchaus sein, dass Sie Verknüpfungs-Symbole erstellt haben, die Sie tatsächlich nur selten brauchen, sie deshalb aber nicht gleich eliminieren wollen! Sie werden schon ganz gut selber wissen, was Sie brauchen und was nicht - und außerdem: Ein vollgestopfter Desktop schindet stets mächtigen Eindruck und steigert Ihr Ansehen als Experte ganz beträchtlich! smiley_zwinker

Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo auf den leeren Desktop, im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften und dann auf die Registerkarte Desktop. Jetzt links unten auf Desktop anpassen..., ganz unten deaktivieren Sie mit einem Klick die Desktopbereinigung (kein Häkchen), jetzt noch zweimal auf OK - und schon haben Sie Ihre Ruhe!

 

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Dia-Show als Bildschirmschoner (ab Windows XP)

Wie wäre es mit einer Dia-Show als Bildschirmschoner, - etwa mit den Fotos von Ihrem letzten Urlaub?
Unter Win XP, Vista, und Windows 7 kein Problem, Voraussetzung ist natürlich, dass Sie die Fotos bereits auf der Festplatte gespeichert haben (Fotos von der Digitalkameras oder eingescannte bzw. heruntergeladene Bilder)!

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich des Desktops und im Kontextmenü auf Eigenschaften. Im Eigenschaften von Anzeige - Fenster (Pardon - nicht wir haben die Fenster-Titel vom Englischen ins Deutsche übersetzt!) klicken Sie auf die Registerkarte Bildschirmschoner. In der Mitte links sehen Sie den zur Zeit gewählten Schoner (dort könnte auch (Kein) stehen!), daneben zeigt ein kleiner Pfeil nach unten.
Klicken Sie auf diesen Pfeil, nun sehen Sie eine Liste der zur Verfügung stehenden Schoner. Klicken Sie in dieser Liste zunächst auf Diashow eigener Bilder und dann gleich daneben auf Einstellungen. Standardmäßig sucht Windows die Bilder im Ordner Eigene Dateien\Eigene Bilder. Im Fenster Bildschirmschoneroptionen für "Eigene Bilder" finden Sie in der Mitte den Schalter Durchsuchen. Nachdem Sie auf ihn geklickt haben, können Sie in dem neuen Fenster Ordner suchen jenen Ordner auswählen, in den Sie Ihre Bilder zuvor gespeichert hatten. Wenn der richtige Ordner gewählt wurde (blaue Markierung), klicken Sie im Fenster Ordner suchen auf OK. Mit den übrigen Optionen (Dauer, Größe der Bilder, Übergangseffekte etc.) können Sie sich ja ein wenig spielen, soferne Sie Lust dazu haben. Wir empfehlen Ihnen jedenfalls, den Schieberegler für die Größe der Bilder ganz nach rechts, also auf 100 % zu ziehen. Klicken Sie dann neuerlich auf OK und dann auf Vorschau.
Wenn Sie die voreingestellten Werte nicht verändert haben, können Sie mit den Cursor (= Pfeil) -tasten rechts - links die Bilder rasch durchblättern. Aber Vorsicht: Mit jeder anderen Taste (oder einer Mausbewegung) wird die Vorschau sofort beendet.

Stellen Sie zuletzt noch die Wartezeit ein, ab der der neue Schoner aktiv werden soll (wir empfehlen 10 bis 15 Minuten) und klicken Sie ein letztes Mal auf OK.
Übrigens: Die Bilder in der Diashow werden nach dem Zufallsprinzip angezeigt; wir haben bei unseren Versuchen keine Möglichkeit gefunden, sie der Reihe nach anzuzeigen.
Sollten Sie eine solche Möglichkeit finden, würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen!

 
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Der Papierkorb und seine Einstellungen

Symbol für den Papierkorb auf dem Desktop ändern

Fürwahr ein sehr nützliches feature, denn jedem passiert es einmal, dass er etwas gelöscht hat und dass er das im Nachhinein sehr bedauert. Da ist dann der Papierkorb der rettende Engel!
Wir wollen Ihnen ein paar Tipps dazu geben.


Grundeinstellungen für den Papierkorb

Nervt es Sie auch, dass Sie bei jedem Löschvorgang erst eine Sicherheitsabfrage mit Ja bestätigen müssen? Ja? - Dann stellen Sie das ab! Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Papierkorb und dann auf Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Global und entfernen Sie das Häkchen vor Dialog zur Bestätigung des Löschvorganges anzeigen. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch den Schieberegler für die maximale Größe des Papierkorbes auf 5% zurückschieben; bei den heutigen Größen der Festplatten reicht das leicht [Abbildung].

Bestätigen Sie dann ganz unten mit OK.
Nun werden Sie beim Löschen von Dateien nicht mehr gefragt. Keine Angst: Die Dateien werden nicht wirklich gelöscht, sondern auch weiterhin in den Papierkorb verschoben!


Dateien aus dem Papierkorb wieder herstellen

Öffnen Sie den Papierkorb mit einem Doppelklick. Markieren Sie die Ordner und Dateien, die Sie voreilig gelöscht haben. Wie Sie schnell und effizient mehrere Dateien markieren, können Sie hier nachlesen.
Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf eine der markierten Dateien und dann auf Wiederherstellen.

Dateien aus dem Windows Papierkorb wiederherstellen

Die Dateien verschwinden nun aus dem Papierkorb und werden in genau jene Ordner verschoben, aus denen sie zuvor gelöscht wurden. Sollte einer dieser Ordner mittlerweile nicht mehr existieren, dann wird er wieder neu angelegt.


Dateien aus dem Papierkorb löschen

Sie sollten den Papierkorb des Öfteren besuchen und daraus jene Dateien endgültig löschen, von denen Sie sicher sind, dass Sie sie nicht mehr benötigen. Nur dann wird wieder freier Platz auf der Festplatte geschaffen! Warten Sie nicht zu lange, sonst haben Sie hunderte Dateien darin; und diese alle durchzuchecken, ist so mühsam, dass Sie versucht sein könnten, gleich alles hinauszuschmeißen. Genau dann könnte aber etwas dabei gewesen sein, was doch von Wichtigkeit war!
Wollen Sie nur einzelne Dateien löschen, dann gehen Sie ganz gleich vor wie oben beim Wiederherstellen beschrieben. Natürlich klicken Sie dann im Kontextmenü nicht auf Wiederherstellen, sondern auf Löschen.
Wollen Sie den Papierkorb komplett ausräumen, dann markieren Sie gar nichts, klicken auf das Menü Datei und dort auf den ersten Eintrag Papierkorb leeren. In beiden Fällen müssen Sie jetzt noch die Sicherheitsabfrage mit Ja quittieren. Seien Sie sich aber der Tatsache bewusst, dass diese Dateien nun endgültig ins Daten-Nirwana entfleuchen!
(Genau genommen stimmt das auch nicht! Experten könnten sie wieder restaurieren, jedenfalls so lange, bis keine anderen Dateien beim Speichern oder beim Installieren neuer Programme den frei gewordenen Platz auf der Festplatte überschreiben. Sie sollten das wissen, wenn die Gefahr besteht, dass die Experten der Steuerfahndung an Ihre Türe klopfen...!)

 
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Festplatte(n) nach Fehlern durchsuchen

Waschmaschinen werden kaputt, Bügeleisen und Fernseher, - warum nicht auch Festplatten? (Der uns bekannte negative "Rekord" der Lebensdauer einer Marken(!)-Festplatte war 14 Tage!)
Festplatten können Sie allerdings - im Gegensatz zu den zuvor angeführten Geräten - prophylaktisch untersuchen, und das sollten Sie von Zeit zu Zeit (etwa einmal monatlich)!

Auf der Festplatte befinden sich Millionen von Speicheradressen, so genannte Cluster. Sollten einige davon defekt werden, ist deswegen ja nicht gleich die ganze Festplatte kaputt - wenn dies auch durchaus ein Besorgnis erregendes Zeichen ist, denn die Zahl der fehlerhaften Cluster pflegt sich dann meist rasch zu vermehren.
Sollten Daten auf fehlerhaften Clustern gespeichert sein, können sie nicht mehr gelesen werden; das heißt, das Betriebssystem (im schlimmsten Fall!) oder irgendein Programm läuft nicht mehr richtig, oder irgendeine von Ihnen gespeicherte Datei lässt sich nicht mehr öffnen. Die Windows-Programme Checkdisk und Scandisk können solche defekten Cluster aufspüren; sie versuchen dann, die dort gespeicherten Daten auf andere Cluster zu verschieben (was leider meist nicht gelingt), und sie markieren solche Cluster schließlich als defekt, damit diese künftig nicht mehr beschrieben werden.
Sollten Sie bei diesen Prüfungen allerdings bemerken, dass die Zahl der defekten Cluster rasch größer wird, dann ist es hoch an der Zeit, alle sensiblen Daten der betreffenden Festplatte zu sichern (andere Festplatte, memory-stick, CD brennen...), denn die Platte wird sich wahrscheinlich bald für immer "verabschieden"!

So prüfen Sie Ihre Festplatte(n):

Windows 95 / 98:
Öffnen Sie den Arbeitsplatz oder den Windows Explorer. Klicken Sie das zu prüfende Laufwerk (in den meisten Fällen wohl nur C:) mit der rechten Maustaste an, klicken Sie im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften. Klicken Sie nun in dem Fenster Eigenschaften von [Laufwerk:] auf die Registerkarte Extras und dort auf Jetzt prüfen...
Nun öffnet sich das Fenster Scandisk - [Laufwerk:]; wählen Sie dort Standard (= Voreinstellung), und klicken Sie auf Starten.
Sollten Sie mit der Meldung Verlorene Dateifragmente gefunden konfrontiert werden, dann wählen Sie die Option Verlorene Dateifragmente löschen, denn Sie können mit diesen ohnehin nichts mehr anfangen!
Bei allen anderen Meldungen wählen Sie Reparieren!

Hat das Laufwerk allerdings schon ernsthafte Probleme, dann wählen Sie vor dem Starten des Scans statt Standard die Option Intensiv und aktivieren Sie zusätzlich das Kästchen Fehler automatisch korrigieren. Schalten Sie dann den Monitor ab und gehen Sie schlafen (oder auf ein Bier...), denn das kann stundenlang dauern!

Windows XP:
Öffnen Sie den Arbeitsplatz oder den Windows Explorer. Klicken Sie das zu prüfende Laufwerk (in den meisten Fällen wohl nur C:) mit der rechten Maustaste an, klicken Sie im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften. Klicken Sie nun in dem Fenster Eigenschaften von [Laufwerk:] auf die Registerkarte Extras und dort auf Jetzt prüfen...
Aktivieren Sie die beiden Optionen Dateisystemfehler automatisch korrigieren und Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen und klicken Sie dann auf Starten.
Sie erhalten die folgende Meldung:

Datenträger prüfen - Windows XP

Wählen Sie Ja und starten Sie den PC neu (Start - Ausschalten - Neu starten).
Die Überprüfung der zuvor gewählten Festplatte wird nun während des Neu-Starts von Windows XP durchgeführt! Dieser Prozess kann ebenfalls ziemlich lange dauern, - und er kann nicht abgebrochen werden!
Wie schon bei Win98 gesagt: Schalten Sie den Monitor aus und gehen Sie schlafen oder auf ein Bier...

 
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Festplatten defragmentieren (= optimieren)

Eines gleich vorweg:
Für ein einwandfreies Defragmentieren sollten stets etwa 15 Prozent der Festplatte (bzw. der Partition einer Festplatte) frei sein!
Wenn diese 15 % unterschritten werden, sollten Sie entweder die Festplatte (oder Partition) entschlacken oder die Anschaffung einer zweiten (internen oder externen) Platte in Erwägung ziehen.
In unseren Tipps zum Windows Explorer können Sie nachlesen, wie Sie die Größe und die Auslastung Ihrer Festplatte(n) auf einfache Weise überprüfen können.

Sie installieren Programme - und deinstallieren diese nach einiger Zeit wieder, da sie ihren Erwartungen nicht entsprochen haben.
Sie speichern Dateien, Bilder, Musik - und löschen diese nach einiger Zeit wieder, weil Sie sie nicht mehr brauchen: Ganz normaler Computer-Alltag!

Der Platz, den diese "gelöschten" Dateien bzw. Programme auf der Festplatte eingenommen hatten, wird vom Betriebssystem nun als "frei" gekennzeichnet. (In den Ausführungen zum Papierkorb haben wir schon darauf hingewiesen, dass Profis solche "gelöschten" Dateien wieder restaurieren können, solange sie nicht von anderen Dateien überschrieben wurden!)
Nun installieren Sie ein neues Programm oder speichern neue Dateien. Windows speichert diese Daten in allen als "frei" registrierten Clustern der Festplatte, auch wenn diese weit voneinander entfernt liegen sollten! Am Ende jeder einzelnen Speicheradresse steht dann der Hinweis, in welcher anderen Speicheradresse die betreffende Datei "weitergeht".

Stellen Sie sich das so vor: Sie beginnen ein Buch zu lesen, und am Ende der ersten Seite steht: "Lies weiter auf Seite 462!" Haben Sie diese Seite dann gelesen, steht an deren Ende wieder: "Lies weiter auf Seite 96!" Und in dieser Art geht es weiter. Können Sie sich vorstellen, wie lästig es sein müsste, ein solches Buch zu lesen?!
Dem Schreib-Lesekopf unserer Festplatte ergeht es indes nicht anders. Bei solchen "zerrissenen", über die ganze Festplatte verteilten Dateien, muss er wieselflink lesen (oder schreiben), "umblättern", wieder lesen (oder schreiben), wieder "umblättern", usw. Dass die Zugriffsgeschwindigkeit darunter mit der Zeit immer stärker leidet, versteht sich wohl von selbst.
So etwa könnte ein einziges Foto von Ihrer Digitalkamera auf der Festplatte gespeichert sein:

Fragmentierte Datei auf einer Festplatte
Auf einer Festplatte können zusammengehörende Dateien weit auseinander zerstreut (=  fragmentiert ) sein. Dadurch wird die Zugriffsgeschwindigkeit auf diese Dateien verringert.
Unter "Optimieren" oder "Defragmentieren" versteht man die Zusammenführung von Dateien in benachbarte Cluster, wodurch die Schreib- Lesegeschwindigkeit erhöht wird.

Dafür wurden Programme entwickelt, welche die Festplatte völlig reorganisieren und weit verstreute Teile ein und derselben Datei wieder in benachbarte Cluster zusammenführen. Dies ist ein gewaltiges Vorhaben, denn jener Teil der Festplatte, der all die vielen Millionen Speicheradressen verwaltet, muss nach dieser Reorganisation wieder genau wissen, wo jeder einzelne Teil sich nun befindet!
Versuchen wir einen weiteren bildlichen Vergleich:
Alle Einwohner Pekings werden so umgesiedelt, dass nach dieser Umsiedlung alle Verwandten einer Familie in einer Straße nebeneinander wohnen. Und das geschieht mit allen Familien! Und am Ende dieser gigantischen Migration wissen die Beamten des Einwohner-Meldeamtes wieder ganz genau, in welcher Straße und unter welcher Hausnummer jeder einzelne Bürger zu finden ist, - sonst stürzt die gesamte Verwaltung in ein heilloses Chaos!

Hier eine einfache grafische Darstellung der Defragmentierung, die wir bei Wiktionary fanden:

Ein solches Programm zum Defragmentieren wird von Windows gleich mitgeliefert - und Sie sollten es des öfteren verwenden, besonders, ehe Sie weitere Programme auf der Festplatte installieren: diese würden sonst schon von Haus aus fragmentiert sein!
In unserem Insider-Artikel Nr. 3 mit dem Titel "Frühjahrsputz" wird die genaue Vorgehensweise beschrieben. Sie könnten dort natürlich gleich zum Punkt 5 "Festplatte defragmentieren" springen, aber wir empfehlen Ihnen doch die Lektüre des ganzen Artikels und die Durchführung aller dort beschriebenen Schritte, ehe Sie sich ans Werk machen.
Der Erfolg: in vielen Fällen eine spürbare Performance-Steigerung!

 
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ScanDisk nach Windows-Absturz abbrechen (Win 95 und 98)

Unter Windows gibt es bisweilen unerwartete Abstürze: Nichts geht mehr - keine Maus, keine Tastatur.
(Das wussten Sie nicht? - Sie Glücklicher - lesen Sie trotzdem weiter!)

Oder der Strom fällt kurz aus, und der Computer muss neu hochgefahren werden.
(Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie das auch nicht kennen, dann haben Sie gar keinen Computer!)

Wie auch immer: Beim nächsten Hochfahren kommt ein blauer Bildschirm, in dem Ihnen mitgeteilt wird, dass der PC zuvor nicht ordnungsgemäß herunter gefahren wurde und daher das Programm Scandisk die Festplatte(n) untersuchen müsse.
Das dauert meist recht lange, - ist aber vollkommen "für die Fisch"!
Drücken Sie auf der Tastatur einfach zweimal auf die Taste B, und der sinnlose Scandisk ist vorbei!

 
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Bildschirmschoner einrichten

Ihre Kinder (oder gar Enkel?) richten einen Bildschirmschoner ein - und Sie erstarren in Ehrfurcht ob deren Kreativität. Kennen Sie das?
Ist doch lächerlich - das können Sie schon lange! Und bei der nächsten Schoner-Aktivierung staunen eben genau diese kids: "Ach so, Mama/Oma? Du kannst das auch?"

Schließen oder minimieren Sie alle Programme oder verkleinern Sie die geöffneten Fenster so weit, dass Sie den Desktop [Abbildung] oder zumindest Teile desselben sehen.

Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich des Desktops, und dann im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften (ab Windows Vista auf Anpassen). Das Fenster Eigenschaften von Anzeige (Vista: Darstellung und Sounds anpassen) wird geöffnet, klicken Sie dort ganz oben auf die Registerkarte Bildschirmschoner.
Nun sehen Sie im oberen Drittel des Fensters Eigenschaften von Anzeige ein Vorschaufenster, im mittleren Drittel den Namen des zur Zeit eingestellten Schoners (roter Pfeil) sowie die eingestellte Wartezeit (grüner Marker), und im untersten Drittel die Einstellungsmöglichkeiten für die Energieverwaltung (lila Marker) :

Bildschirmschoner einrichten

Neben dem Namen des zur Zeit eingestellten Schoners (in unserem Beispiel "WindowsXP") ist ein kleiner Pfeil (roter Pfeil); auf diesen klicken Sie. Nun wird Ihnen eine Liste aller installierten Schoner angezeigt, - wählen Sie einen beliebigen. Klicken Sie dann auf Einstellungen (gelb markiert). Die Möglichkeiten, Einstellungen zu verändern, sind von Schoner zu Schoner sehr verschieden; wir können daher hier keine "Rezepte" anbieten - Sie sollten einfach ein wenig experimentieren!
Manche Schoner bieten auch die Möglichkeiten, einen individuellen Text einzugeben (z. B. Marquee, 3D-Text, letzterer aber nur 20 Zeichen); wie wäre es z. B. mit "Finger weg!"? smiley_zwinker
Wenn Sie die getroffenen Einstellungen mit OK abgeschlossen haben, dann können Sie diese mit dem Vorschau-Button begutachten (orange Markierung). Aber Achtung: bewegen Sie nach dem Klick nicht die Maus, sonst ist die Vorschau sofort wieder beendet.

Sind Sie zufrieden? Nein? Dann ändern Sie neuerlich die Einstellungen - oder Sie wählen gleich einen anderen Schoner.
Zuletzt bestimmen Sie die Wartezeit, nach der sich der Schoner einschalten soll. Wählen Sie diese nicht zu kurz, denn es ist lästig, wenn man nur kurz nachdenkt, - und schon ist der Schoner da!

Wollen Sie eigene oder heruntergeladene Bilder als Schoner verwenden? Das ist auch möglich, aber leider erst seit Windows XP. Ein einziges Bild kann natürlich nicht die Funktion eines Schoners erfüllen, denn sein Zweck ist es ja, dass der Inhalt des Bildschirmes sich ständig oder zumindest in bestimmten Abständen ändern soll.
Sie müssen also eine automatische Diashow ablaufen lassen, die aus mindestens zwei Bildern bestehen muss. Wie Sie dabei vorgehen, lesen Sie weiter oben im Tipp Dia-Show als Bildschirmschoner.

Sitzen Sie mit mehreren Personen in einem Büro und wollen nicht, dass während Ihrer Abwesenheit jede beliebige Person Zugriff auf Ihren Computer erhält?
Aktivieren Sie in diesem oder ähnlich gelagerten Fällen abschließend die Option Kennworteingabe bei Reaktivierung (blauer Pfeil in der obigen Abbildung).
Sie werden nun zur Eingabe eines beliebigen Kennwortes (und dessen Wiederholung) aufgefordert. Wenn Sie nun (beispielsweise nach der Mittagspause) wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren und - bei aktivem Bildschirmschoner - die Maus bewegen, dann werden Sie zur Eingabe dieses Passwortes aufgefordert. Hoffentlich haben Sie es sich gemerkt! Bei falscher Passwort-Eingabe weigert sich der Schoner nämlich hartnäckig, seine Tätigkeit zu beenden.
Aber bitte glauben Sie nicht, dass dies ein sicherer Schutz sei: Wenn ein Neugieriger den PC mittels Netzschalter einfach "absticht" und wieder hochfährt, dann ist er einfach wieder "drin", - soferne Sie zur Windows-Anmeldung kein Passwort benötigen!

Ein Trost: Sollten Sie das Reaktivierungs-Passwort vergessen haben, dann machen Sie es einfach ebenso!

 
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Mauszeiger: Bin schon da! (ab Win XP)

Unter Windows XP gibt es die Möglichkeit, den Mauszeiger (= Cursor) in Dialogfeldern automatisch schon dort zu positionieren, wo das Betriebssystem die Eingabe erwartet. Dadurch können Sie sich in vielen Fällen ein wenig "Herumfahrerei" mit der Maus ersparen.

Klicken Sie auf Start - Systemsteuerung - Maus. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften von Maus auf die Registerkarte Zeigeroptionen. Aktivieren Sie die Option In Dialogfeldern automatisch zur Standardschaltfläche springen (roter Pfeil in der folgenden Abbildung). Bestätigen Sie abschließend mit OK.
Ab nun ist der Mauszeiger sozusagen "schon da", wenn Sie ein Dialogfeld aufrufen, - er parkt also beispielsweise auf Ja oder Nein. Mit einem weiteren Klick auf diese Schaltfläche - oder der Eingabe von Return auf der Tastatur - können Sie die vorgeschlagene Aktion rasch bestätigen.
Und wenn Sie eine andere Entscheidung treffen wollen? Na, - auch gut: Die anderen Schaltflächen des aufgerufenen Dialogfeldes liegen nur wenige Zentimeter entfernt: time is money...!
Sie werden sehen: Das ist wirklich praktisch!

Mauszeiger: Bin schon da!

Mauszeiger "verloren"?

Ja - das kann im Eifer des Gefechts (und besonders bei zahlreichen offenen Fenstern) tatsächlich schon einmal passieren: Wo ist der Mauszeiger eigentlich?
Windows XP bietet die Einstellmöglichkeit, die Position des Cursors durch einen kurzen Tipp auf eine der beiden Steuerungs-Tasten (Strg) auf der Tastatur relativ spektakulär anzuzeigen:
Klicken Sie auf Start - Systemsteuerung - Maus. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften von Maus auf die Registerkarte Zeigeroptionen. Aktivieren Sie die Option Zeigerposition beim Drücken der STRG-Taste anzeigen (blauer Pfeil in der obigen Abbildung). Bestätigen Sie abschließend mit OK.
(Und wenn's eigentlich auch mehr eine Spielerei ist: Spielen Sie mit - das Leben ist ernst genug smiley_zwinker !)

 
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Alle Programme im Startmenü nebeneinander anzeigen

Wenn viele Programme installiert worden sind, dann reicht der vertikale Platz auf dem Monitor nicht mehr aus, um sie alle im Startmenü anzuzeigen. Windows zeigt dann einen Scroll-Pfeil am oberen und unteren Ende der Programm-Liste und wenn Sie die Maus auf einen dieser Pfeile setzen, rollt die Anzeige nach oben bzw. nach unten [Abbildung].  

Das ist eher lästig, lässt sich unter Windows XP jedoch endlich leicht ändern:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start - Eigenschaften, dann auf die Registerkarte Startmenü und dort auf den Schalter Anpassen... Nun klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, und dort deaktivieren Sie den Eintrag Bildlauf für Programme (kein Häkchen):

Startmenü anpassen

Bestätigen Sie nun beide Fenster noch zweimal mit OK, - und künftig sehen Sie alle installierten Programme auf einen Blick [Abbildung].

 
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Ordner und Programme im Startmenü alphabetisch anzeigen

In der Liste der installierten Programme im Startmenü werden zunächst die Ordner (sie enthalten mehrere Einträge) und darunter die Einzeldateien angezeigt.
Ordner erkennen Sie an dem gelben Ordnersymbol (roter Kreis) und an der schwarzen Pfeilspitze. Wenn Sie die Maus auf einem dieser Ordner parken, öffnet sich ein Flyout-Menü, in dem alle Dateien des betreffenden Ordners aufgelistet sind (roter Pfeil); dieses Fly-out kann im übrigen durchaus auch wieder Ordner, besser gesagt Unterordner, enthalten:

Startmenü: Ordner

Dateien hingegen haben lauter eigene Symbole, bei ihnen fehlt auch die schwarze Pfeilspitze:

Startmenü: Dateien   Der erste Eintrag in der Abbildung ist natürlich noch ein Ordner!

Wenn nun im Laufe der Zeit immer mehr Programme installiert werden, werden diese in der Liste der Programme stets ganz unten hinzugefügt, sodass die (alphabetische) Ordnung und damit die Übersichtlichkeit verloren gehen.
Dem sollten Sie ein Ende setzen!
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen Bereich, der keine Ordner enthält - wo also nur Dateien angezeigt werden (gelbe Doppellinie). Ein Kontextmenü wird geöffnet. In diesem klicken Sie auf Nach Namen sortieren (roter Pfeil):

Startmenü: Alphabetisch ordnen

Sie werden sehen: Die Liste der Programme ist wieder perfekt "aufgeräumt"!

 
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Symbole (Icons) am Windows-Bildschirm anordnen, hinzufügen, umbenennen, löschen

Der leere Bildschirm, der sich nach dem Windows-Start zeigt, wird Desktop (Arbeitsfläche) genannt. [Abbildung].
Doch halt - so leer ist er ja gar nicht! Zum einen könnte er ein schönes, großes Hintergrund-Bild zeigen, zum anderen finden sich da ja auch eine mehr oder weniger große Anzahl von kleinen Bildchen, unter denen auch ein Text steht ("Papierkorb", "Arbeitsplatz",...). Diese Bildchen nennen wir Symbole, im Englischen werden sie Icons (= Ikonen) genannt.

Wie Sie das große Hintergrund-Bild verändern können, erfahren Sie unter Hintergrundbild einrichten auf dieser Seite.
An dieser Stelle lernen Sie den richtigen und einfachen Umgang mit den "Bildchen" - also den Symbolen.

Diese Symbole sind meist Verknüpfungen zu Programmen, die auf der Festplatte installiert sind; eine Verknüpfung erkennen Sie an dem kleinen, gebogenen Pfeil in der unteren linken Ecke des Symbols:

Verknüpfungen auf dem Desktop

Einige solcher Symbole werden bereits bei der Installation von Windows auf dem Desktop abgelegt, und viele weitere Programme legen eine solche Verknüpfung während ihrer Installation hierher. Die dazugehörigen Programme können nun durch einen Doppelklick auf ihre Verknüpfung vom Desktop aus gestartet werden.
Stellen Sie sich eine solche Verknüpfung wie einen Wegweiser vor: Die Verknüpfung enthält eine Information darüber, wo das betreffende Programm zu finden ist! Derartige Verknüpfungen können daher auch gefahrlos gelöscht werden - sie sind ja nur Wegweiser: Wenn Sie einen Wegweiser nach Graz umschneiden, dann passiert der Stadt selbst (also dem Programm) nicht das Geringste; es ist nur schwerer zu finden!


Umbenennen des Textes, Ändern des Symbols

Beides ist problemlos möglich, die verknüpften Programme werden weiterhin tadellos gefunden!

Natürlich macht es wenig Sinn, "Microsoft Office Word 2003" in "Microsoft Office Excel 2003" umzubenennen, denn Sie landen dann ja im falschen Programm. Aber Sie können aus dem sperrigen und Platz fressenden "Microsoft Office Word 2003" zum Beispiel jederzeit ein schlichtes "Word" machen:

Klicken Sie einmal auf die Verknüpfung (Bild oder Text), warten Sie kurz und klicken Sie nun noch ein weiteres Mal. (Wenn Sie zu schnell sind, ist es ein Doppelklick - und das Programm wird geöffnet!)
Nach dem zweiten Klick ist der Text blau markiert und weiß hinterlegt, ein senkrechter Schreibcursor blinkt nach dem letzten Buchstaben.
Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Beginnen Sie entweder gleich mit der Eingabe des von Ihnen gewünschten Textes oder markieren Sie mit der Maus bestimmte Teile des vorhandenen Textes, um diese Teile umzubenennen oder mit der Entf-Taste zu löschen.
Schließen Sie die Aktion ab, indem Sie irgendwohin in den leeren Desktop klicken.

Wie Sie auch die kleinen Bildchen ändern können, lesen Sie in unserem Tipp Symbole (Icons) ändern.
Sie können auch die Größe der Symbole ändern!


Anordnen der Symbole am Desktop:

Ordnen Sie Ihre Symbole nach Herzenslust: Klicken Sie eines mit der linken Maustaste an (es verfärbt sich bläulich), halten Sie die Taste gedrückt, und ziehen das Symbol an einen Platz Ihrer Wahl; lassen Sie nun die Taste los.
Das funktioniert auch mit mehreren Symbolen gleichzeitig: Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste ein imaginäres Rechteck um die betreffenden Symbole; während des Ziehens beobachten Sie schon, dass die betroffenen Symbole markiert, also blau verfärbt werden. Solange Sie die Maustaste gedrückt halten, können Sie dieses Rechteck nach Belieben vergrößern oder verkleinern.
Klicken Sie nun in einem zweiten Schritt irgendwo in den markierten Bereich und ziehen Sie den ganzen markierten Block mit gedrückter Maustaste an einen Ort Ihrer Wahl.
Diese Markierung bleibt aufrecht (und Sie können den Block neuerlich herumschieben), so lange Sie nicht außerhalb auf den Desktop klicken!


Die Symbole springen immer an ihren ursprünglichen Ort zurück:

Na, das wollen wir ihnen aber dringend abgewöhnen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich des Desktops und stellen Sie den Mauszeiger im Kontextmenü auf den ersten Eintrag Symbole anordnen nach > . Im Flyout-Menü sehen Sie nun ein Häkchen vor der Option Automatisch anordnen (in der folgenden Abbildung blau markiert).
Klicken Sie nun in diese Zeile; das Kontextmenü wird geschlossen, - und ab nun bleiben die Symbole dort, wo Sie sie haben wollten:

Verknüpfungen: Automatisch anordnen deaktivieren


Die Symbole "springen" beim Verschieben ruckartig, ich kann keine Feineinstellung durchführen:

Wiederholen Sie die eben beschriebenen Schritte. Die Option Am Raster ausrichten ist aktiviert (siehe Abbildung oben), erkennbar durch das Häkchen. Klicken Sie auf diese Zeile - und auch dieses Problem ist erledigt!


Auf meinem Desktop befinden sich Symbole, die nirgendwo hinführen:

Das betreffende Programm wurde nicht sauber deinstalliert - schlecht, aber schon zu spät.
Symbol anklicken, auf der Tastatur auf Entf drücken; oder Symbol mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü auf Löschen - die Verknüpfung ist weg! (Liegt in beiden Fällen noch immer im Papierkorb.)


Ich möchte selbst weitere Verknüpfungen auf dem Desktop erstellen:

a) Gibt es einen Eintrag des betreffenden Programmes unter Start - Programme?
(Auch das sind ja nur Verknüpfungen, also Wegweiser, wie wir sie zuvor genannt haben!)
Öffnen Sie Start - Programme, klicken Sie das betreffende Programm mit der rechten Maustaste an, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie es aus dem Startmenü heraus, irgendwo hin auf den leeren Desktop. (Aber Achtung: Im Hintergrund darf nicht gerade irgendein geöffnetes Programm stehen!)
Nun klicken Sie im Kontextmenü auf Hierher kopieren.
Achtung: Nicht mit der linken Maustaste und (bei rechter Maustaste) nicht auf Hierher verschieben, denn sonst verschwindet die Verknüpfung aus dem Startmenü!!

b) Das Programm findet sich nicht unter Start - Programme?
In diesem Fall müssten Sie sich doch ein wenig im Windows-Explorer oder im Arbeitsplatz auskennen: Manövrieren Sie sich über C:\Programme in den entsprechenden Unterordner des betreffenden Programmes und suchen Sie dort nach dem Namen des Programmes und der Endung *.EXE.
(Tut uns leid: die Namen sind nicht in jedem Fall identisch!).

Verknüpfungen auf den Desktop erstellen

Ziehen Sie diese Datei (wieder mit der rechten Maustaste!) irgendwo auf den Desktop und wählen Sie dann aus dem Kontextmenü Verknüpfung hierher erstellen.
Selbstverständlich können Sie diese von Ihnen neu erstellten Verknüpfungen nach dem weiter oben beschriebenen Verfahren beliebig umbenennen; besonders den Textteil "Verknüpfung mit" können Sie ohne weiteres herauslöschen.


Verknüpfungen direkt ins Startmenü oder in die Schnellstartleiste kopieren:

All die schönen Verknüpfungen auf unserem Desktop haben leider einen Nachteil:
Wenn Sie bereits ein oder mehrere Programme geöffnet haben und ein weiteres aufrufen wollen, dann müssen Sie die bereits geöffneten Programme zuerst minimieren, um überhaupt Zugriff auf den Desktop zu erhalten. Sie erledigen das im Übrigen am schnellsten mit der Windowstaste + D (wie Desktop)!

Doch es geht auch eleganter:
Kopieren Sie die von Ihnen am häufigsten benötigten Programm-Verknüpfungen in die Schnellstartleiste oder ins Startmenü!

 
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Das Windows - Hintergrundbild

Möchten Sie das große, formatfüllende Hintergrundbild, das in Windows angezeigt wird, von Zeit zu Zeit ändern? Oder haben Sie noch gar keines? Oder Sie haben zwar eines, möchten aber lieber darauf verzichten?

Nun - in allen Fällen gilt: No problem!
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich des Desktops [Abbildung] und im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften.
Klicken Sie nun auf die Registerkarte Hintergrund (Windows 98) bzw. Desktop (Windows XP):

Windows Hintergrundbild

Ganz oben sehen Sie einen Vorschau-Monitor.
Mit dem Bildlaufpfeil können Sie die von Windows mitgelieferten Bilder durchsuchen (lila Doppelpfeil), ein Klick auf einen der Namen zeigt das Bild im Vorschau-Monitor (lila Pfeil).
(Unter Windows 98 stehen Ihnen hier jedoch nur wenige Bilder, sondern vorwiegend kachelähnliche Muster zur Verfügung.)
Wollen Sie den Gesamteindruck testen, dann klicken Sie rechts unten auf Übernehmen, - das Auswahlfenster bleibt erhalten, und im Hintergrund können Sie die geänderte Einstellung bereits sehen. Erst wenn Sie zufrieden sind, schließen Sie das Fenster mit OK.

Ich möchte ein eigenes Bild verwenden:
Bilder, die Sie eingescannt, von Ihrer Digitalkamera überspielt oder aus dem Internet heruntergeladen haben, können selbstverständlich verwendet werden, - das macht die Sache ja erst reizvoll.
Sie müssen allerdings wissen, wo diese Bilder gespeichert sind - also Sie müssen den so genannten Pfad kennen.
Klicken Sie auf Durchsuchen... (blauer Pfeil in der obigen Abbildung). Nun wird ein dem Explorer ähnliches Fenster geöffnet, in dem Sie zunächst den betreffenden Ordner finden und doppelklicken müssen (sein Name muss dann ganz oben im weißen Feld stehen), zuletzt setzen Sie auf den Namen des gewünschten Bildes einen Doppelklick!
Sie sehen das Bild jetzt schon im Vorschaumonitor.

Das Bild ist zu klein für den Monitor:
Wählen Sie unter Ausrichtung: (roter Pfeil) Gestreckt.
Wenn es sich um ein Muster handelt, dann wählen Sie Nebeneinander.

Ich möchte gar kein Hintergrundbild:
Recht haben Sie - lenkt nur von der Arbeit ab und frisst Systemressourcen! smiley_zwinker
Fahren Sie mit der Bildlaufleiste (lila Doppelpfeil) ganz hinauf und klicken Sie auf Kein(e).

 
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De-Installieren von Programmen

Häufig installiert man ein Programm, beispielsweise von der CD einer Computer-Zeitschrift, um dann festzustellen, dass es doch nicht das war, was man sich erwartet hat. Also "löscht" man es wieder.

Halt! Schon falsch! Und zwar dann, wenn Sie einfach den Ordner löschen, in dem das betreffende Programm war!
Nicht mehr benötigte Programme sollten nämlich nicht einfach gelöscht, sondern sauber deinstalliert (das ist das Gegenteil von installiert) werden! Nur dann werden nämlich auch die auf sie zeigenden Verknüpfungen und vor allem die Einträge in der Windows-Registrierungsdatenbank entfernt!

Sehen Sie zunächst unter Start - Programme bei dem betreffenden Programm nach, ob es eine Deinstallations-Routine "mitgebracht" hat:

Deinstallieren 01

Oft wird dieser Eintrag auch in englischer Sprache angezeigt:

Deinstallieren 02

Sollten Sie hier keine Deinstallationsmöglichkeit finden (was häufig vorkommt!), dann kann Ihnen Windows weiter helfen:
Klicken Sie auf Start - Einstellungen (entfällt ab Win XP) - Systemsteuerung - Software (bei neueren Windows-Versionen Programme und Features).
Im Fenster Software (Programme und Features) wird Ihnen eine Liste aller installierten Programme angezeigt. Suchen Sie mit Hilfe der Bildlaufleiste jenes Programm, das Sie deinstallieren wollen (gelber Pfeil) und klicken Sie dann auf Ändern/Entfernen (roter Pfeil):

Deinstallieren über die Systemsteuerung

Die Sicherheitsabfrage (häufig englisch, - auch im folgenden Beispiel) müssen Sie abschließend noch mit Ja quittieren:

Deinstallieren bestätigen

In vielen Fällen werden die Ordner nicht vollkommen entfernt, - machen Sie das anschließend von Hand mit Hilfe des Windows-Explorers oder des Arbeitsplatzes.
Manchmal werden Sie auch aufgefordert, einen Neustart vorzunehmen, um die Deinstallation abzuschließen.
OK - tun Sie das!

 
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Windows Messenger (XP) deinstallieren

Mit Windows XP wird automatisch ein Programm namens Messenger installiert und bei jedem Systemstart in den Arbeitsspeicher geladen. Sie erkennen das Programm an dem kleinen grünen "Spielkegel" in der Taskleiste rechts unten, im Bereich der Uhr: Messenger-Symbol

Windows Messenger Symbol

Der Windows Messenger ist der Nachfolger von MSN Messenger und von Netmeeting, die Sie vielleicht schon aus früheren Windows-Versionen kennen.
Der Messenger ermöglicht Echtzeit-Kommunikation mit anderen Teilnehmern, die gerade ebenfalls online sind, und zwar nicht nur im Textformat (Chat), sondern neuerdings auch per Audio- und Video-Conferencing.
Innerhalb eines großen Netzwerkes kann dies durchaus von Nutzen sein, - die große Mehrzahl von Privat-Anwendern kann mit diesem Tool allerdings sicherlich wenig bis gar nichts nichts anfangen.
Dennoch ist der Messenger "einfach da" - und verbraucht ständig Systemressourcen! Zudem ist er eng mit dem Betriebssystem verzahnt und aus diesem gar nicht so leicht zu eliminieren, da er sich geschickt "versteckt".
Dennoch ist es nicht allzu schwierig, ihm zu Leibe zu rücken, soferne man sich mit dem Windows-Explorer oder mit dem Arbeitsplatz sowie mit der Systemsteuerung ein wenig auskennt. (Die Möglichkeit eines Eingriffes in die Windows-Registrierungsdatenbank lassen wir hier beiseite, da solche Eingriffe wesentlich größere Gefahren in sich bergen!):

1.)
Gehen Sie in das Verzeichnis C:\Windows (oder wo Ihr Windows-Hauptverzeichnis eben "sitzt") und öffnen Sie dort den Unterordner inf.
Sollten Sie diesen Ordner nicht finden, dann liegt dies daran, dass auf Ihrem Computer versteckte und Systemdateien nicht angezeigt werden (Standardeinstellung). Lesen Sie daher zunächst den Tipp Alle Dateien anzeigen bei unseren Tipps zum Internet Explorer (neues Fenster).

Im Ordner inf finden Sie die Datei sysoc.inf, - öffnen Sie diese mit einem Doppelklick. Suchen Sie nun unter [Components] die Zeile
msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7:

Windows Messenger deinstallieren 01

Markieren Sie den Parameter hide und löschen Sie ihn, löschen Sie aber keinen der Beistriche!

Windows Messenger deinstallieren 02

Speichern Sie die Datei (Datei - Speichern) und schließen Sie diese nun (Datei - Beenden).

2.)
"Hide" heißt, wie Sie vielleicht noch wissen, "verstecken". Der Messenger ist nun also nicht mehr versteckt und wir finden ihn daher in der Systemsteuerung, in der er vorher nicht anzutreffen war!

Öffnen Sie die Systemsteuerung und dort den Ordner Software. Klicken Sie links auf Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen:

Windows Messenger deinstallieren 03

Nun öffnet sich der Assistent für Windows-Komponenten. Fahren Sie mit der Bildlaufleiste hinunter, bis Sie auf die zwei Einträge für den Windows-Messenger stoßen (der zweite war zuvor wegen des "hide"-Attributes nicht sichtbar!):

Windows Messenger deinstallieren 04

Deaktivieren Sie nun beide durch je einen Klick auf die Häkchen. Lassen Sie sich nicht dadurch irritieren, dass sich der zweite Eintrag (der mit dem Rhombus) anscheinend nicht deaktivieren lässt! Erst wenn Sie irgendwo in einen leeren Bereich klicken, verschwindet auch das zweite "Hakerl"!
Eventuelle Sicherheitsabfragen während dieser Prozedur quittieren Sie mit Ja!
Nun klicken Sie im Assistenten ganz unten auf Weiter >. Sehen Sie zu, wie die neue Konfiguration abgeschlossen wird und klicken Sie zuletzt auf Fertig stellen.

Sie werfen nun einen Blick auf die Taskleiste - und sehen dort den Messenger weiterhin fröhlich sitzen und wertvollen Arbeitsspeicher verplempern. Natürlich beginnen Sie sofort zu schimpfen, bewerfen uns mit unfeinen Ausdrücken und beschließen, die Telewerkstatt ab sofort nicht nur aus Ihren Favoriten zu eliminieren, sondern sie sogar auf die watchlist zu setzen!
Vielleicht beruhigen Sie sich nach einem Neustart Ihres Systems... smiley_zwinker

 
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Bildschirm-Auflösung einstellen

Unter der Bildschirmauflösung versteht man die Zahl der Bildpunkte (Pixel's), die von der Grafikkarte und vom Monitor pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) dargestellt werden.
Generell gilt: Je höher man die Auflösung einstellt, desto kleiner wird alles dargestellt!

Bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Pixel werden alle Bildschirminhalte sehr klein dargestellt, aber der Monitor kann dafür mehr anzeigen.
Stellt man die Auflösung auf 800 x 600 Pixel, dann sieht man zwar alles größer, aber der Bildschirm kann weniger Inhalt anzeigen. Das kann zum Beispiel im Internet dazu führen, dass eine horizontale Bildlaufleiste auftaucht, weil die Seite (waagrecht) nicht vollständig angezeigt werden kann. Das ist natürlich äußerst lästig, weil man beim Lesen jeder einzelnen Zeile diese Bildlaufleiste ständig hin- und herziehen muss:

Bildschirmauflösung 01
Bildschirmauflösung 02

Bildschirmauflösung 1280 x 1024:

Die Menüs, Symbolleisten und Bilder sind sehr klein, dafür wird mehr Inhalt angezeigt.
(Mehr Platz für Symbole -> roter Pfeil nach oben; viel freier Platz links und rechts -> rote Pfeile nach unten.)

Bildschirmauflösung 800 x 600:

Alle dargestellten Inhalte sind wesentlich größer, aber es wird viel weniger angezeigt.
Sogar eine horizontale Bildlaufleiste (roter Pfeil nach unten) taucht auf.

Wie hoch oder niedrig Sie die Auflösung einstellen, hängt
a) von der Grafikkarte Ihres PC's und der Qualität Ihres Monitors und
b) von Ihrem persönlichen Geschmack (und wohl auch von Ihrem Sehvermögen!) ab.

Wir empfehlen Ihnen eine Auflösung von 1024 x 768, da die meisten Internet-Seiten für diese Auflösung optimiert sind; gehen Sie andererseits nicht tiefer als auf 800 x 600! (Wenn Sie das dennoch "brauchen" sollten, dann ist es offensichtlich höchste Zeit für einen Besuch beim Augenarzt... smiley_zwinker)


Und so ändern Sie die Einstellungen für die Bildschirmauflösung:

  1. Schließen oder minimieren Sie alle Fenster, damit Sie Zugriff auf den Windows-Desktop [Abbildung] haben.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich des Desktops und im sich öffnenden Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.
  4. Schieben Sie bei Bildschirmbereich (Win 98) bzw. Bildschirmauflösung (Win XP) den Schieberegler auf die gewünschte (je nach Grafikkarte mögliche) Auflösung (roter Pfeil in der folgenden Abbildung):
    Wie schon gesagt: Am Besten auf 1024 x 768!

    Bildschirmauflösung Win 98
    Bildschirmauflösung Win XP

  5. Unter Farben (Win 98) bzw. Farbqualität (Win XP) stellen Sie bei dieser Gelegenheit die höchste (bei älteren PC's zweithöchste) zur Verfügung stehende Auswahl ein (blauer Pfeil in der obigen Abbildung). Klicken Sie nun auf OK.
  6. Abhängig vom Betriebssystem und dessen Voreinstellungen werden Sie nun gefragt, ob Sie diese neuen Einstellungen übernehmen bzw. den Computer neu starten wollen.
    Bestätigen Sie in jedem Fall mit OK oder Ja.

Noch eine Warnung:

Nach einer Änderung der Bildschirmauflösung könnten die Symbole Ihres Windows-Desktops plötzlich schwerstens in Unordnung geraten!
Ein Rückgängig-Machen auf die vorherige Auflösung ändert daran leider auch nichts mehr.

Ihnen bleibt nur eines: Symbole wieder brav herumschieben!

Wenn Sie sich allerdings vorher das kleine Gratis-Programm DeskSave 2006 heruntergeladen und damit eine Sicherung der Desktop-Einstellungen angelegt haben, dann erhalten Sie den ursprünglichen Zustand mit nur zwei bis drei Mausklicks wieder zurück!
 
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Verknüpfungen im Startmenü und in der Schnellstartleiste

Wie Sie selbst weitere Verknüpfungen zu Programmen auf dem Desktop erstellen, können Sie hier nachlesen.
Diese Desktop-Verknüpfungen haben aber den Nachteil, nicht direkt erreichbar zu sein, wenn bereits eines oder gar mehrere Programme geöffnet sind.

Kopieren Sie daher die Verknüpfungen zu den von Ihnen am häufigsten verwendeten Programme in die Schnellstartleiste oder in das Startmenü, wo sie jederzeit mit einem oder zwei Mausklicks erreichbar sind! (Anschließend könnten Sie die Verknüpfungen auf dem Desktop ohne weiteres wieder löschen.)



Verknüpfungen zur Schnellstartleiste (Quick Launch) hinzufügen

Unter Windows 98 kann die Schnellstartleiste gar nicht weggeschaltet werden, unter Windows XP muss sie jedoch zunächst aktiviert werden:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich in der Taskleiste [Abbildung] und dann auf Eigenschaften. Im folgenden Fenster klicken Sie auf Schnellstartleiste anzeigen (Häkchen muss gesetzt sein - roter Pfeil in der [Abbildung]); schließen Sie dann das Fenster mit OK.

Ziehen Sie nun mit gedrückter rechter Maustaste jede beliebige Verknüpfung, die sich bereits auf dem Desktop befindet, in die Schnellstartleiste. Ein senkrechter schwarzer Strich zeigt Ihnen an, wo die Verknüpfung landen wird, wenn Sie die Maustaste loslassen. (Aber auch nachträglich können Sie jedes Symbol auf die selbe Weise nach links oder rechts verschieben!)
Wenn Sie die rechte Maustaste losgelassen haben, entscheiden Sie sich für Hierher kopieren oder Hierher verschieben, je nachdem, ob Sie die ursprüngliche Verknüpfung auf dem Desktop weiter behalten wollen oder nicht.

Zur Schnellstartleiste hinzufügen

Gelber Pfeil:
Schnellstartleiste

Roter Pfeil:
Leiste vergrößern oder verkleinern (mit gedrückter linker Maustaste)

Lila Pfeil:
Doppelpfeil zeigt an, dass noch weitere Verknüpfungen enthalten sind

Hellblauer Pfeil:
Weitere Verknüpfungen werden bei Klick auf den Doppelpfeil angezeigt

Die Breite der Schnellstartleiste lässt sich mit den gepunkteten senkrechten Linien ändern (bei Windows 98 ein senkrechter grauer Strich).
Machen Sie die Leiste jedoch nicht zu breit, da in der Taskleiste sonst zu wenig Platz zur Anzeige der geöffneten Programme bleibt. Ein Klick auf den hellblauen Doppelpfeil zeigt Ihnen alle weiteren Verknüpfungen an; auch diese können Sie mit gedrückter Maustaste nach oben oder unten verschieben.


Verknüpfungen zum Startmenü hinzufügen

Sie ziehen eine auf dem Desktop bereits vorhandene Verknüpfung mit gedrückter Maustaste einfach auf den Start-Schalter ganz links unten und lassen sie dort einfach "fallen". Sie können ruhig die linke Maustaste verwenden, - das Original auf dem Desktop bleibt dennoch erhalten.

Unter Windows XP ist noch eine weitere Möglichkeit dazugekommen:
Sie klicken die Verknüpfung auf dem Desktop mit der rechten Maustaste an und klicken dann auf An Startmenü anheften - fertig!

Programme zum Startmenü hinzufügen

Wenn Sie nun das Startmenü öffnen, finden Sie diese Verknüpfung auch hier! Durch Anklicken und Ziehen (mit gedrückter Maustaste) können Sie auch alle hierher kopierten Verknüpfungen nach oben oder unten verschieben und so beispielsweise alphabetisch ordnen.

Die dem Startmenü hinzugefügten Verknüpfungen sind in diesem Beispiel orangefarben markiert.

Kopieren Sie all jene Programme in das Startmenü, die Sie häufig benötigen! Nun können beliebig viele Fenster geöffnet sein - Sie finden und öffnen ein weiteres Programm stets mit nur zwei Mausklicks!

Darunter werden die zuletzt verwendeten Programme angezeigt (Windows XP).
Ist jedoch eines dieser zuletzt verwendeten Programme in der Liste der hinzugefügten Verknüpfungen bereits enthalten, dann wird es unten nicht angezeigt!


Löschen von Verknüpfungen aus der Schnellstartleiste und aus dem Startmenü

Da es sich ja nur um Verknüpfungen - also um Wegweiser zu bestimmten Programmen - handelt, können Sie diese Verknüpfungen auch jederzeit gefahrlos wieder löschen. (Näheres dazu finden Sie unter Symbole am Windows-Bildschirm anordnen, hinzufügen, löschen!)

Windows 98:
Klicken Sie die Verknüpfung in der Schnellstartleiste oder im geöffneten Startmenü mit der rechten Maustaste an und klicken Sie dann im Kontextmenü auf Löschen.

Windows XP:
In der Schnellstartleiste klicken Sie die Verknüpfung mit der rechten Maustaste an und im Kontextmenü klicken Sie auf Löschen.
Im geöffneten Startmenü klicken Sie die zu löschende Verknüpfung mit der rechten Maustaste an und im Kontextmenü klicken Sie auf Aus Liste entfernen.

 

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Symbole (Icons) ändern

Jede Programmverknüpfung auf dem Desktop besteht aus einem kleinen Bildchen und einem Text. Den Text kann man bekanntlich seinen Wünschen gemäß jederzeit abändern. Aber funktioniert das auch mit dem Bild? Die Antwort lautet grundsätzlich: JA!

Diese Bildchen sind kleine Grafiken, die im Englischen Icons (= Ikonen) genannt werden und deren Dateinamenserweiterung (Datei-Endung) daher .ico lautet.
Im Deutschen hat sich die Verwendung des Wortes Symbole durchgesetzt, da wir unter "Ikonen" doch etwas ganz anderes verstehen.

Nun sind diese Symbole aber leider nicht in einem Unterordner von Windows gesammelt, sondern sie "verstecken" sich in anderen Dateien, meist in Programm- (Endung .exe) oder Bibliotheksdateien (Endung .dll). Wir haben daher keinen direkten Zugriff auf sie und können sie uns auch nicht in übersichtlicher, gesammelter Form ansehen.

Wir stellen Ihnen aus diesem Grund eine Sammlung der häufigsten Symbole zum Download zur Verfügung (neue Seite). Sie können diese in einem Ordner Ihrer Wahl speichern und auf diesen Fundus jederzeit zurückgreifen, denn es ist völlig gleichgültig, ob Sie auf eine "versteckt" oder eine "offen" gespeicherte .ico - Datei zugreifen, wenn Sie ein Symbol ändern wollen. Die Hauptsache ist, dass das Symbol auf der Festplatte gespeichert ist.

In den weiteren Ausführungen zeigen wir Ihnen dennoch, wie Sie - auch ohne unsere .ico - Sammlung - die in Windows vorhandenen Symbole finden, und wir helfen Ihnen dabei, solche .exe- und .dll - Dateien zu finden, die möglichst viele Symbole enthalten.

Beim Austauschen eines Symbols ist prinzipiell zu unterscheiden, ob es sich um Verknüpfungen zu "normalen" Programmen oder zu Systemdateien (Arbeitsplatz, Eigene Dateien, Netzwerkumgebung und Papierkorb) handelt.


Verknüpfungen zu Programmen:

Klicken Sie das Symbol mit der rechten Maustaste an und im Kontextmenü ganz unten Eigenschaften. Klicken Sie im Eigenschaften-Fenster unten in der Mitte auf Anderes Symbol... [Abbildung].
(In seltenen Fällen kann es allerdings auch vorkommen, dass dieser Befehl gar nicht zur Verfügung steht [Abbildung]. Auch dieses Problem ist lösbar, indem man selbst vom Desktop aus eine neue Verknüpfung auf die Programmdatei erstellt, aber darauf kann hier nicht näher eingegangen werden.)

Nun werden Ihnen die vorhandenen Icons der betreffenden Programm-Datei angezeigt. In vielen Fällen wird Ihnen nur ein einziges Symbol angeboten, - nämlich jenes, das die betreffende Verknüpfung ohnehin bereits hat [Abbildung].
Doch selbst wenn die "Auswahl" nicht ganz so spartanisch ist, dann ist die Zahl der verfügbaren Icons in der Regel doch nicht allzu groß; und wer sagt denn, ob überhaupt eines dabei ist, das Ihnen zusagt! Wir müssen also nach einer Datei suchen, die eine möglichst große Auswahl dieser bunten Bildchen bietet.
Klicken Sie dafür auf Durchsuchen... [Abbildung].

Nun wären Kenntnisse für den Windows Explorer (neues Fenster!) gefragt, aber Sie werden es auch so schaffen:

Datei shell32.dll

Klappen Sie mit dem kleinen Pfeil das Listenfeld auf (violetter Pfeil). Klicken Sie auf das Laufwerk C:, eventuell müssen Sie die Bildlaufleiste zu Hilfe nehmen.
Nun suchen Sie den Ordner Windows und setzen einen Doppelklick darauf; wieder erscheinen zahlreiche Ordner, suchen Sie den Ordner System (Windows 98) bzw. System32 (Windows XP) und klicken Sie auch diesen doppelt an, sodass er in der ersten Zeile zu sehen ist (roter Pfeil 1).
Und nun suchen Sie in diesem Ordner die Datei shell32.dll (roter Pfeil 2).
Fündig geworden? Nun ein letzter Doppelklick auf diese Datei!

Hier haben Sie eine große Auswahl an Symbolen zur Verfügung; beachten Sie auch hier die waagrechte Bildlaufleiste [Abbildung].
Wählen Sie eines durch einen Doppelklick auf das betreffende Symbol. Oder markieren Sie ein Symbol und klicken Sie dann auf OK.
Im Eigenschaften-Fenster, das nun wieder erscheint, sehen Sie links oben bereits das neue Symbol.
Klicken Sie neuerlich auf OK, um die neuen Einstellungen zu übernehmen, oder auf Abbrechen, wenn Sie mit der neuen Wahl doch nicht glücklich sind!



Verknüpfungen zu System-Programmen:

Bei ganz wenigen Symbolen steht Ihnen die Möglichkeit, ein Anderes Symbol... zu wählen [Abbildung], im Eigenschaften-Fenster nicht zur Verfügung. Es sind dies Systemprogramme wie beispielsweise der Papierkorb oder der Arbeitsplatz. In solchen Fällen müssen wir anders an die Sache herangehen:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in den leeren Desktop [Abbildung] und dann auf Eigenschaften. Weiter bei

  • Windows 98: Registerkarte Effekte
  • Windows XP: Registerkarte Desktop, dann unten auf Desktop anpassen...

Sie sehen nun jene System-Programme, deren Symbole Sie auf die oben beschriebene Art nicht ändern konnten:
Arbeitsplatz, Eigene Dateien, Netzwerkumgebung, Papierkorb (voll) und Papierkorb (leer).

Klicken Sie auf eines dieser Elemente und dann darunter auf Symbol ändern... (Win 98) bzw. auf Anderes Symbol... (Win XP).
Wollen Sie die Symbole für die Netzwerkumgebung oder den Papierkorb ändern, dann landen Sie sofort in der Datei shell32.dll, die Sie zuvor noch mühsam suchen mussten. Beim Arbeitsplatz und den Eigenen Dateien können Sie aus dem vorhandenen Angebot wählen, - oder sich auf die oben beschriebene Weise zur Datei shell32.dll durchklicken.


Weitere Icons

Die Datei shell32.dll bietet zwar viele Icons, - aber vielleicht ist dennoch keines dabei, das Ihren Vorstellungen entspricht.
Wir zählen daher noch einige weitere Programm- und Bibliotheks- Dateien auf, in denen Sie Icons finden. Wir können jedoch nicht dafür garantieren, dass alle hier genannten Dateien auf Ihrem PC tatsächlich vorhanden sind. Und seien Sie geduldig beim Suchen: Die genannten Ordner enthalten ungeheuer viele Dateien (meist über 2.000)!

Windows 98:

C:\Windows:

  • moricons.dll
  • progman.exe

C.:\Windows\System:

  • cool.dll
  • gcdef.dll
  • iconlib.dll
  • mshtml.dll
  • msihnd.dll
  • msrating.dll
  • pifmgr.dll
  • setupapi.dll
  • setupx.dll und die schon bekannte
  • shell32.dll

Windows XP:

C:\Windows\System32:

  • compstui.dll
  • dsuiext.dll
  • mmcndmgr.dll
  • moricons.dll
  • mshtml.dll
  • mstc.exe
  • netshell.dll
  • ntbackup.exe
  • progman.exe und die schon bekannte
  • shell32.dll

Auf unserer Download-Seite finden Sie weitere Links zu Seiten, auf denen kostenlose Icons angeboten werden.
Dort finden Sie auch eine umfangreiche Sammlung von Symbolen, die Sie von unserer eigenen Seite herunterladen können. Speichern Sie diese Bildchen nach dem Entpacken in einem Ordner Ihrer Wahl.
Wenn Sie nun nach anderen Symbolen suchen, dann ersparen Sie sich die bisweilen doch recht mühsame Suche. Wie würden Ihnen zum Beispiel diese Symbole für den Papierkorb (anstelle der häßlichen Windows-Symbole) gefallen?

Papierkorb leer
Papierkorb voll
 
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Größe der Desktop-Symbole (Icons) ändern

Die Größe der Desktop-Symbole und der dazugehörigen Beschriftung hängt zunächst einmal maßgeblich von der Auflösung des Bildschirmes ab:

Je höher die Auflösung, desto kleiner die Symbole!
(Internet-Standard ist die Auflösung 1024 x 768 px.)

Aber wenn die Beschriftung dann zu klein wird, haben viele Leute Probleme.
Kann man die Symbole extra bearbeiten, also verkleinern bzw. vergrößern, ohne dabei die Beschriftungsgröße zu verändern? - Man kann!

  • Rechtsklick auf eine leere Stelle des Desktops
  • Eigenschaften
  • Registerkarte Darstellung
  • Erweitert (rechts unten)
  • In der Auswahlliste Element zunächst auf den Listenpfeil und dann auf Symbol klicken
    (1 und 2 in der [Abbildung])
  • Nun die Größe der Symbole verringern oder vergrößern (3 in der [Abbildung])
  • Zweimal mit OK bestätigen.

Nun wurde nur die Symbol-, nicht jedoch die Schriftgröße verändert.

Doch halt:
Die ursprüngliche Anordnung der Symbole auf dem Desktop ist jetzt leider völlig durcheinander geraten - und Sie müssen Ihre gewohnte Ordnung erst mühsam wiederherstellen...
Wenn Sie sich allerdings vorher das kleine Gratis-Programm DeskSave 2006 heruntergeladen und damit eine Sicherung der Desktop-Einstellungen angelegt haben, dann erhalten Sie den ursprünglichen Zustand mit nur zwei bis drei Mausklicks wieder zurück - und dennoch bleibt die neu eingestellte Symbolgröße erhalten!

Übrigens Schriftgröße:
Auch diese können Sie auf die gleiche Weise beeinflussen! Wiederholen Sie die oben angeführten Schritte bis Symbol; am unteren Rand des Fensters Erweiterte Darstellung sehen Sie die ausgewählte Schriftart und daneben den Schriftgrad (= Schriftgröße in Punkt).
Auch hier können Sie alles nach Ihren Wünschen einstellen!

 
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Windows im "Abgesicherten Modus" starten

Bisweilen ist es nötig, das Betriebssystem im sogenannten "Abgesicherten Modus" zu starten. Dabei werden nur jene Dienste und Prozesse geladen, die für den minimalen Betrieb von Windows unentbehrlich sind. Alle nicht unbedingt nötigen Teile des Betriebssystems "bleiben draußen".

Vor allem Virenschutz-Programme haben in diesem Modus Zugriff auf Dateien und Systembereiche, die bei normalem Betrieb vom Betriebssystem geschützt werden.
Besonders bei bestehendem Verdacht auf Befall mit Viren, Würmern oder Spyware startet man den PC in diesem Modus, da zahlreiche dieser Plagegeister im Normalbetrieb gleich beim Start mitgeladen werden und dann die bekanntesten Virenschutzprogramme austricksen und lahmlegen, ja sogar Updates der Virenkennungen verhindern können.

Aber auch bei vielen Fehlern und Konflikten mit diversen Treibern, Peripheriegeräten, neu installierter Hard- oder Software usw. wird der Abgesicherte Modus gestartet, um diese Probleme aufspüren und beheben zu können.

Da, wie schon erwähnt, in diesem Modus nur die absolut notwendigen Komponenten geladen werden, muss man auch einige Einschränkungen in Kauf nehmen:

  • Am auffallendsten ist sofort die Bildschirmauflösung; die nur 640x480 Pixel beträgt - und nicht verändert werden kann. Die Desktop- Symbole sind so groß, dass man meistens gar nicht mehr alle sieht.
  • Alle Fenster sind bei dieser geringen Auflösung sehr groß und müssen stark verkleinert werden, da sie sonst weit über die Größe des Monitors hinausragen.
    Da dies bei Systemfenstern aber nicht möglich ist, müssen diese oft mühsam herumgeschoben werden, damit man überhaupt Ihre OK-, Abbrechen-, Übernehmen- usw. Schalter sieht.
  • Wenn die Maus über die serielle Schnittstelle angeschlossen ist (das ist jedoch schon sehr selten), funktioniert diese nicht.
  • Eine Internetverbindung ist nicht möglich, da essentielle Komponenten des Internet Explorers nicht geladen werden.
  • Netzwerkverbindungen funktionieren nicht, außer man startet den Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern.

Und so starten Sie Windows im Abgesicherten Modus:

Fahren Sie den Computer vollständig herunter (kein Warmstart!) und warten Sie (besonders bei Virenverdacht!) etwa 30 Sekunden, ehe Sie ihn wieder einschalten.
Die verschiedenen Versionen von Windows erfordern unterschiedliche Vorgangsweisen; in allen Versionen müssen sie jedoch gleich zu Beginn des Hochfahrens, wenn der Bildschirm noch schwarz ist, getätigt werden.

Windows 95:
Wenn der Bildschirm noch schwarz ist und die Meldung "Start Windows 95" erscheint, die Taste F5 betätigen. Windows startet direkt im Abgesicherten Modus.

Windows 98 / Windows ME (= Millennium Edition):
Während des Neustarts die Strg-Taste gedrückt halten, bis das "Microsoft Windows 98 Startmenü" erscheint.
Die Auswahl 1. Normal ist markiert und ein Zähler beginnt 30 Sekunden herunter zu zählen. Drücken Sie zweimal auf die Cursor- (= Pfeil-) Taste nach unten . Wenn 3. Abgesicherter Modus markiert ist, drücken Sie die Return-Taste.

Windows 2000:
Wenn Sie auf dem Bildschirm unten den weißen Balken "Start Windows" oder "Windows wird gestartet" sehen, drücken sie in rascher Folge ein paar Mal die F8 - Taste.
Es erscheint das Menü Erweiterte Optionen von Windows 2000.
Wählen Sie mit der Cursor- (= Pfeil-) Taste die Option Abgesicherter Modus; im Normalfall ist diese Option bereits markiert. Bestätigen Sie mit der Return-Taste.

Windows XP:
Noch während der Bildschirm schwarz ist, betätigen Sie in rascher Folge ein paar Mal die F8 - Taste.
Tun Sie das so lange, bis das Menü Erweiterte Windows-Startoptionen erscheint.
Wählen Sie mit den Cursor- (= Pfeil-) tasten Abgesicherter Modus und betätigen Sie dann die Return-Taste.
In manchen BIOS-Versionen erscheint nach dem Drücken der F8-Taste zunächst noch ein Fenster, in dem die Start- (= Boot-) Optionen ausgewählt werden können.
Drücken Sie in diesem Fall zunächst auf der Tastatur ganz links oben auf Esc und dann - ganz rasch! - wieder einige Male auf F8. Jetzt sollte das Startmenü erscheinen.

 
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Windows Updates: $NtUninstall...$ - und $hf_mig$ - Ordner

Haben Sie Windows immer schön upgedatet und gepatcht?
Dann werden Sie unter C:\Windows eine Menge blauer Ordner finden, die vorwiegend so heißen:

$NtUninstallKB......$. Anstelle der Punkte stehen sechs Zahlen.

Zudem noch einen Ordner namens $hf_mig$, der wiederum zahlreiche KB... - Ordner enthält.

[Abbildung] 

Sie finden nichts?
Dann müssen Sie zuvor dafür sorgen, dass auch alle versteckten Ordner und Dateien angezeigt werden; in den Standard-Einstellungen ist das nämlich nicht der Fall.
Wie Sie dabei vorgehen müssen, finden Sie in unseren Tipps zum Windows-Explorer (neues Fenster)!

Diese vielen Ordner und die in Ihnen enthaltenen Unterordner und Dateien können hunderte MegaByte, bis zu einem halben GigaByte an Speicherplatz auf dem Laufwerk C:\ verbraten - und sie sind eigentlich nicht notwendig.

Bei jedem Windows -Fix, -Patch oder -Update wird im Ordner $hf_mig$ ein neuer Unterordner namens KB... errichtet, in dem die Dateien des jeweiligen Updates beim Download gespeichert werden.
Nach dem Ende des Downloads werden jene - schon vorhandenen! - Dateien, die upgedatet werden sollen, in einen neuen Ordner namens $NtUninstall...$ gesichert!
Erst jetzt beginnt die Installation des Updates in das Windows-Verzeichnis, dabei werden die soeben gesicherten Dateien überschrieben.

Jetzt wird Ihnen wahrscheinlich auch klar, warum die Installation eines Updates oft so lange - meist länger als der eigentlich Download - dauert: Das Sichern der bestehenden Dateien braucht eben auch seine Zeit!

Und der Sinn der Sache?
Nun, - in manchen Fällen (wenn auch sehr selten!) kann es vorkommen, dass ein Patch oder Update auf einem Computer einfach nicht funktioniert und zu ernsthaften Problemen führt.
In solchen Fällen kann dieses Update über Systemsteuerung - Software wieder deinstalliert werden, wobei der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden muss. Und genau dafür werden die in dem betreffenden $NtUninstall...$ - Ordner gesicherten Dateien benötigt!

Übrigens: Systemsteuerung - Software:
Finden Sie dort keine Updates, die Sie wieder deinstallieren könnten?
Dann klicken Sie im Fenster ganz oben in der Mitte auf Updates anzeigen (Häkchen muss gesetzt sein)!

Wenn der Computer jedoch auch noch einige Tage nach einem solchen Update tadellos "läuft", besteht eigentlich kein Grund mehr, die Dateien des Updates (im Ordner $hf_mig$\KB......) und jene der Sicherung des vorhergehenden Zustandes (im Ordner $NtUninstall...$) zu behalten: Sie können gefahrlos gelöscht werden!

Fazit:

Haben Sie auf Ihrem Laufwerk C:\ noch Platz wie Heu?
Dann lassen Sie doch einfach alles so, wie es ist.

Wird der Platz auf C:\ allmählich eng (so an die 15 bis 20 % der Laufwerkskapazität sollten für ein klagloses Funktionieren der Defragmentierung eigentlich immer frei bleiben!), dann machen Sie sich an diese Ordner heran!
(Und vergessen Sie nicht: Speicherplatz gewinnen Sie erst dann, wenn Sie auch den Papierkorb gelöscht haben!)
Dummerweise bleiben die gelöschten Updates in der Systemsteuerung - Software erhalten.
Wenn Sie in Zukunft versuchen, ein solches gelöschtes Update zu deinstallieren, dann kann das natürlich nicht mehr gelingen, da die Wiederherstellungs-Informationen nicht mehr vorhanden sind.
Windows fragt Sie in solchen Fällen, ob das Programm aus der Software-Liste entfernt werden soll [Abbildung]. - Sie können natürlich mit Ja quittieren.

 
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Bilder drehen (ab Windows 2000)

Oft steht man vor dem Problem, Bilder drehen zu müssen, beispielsweise Fotos, die man im Hochformat aufgenommen hat und die jetzt aber im Querformat angezeigt werden.
Üblicherweise benötigt man dafür irgend ein Bildbetrachtungs- oder Bildbearbeitungs-Programm (neue Seite).
Wenn Sie jedoch mit einem der oben angeführten Betriebssysteme arbeiten, dann geht das ganz einfach auch im Windows-Explorer (neue Seite) bzw. im Arbeitsplatz:

Navigieren Sie zu dem Ordner, in dem die Bilder abgespeichert sind. Klicken Sie nun auf das Menü Ansicht und wählen Sie die Option Miniaturansicht oder Filmstreifen.
Wenn Sie nun mit der rechten Maustaste auf eines der Miniaturbilder (deren Größe Sie hier übrigens nicht verändern können!) klicken, dann stehen Ihnen im Kontextmenü die Befehle Im Uhrzeigersinn drehen und Gegen den Uhrzeigersinn drehen zur Verfügung. (In den anderen Ansichtsoptionen gibt es diese beiden Befehle nicht!)

Sie können auf diese Art auch gleich mehrere Bilder in einem einzigen Arbeitsgang drehen: Markieren Sie zunächst die in Frage kommenden Bilder und klicken Sie dann wieder mit der rechten Maustaste auf eines der markierten Bilder - die beiden Befehle zum Drehen stehen wieder zur Verfügung und gelten nun für alle markierten Dateien!
Wie Sie mehrere Dateien schnell und einfach markieren können, lesen Sie in unseren Tipps & Tricks zum Windows-Explorer (neue Seite).

 
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Aktivierungsschlüssel sichern (XP)

Windows XP muss nach seiner Installation bei Microsoft telefonisch oder über das Internet aktiviert werden, sonst verweigert es nach 50 Starts bzw. nach 30 Tagen seine Dienste: Aus! Das ganze schöne Windows XP ist - außer der Produktaktivierungsfunktion - nicht mehr funktionsfähig.

Bei der Aktivierung muss ein 50-stelliger Installationscode, der während der Installation automatisch generiert wird, bekannt gegeben werden. Dieser Code enthält in verschlüsselter Form die Product ID des Programmes sowie Informationen über die 10 wichtigsten Hardware-Komponenten (Motherboard, Prozessor, Festplatte, Grafikkarte, CD-ROM-Laufwerk...) des Computers.

Damit soll verhindert werden, dass mit derselben Windows-CD (oder einer Kopie derselben) das Betriebssystem auch auf einem anderen Computer installiert werden kann.
Microsoft wollte mit dieser Zwangs-Aktivierung Raubkopierern einen Riegel vorschieben und war damit - zumindest teilweise - auch erfolgreich. Aber natürlich haben einfallsreiche Hacker sehr bald Mittel und Wege gefunden, die Aktivierung zu umgehen und Windows trotzdem mit nur einer CD dauerhaft auf mehreren verschiedenen PC's laufen zu lassen...

Die große Mehrheit der Anwender hat mit der Aktivierung allerdings überhaupt kein Problem, - ja, man weiß im Allgemeinen gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt, denn in der Regel ist Windows XP (in der Home-Version) auf jedem neu gekauften Computer bereits vorinstalliert und wurde vom Händler auch schon aktiviert; zusätzlich wird eine XP Original- bzw. "Save Recovery"-CD mitgeliefert.
(Darauf sollten Sie übrigens unbedingt achten bzw. dezidiert darauf bestehen! Ansonsten: Kein Kauf des PC's oder Laptops!)

So weit, so gut.
Aber irgendwann kommt der große Crash: Abstürze in Serie, massiver Virenbefall, Festplatte kaputt, - es gibt verschiedene Szenarien, die es erforderlich machen, den Computer völlig neu aufzusetzen. (Genau deswegen brauchen Sie die eben erwähnte CD!)
Jetzt ist aber auch die Aktivierung neuerlich fällig, sonst sagt Ihr Computer nach 30 Tagen zum Abschied leise "Servus". Und Sie haben keine Ahnung, wie diese Prozedur gehandhabt werden muss...

Brauchen Sie auch nicht, wenn Sie den Aktivierungsschlüssel zuvor gesichert haben!
Tun Sie das also gleich:

Der Aktivierungsschlüssel ist in der Datei C:\Windows\System32\wpa.dbl gespeichert. Kopieren Sie diese Datei auf einen anderen Datenträger (Diskette, USB-Stick, anderes Laufwerk, CD-ROM...).
Nach der Neuinstallation von Windows greifen Sie auf diese gesicherte Datei zurück und kopieren sie in das angegebene Verzeichnis zurück: Schon haben Sie wieder ein aktiviertes Windows!
Sie können den Unterschied leicht erkennen: Solange Windows XP nicht aktiviert wurde, ist wpa.dbl etwa 2 kB "groß", nach der Aktivierung 13 bis 14 kB.

Eines muss Ihnen aber dabei schon klar sein:
Das funktioniert nur auf dem gleichen Computer, - denn Windows prüft bei jedem Systemstart, ob es "in der richtigen Umgebung" läuft, sprich: ob es jene Hardware-Komponenten vorfindet, die im Aktivierungsschlüssel gespeichert sind.
Allzu kleinlich ist Windows dabei ja nicht (und dürfte es auch gar nicht sein!): Wenn Sie kleinere Veränderungen an der Hardware vorgenommen haben, z. B. eine andere Festplatte oder ein anderes CD-ROM-Laufwerk eingebaut haben, wenn Sie den Arbeitsspeicher (RAM) erweitert oder einen zusätzlichen DVD-Brenner hinzugefügt haben usw., dann wird Windows seine Dienste nicht verweigern.
Sie dürfen sich allerdings nicht wundern, dass die Aktivierung scheitert, wenn Win XP auf einem PC installiert und aktiviert wurde, und ein weiterer Aktivierungsversuch (mit derselben CD) von einem Laptop aus versucht wird... sm_zwinker




Wollen Sie wissen, ob Ihre XP-Version bereits aktiviert wurde?

Markieren Sie zunächst die folgende Befehlszeile mit der Maus (keine Leerzeichen vor und nach dem Befehl mitmarkieren!) und kopieren Sie sie dann mit Strg + C in die Windows-Zwischenablage:

C:\Windows\system32\oobe\msoobe.exe /a

Klicken Sie nun auf Start - Ausführen... Setzen Sie den Cursor in die weiße Eingabezeile und fügen Sie den kopierten Befehl mit Strg + V ein.
Sollte sich in der Eingabezeile bereits ein anderer Befehl befinden, dann ist dieser bereits blau markiert und Sie können den neuen Befehl sofort einfügen.

Möglicherweise hat der Windows-Hauptordner auf Ihrem Computer einen anderen Namen, statt Windows zum Beispiel WinXP. Dann müssen Sie den Befehl natürlich dementsprechend modifizieren.
Dasselbe gilt auch für den Fall, dass sich das Betriebssystem auf einem anderen Laufwerk als C:\ befindet! (Sie finden den Namen und den Speicherort mit Hilfe des Arbeitsplatzes oder des Windows Explorers.)
.
Schließen Sie mit einem Klick auf OK ab und warten Sie ein paar Sekunden.

 
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Wenn der Monitor Kopf steht...

... dann hat man zweifellos ein nicht zu unterschätzendes Problem, für das auch wir keine hundertprozentige Lösung anbieten können!
Tatsache ist, dass mehrere diesbezügliche Suchanfragen ("Bildschirm drehen", "Desktop 180 Grad drehen", "Windows Bildschirm drehen Tastenkombination", "Monitor verkehrt" ...) auf unsere Seite geführt haben, die wir so eigenartig fanden, dass wir sie vorübergehend sogar zu unseren Heiteren Suchbegriffen hinzufügt hatten. Dort sind sie mittlerweile längst nicht mehr, - und wir drücken unser Bedauern darüber aus, dass sich von diesem Problem Betroffene von uns auch noch gefoppt fühlen mussten. sm_weint

Nach unseren Recherchen im Internet ist der Verursacher des Malheurs in den meisten Fällen die Eingabe einer bestimmten Tastenkombination in Verbindung mit der Strg- und der Alt-Taste bzw. einer Kombination von bei den.
Solche Tastenkombinationen werden beispielsweise dazu benötigt, den Taskmanager (Strg + Alt + Entf) aufzurufen, aber auch, um bestimmte Sonderzeichen aus dem ASCII-Zeichensatz einzugeben, die zwar im Zeichensatz , aber nicht auf der Tastatur vorhanden sind, z. B. Ø = Alt + 157 oder © = Alt + 184 (alle ASCII - Zeichen).

Eines gleich vorweg:

Eine sichere Tastenkombination zum Drehen des Bildschirmes gibt es nicht, und daher leider auch keine, die wieder das Gegenteil bewirkt.
Die richtige Tastenkombination hängt nämlich ausschließlich von der Grafikkarte und den dazugehörigen Treibern ab. Und selbst bei den Grafikkarten ein- und desselben Herstellers können viele verschiedene Wege nach Rom führen.

Versuchen Sie folgende Tastenkombinationen:

  • Alt + Pfeil-Tasten (rauf, runter, rechts, links - einfach ausprobieren!)
  • Strg + Pfeiltasten bzw. Strg + Alt + Pfeiltasten (Siehe dazu die Einträge 71 und 78 in unserem Gästebuch.)
  • Versuchen Sie auch Strg + Shift (= Großschreibtaste) + 9 (9 für 90 °)!
  • Ein Leser unserer Seite hat in unserem Gästebuch (Eintrag 183) geschrieben, dass ihm mit einer NVidia-Grafikkarte die Drehung mit Strg + Shift + R gelungen ist (das könnte mit der unten erwähnten Rotationssteuerung zu tun haben).

nVidia-Logo

nVIDIA
Grafikkarten

Vielleicht sehen Sie dieses Logo in der Taskleiste, ganz rechts unten im Bereich der Uhr. Dann haben Sie eine nVIDIA-Grafikkarte.
Im besten Fall erledigen Sie Ihr Problem jetzt mit nur zwei Mausklicks:

nVidia-Grafikkarte: Bildschirm drehen

Klick 1 auf das nVidia-Logo (eventuell müssen Sie mit der rechten Maustaste klicken!), dann auf Dreheinstellungen fahren und warten, bis sich das Pull-out-Fenster öffnet, in dieses hineinfahren und Klick 2 auf Um 0 Grad drehen.

Manche Grafikkarten von nVidia bieten eine Rotationssteuerung an:

Rechter Mausklick auf den Desktop > Eigenschaften > Einstellungen > Erweitert > Registerkarte der Grafikkarte (z. B. GeForce...) > in dem kleinen Fenster, das sich zusätzlich links öffnet, auf Rotationssteuerung klicken und dann auf Querformat (0 Grad Drehung) [Abbildung].
Wenn Sie mit dieser Einstellung experimentieren wollen, dann machen Sie sich darauf gefasst, dass auch die Maus stets in die entgegengesetzte Richtung fährt, wenn das Bild auf dem Kopf steht!

Die neuesten nVidia-Karten (März 2010) bieten auch die NVidia Systemsteuerung an, die Sie mit einem Rechtsklick auf den leeren Desktop oder über > Start > Systemsteuerung > NVIDIA Systemsteuerung aufrufen können. Wählen Sie dann im linken Teil des Fensters > Anzeige drehen, im rechten Teil > Keine Drehung oder > 0 Grad Querformat und dann rechts unten > Übernehmen.
Wenn der Bildschirm gerade auf dem Kopf steht, dann müssen Sie bei den Angaben "links, rechts, oben und unten" natürlich umdenken, bis alles endlich wieder stimmt. Und auch die Maus tut bis dahin genau das Gegenteil davon, was man von ihr erwartet!


ATI-Logo

ATI -
Grafikkarten

Auch neuere ATI-Grafikkarten bieten eine derartige Rotationsmöglichkeit.

Versuchen Sie zunächst, mit der rechten Maustaste auf das ATI-Logo in der Taskleiste zu klicken, vielleicht taucht im Kontext-Menü gleich der Eintrag Drehung auf; wenn ja, dann wählen Sie hier Standard-Querformat.

Vielleicht müssen Sie aber nach dem Rechtsklick erst auf die dort eingetragene Grafikkarte klicken (in der Abbildung 1. ATI Radeon Xpress 1150) und kommen erst über zwei weitere Pull-out-Fenster ins gelobte Land:

ATI-Grafikkarte: Bildeschirm drehen

1: Das größtenteils verdeckte ATI-Logo in der Taskleiste (Rechtsklick!)
2: Auf die angezeigte Grafikkarte fahren und warten, ob beim Pull-out Anzeige drehen angezeigt wird.
3: Wenn ja, dorthin fahren und auf das nächste Pull-out warten.
4: Endlich! Auf Standard-Querformat (0°) klicken.

Was aber, wenn sich nirgends eine Anzeige drehen - Möglichkeit auftut? Vielleicht finden Sie nach dem Rechtsklick auf das ATI-Logo den Eintrag Catalyst Control Center, wenn nicht, dann sehen Sie doch einmal unter > Start > Alle Programme nach!
Wenn Sie dieses Control Center gefunden und geöffnet haben, sind Sie Ihre Sorgen ebenfalls bald los! (Nein - nur dieses eine leidige Problem, die anderen Sorgen können wir Ihnen leider nicht abnehmen...) Nur noch drei Klicks sind erforderlich: [Abbildung]


Und wenn Sie bisher noch immer nicht ans Ziel gekommen sind, dann müssen Sie wohl den Treiber für Ihre Grafikkarte "versenken" und dann wieder neu installieren. Dafür müssen Sie gegebenenfalls kompetente Hilfe in Anspruch nehmen.

 
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Schärfere Darstellung der Schriften (ab Win XP)

Vorausgesetzt, Ihr PC verfügt über genügend Rechen- und Grafikleistung, können Sie das Aussehen und die Lesbarkeit der Schriften (Schärfe, Kontrast, Plastizität;) - besonders auf Flachbildschirmen und Laptops - mit wenigen Mausklicks verbessern:

  • Rechter Mausklick auf eine leere Stelle des Desktops
  • Eigenschaften
  • Registerkarte Darstellung
  • Effekte... (rechts unten)
  • Folgende Methode zum Kantenglätten... aktivieren und ClearType auswählen [Abbildung].
  • Zweimal mit OK bestätigen

Sollten Sie mit der veränderten Darstellung keine Freude haben oder bemerken Sie Einbußen bei der Geschwindigkeit wiederholen Sie einfach die genannten Schritte und stellen Sie die Kantenglättung von ClearType wieder auf Standard.

 
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Windows XP ohne Anmeldung und Kennwort starten

Wenn Sie Ihren PC alleine benutzen oder wenn Sie auch Ihren Mitbenutzern bedenkenlos alle Rechte einräumen wollen, dann können Sie beim Hochfahren auf eine Anmeldung und die Eingabe eines Kennwortes eigentlich verzichten.
Markieren Sie den folgenden Befehl (keine Leerzeichen mitmarkieren!) und kopieren Sie ihn mit Strg + C in die Zwischenablage:

rundll32 netplwiz,UsersRunDll

Klicken Sie nun auf Start > Ausführen... Fügen Sie den kopierten Befehl nun mit Strg + V in die weiße Befehlszeile ein. Auch wenn dort schon ein Befehl stehen sollte, dann ist dieser bereits (blau) markiert und Sie können die Tastenkombination Strg + V sofort verwenden.
Schließen Sie die Eingabe mit OK ab.

Achtung:
Wenn Sie diesen Befehl selbst eintippen, dann müssen Sie genau auf Leerzeichen und Groß- Kleinschreibung achten!

Nun öffnet sich das Fenster Benutzerkonten. Markieren Sie zunächst jenen Benutzernamen, mit dem Sie sich anmelden und deaktivieren Sie dann die Option "Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben" durch einen Klick auf den Text oder das Häkchen davor (roter Pfeil in der [Abbildung]). Ab nun können Sie auch keine Benutzer mehr selektionieren.
Abschließend müssen Sie Ihr Kennwort noch zweimal eingeben, - natürlich nur dann, wenn es ein solches schon gibt, ansonsten lassen Sie die beiden Zeilen leer!

Ab dem nächsten Start von Windows sind Sie die Anmeldeformalitäten los!
Selbstverständlich können Sie das jederzeit wieder rückgängig machen, indem Sie "Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben" wieder aktivieren.

 
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Benutzernamen ändern

Windows 98:

Der Benutzername kann nicht geändert werden! Sie müssen also zunächst einen neuen Benutzer anlegen und dabei alle bestehenden Einstellungen des "alten" Benutzers übernehmen (soferne Sie das wünschen); dann kann der "alte" Benutzer gelöscht werden:


1. Neuen Benutzer einrichten

  • Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Benutzer (Doppelklick).
  • Klicken Sie nun auf Neuer Benutzer..., Weiter >, tippen Sie den neuen Benutzernamen ein (verzichten Sie dabei auf Umlaute und auf ß) und klicken Sie neuerlich auf Weiter >.
  • Im nächsten Fenster können Sie ein Kennwort festlegen und dieses noch einmal bestätigen; Sie können auf ein Kennwort aber auch verzichten, die Eingabefelder leer lassen und gleich auf Weiter > klicken.
  • Im nächsten Fenster klicken Sie unter Objekte in alle eckigen Kästchen (Häkchen gesetzt), und darunter aktivieren Sie die Option Duplikate der aktuellen Objekte und deren Inhalte erstellen.
    Wie bereits oben erwähnt: Aktivieren Sie die Auswahlkästchen nur dann, wenn Sie die zur Zeit aktuellen Einstellungen und Inhalte für den neu anzulegenden Benutzer mit übernehmen wollen.
  • Klicken Sie ein letztes Mal auf Weiter > und dann auf Fertig stellen. Warten Sie, bis der neue Benutzer angelegt ist und Schließen Sie zuletzt das Fenster Benutzereinstellungen.

2. Alten Benutzer löschen

  • Klicken Sie auf Start > "Benutzername" abmelden...
    ("Benutzername" ist der "alte" Benutzer, als der Sie ja immer noch angemeldet sind. Einen zur Zeit angemeldeten Benutzer kann man nämlich nicht eliminieren!)
  • Quittieren Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
  • Im nächsten Fenster markieren Sie den alten Benutzernamen mit einem Doppelklick und geben dann den Namen des soeben neu angelegten Benutzers und - falls erforderlich - sein Kennwort ein und klicken dann auf OK.
  • Nun klicken Sie wieder auf Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Benutzer (Doppelklick).
  • Markieren Sie mit einem Klick den alten Benutzer und klicken Sie daneben dann auf Löschen.
  • Auch hier wird die Sicherheitsabfrage mit Ja quittiert.
  • Nun schließen Sie das Fenster Benutzereinstellungen.

Sie finden alle eingerichteten Benutzer im Ordner C:\Windows\Profiles.



Windows XP:

Start > Systemsteuerung > Benutzerkonten.
Klicken Sie auf das Konto, das geändert werden soll und im nächsten Fenster ganz oben auf Eigenen Namen ändern. Dieser Name steht nun bereits markiert in einem Eingabefeld und kann durch Eintippen geändert werden. Schließen Sie die Änderung durch einen Klick auf Namen ändern ab.

  • Klingt einfach - ist es aber nicht!
  • Zwar sehen Sie nun im Fenster Benutzerkonten den geänderten Namen, aber jener Ordner, der alle Einstellungen des geänderten Kontos enthält, behält hartnäckig seinen ursprünglichen Namen, - auch nach einem Neustart!
  • Sie finden diesen Ordner auf C:\Dokumente und Einstellungen.

Wenn Sie also beispielsweise mit einem Skript wie purge.cmd auf diesen Ordner zugreifen wollen, dann müssen Sie in diesem Skript den alten Namen verwenden.

Wir haben folgendes versucht:

  • Nur ein Benutzer namens "useralt" wird mit Administratorrechten eingerichtet.
  • Dieser Benutzer wird im Benutzerkonto in "userneu" umbenannt, was keinerlei Probleme bereitet. Im Ordner Dokumente und Einstellungen gibt es jedoch - auch nach einem Neustart - keinen "userneu", sondern weiterhin nur den "useralt". Userneu greift jedoch auf die Einstellungen von useralt zu!
  • Ein Umbenennungsversuch des Ordners "useralt" in "userneu" ist auch im abgesicherten Modus in einem DOS-Fenster nicht möglich. Auch ein Skript mit einer entsprechenden Befehlssyntax versagt...
  • Nun starteten wir als "userneu" im abgesicherten Modus, meldeten uns ab und als Administrator wieder an. In einem DOS-Fenster schien nun die Umbenennung (ren useralt userneu) tadellos zu gelingen. Nach Schließen des DOS-Fensters zeigte der Explorer unter Dokumente und Einstellungen nur den Ordner userneu (wohlgemerkt: alles noch im abgesicherten Modus).
  • Nach dem nächsten Hochfahren allerdings das böse Erwachen:
    Es gibt sowohl den Ordner useralt als auch den Ordner userneu. Alle ursprünglichen Einstellungen (Eigene Dateien, Desktop, Favoriten, Startmenü...) verblieben jedoch ausschließlich bei useralt; userneu ist so jungfräulich, als sei er eben neu eingerichtet worden!
  • Fazit: Viel Lärm um nichts! Es wäre einfacher gewesen, gleich einen neuen Benutzer mit Administratorenrechten anzulegen, alle erforderlichen Ordner des alten Benutzers hinüber zu kopieren, sich mit dem neuen Benutzernamen einzuloggen und dann den alten Benutzer zu löschen!
 
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Klänge und Töne bei bestimmten Aktionen und Ereignissen

Sie fahren Windows hoch und werden von einer Klangwolke empfangen, auch beim Herunterfahren beglückt Windows Sie noch mit einer kleinen Abschiedssymphonie (nein, - nicht die von Haydn!).
Aber das ist noch lange nicht alles: Sie haben ein Fax versendet - und aus den Boxen ertönt ein fröhliches "Tada", Sie minimieren ein Fenster - und es macht "Plopp", Sie erhalten ein Mail - und ein "Ding-Dong" ertönt, und so weiter und so weiter...

Mancher kann gar nicht genug davon kriegen, alle möglichen Ereignisse musikalisch kommentieren zu lassen, andere Mitmenschen hingegen fühlen sich vom elektronischen Gedudel und Gebimmel nur genervt.
Nun, - beiden Typen kann geholfen werden: Sie selbst können bestimmen, welche Ereignisse mit welchen Klangereignissen kombiniert werden, - oder eben nicht!

Windows 98:

Klicken Sie auf > Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Akustische Signale.

Windows XP:

Klicken Sie auf > Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Sounds und Audiogeräte und klicken Sie dann auf die Registerkarte Sounds.

Windows 7 und höher:

Klicken Sie auf > Start > Systemsteuerung > Sounds und klicken Sie dann auf die Registerkarte Sounds.

Sie sehen nun eine Liste der "Ereignisse" bzw. "Programmereignisse", die in Gruppen aufgelistet sind (Bildlaufleiste beachten!). Allen Ereignissen, vor denen ein Lautsprecher zu sehen ist, ist bereits ein bestimmter Sound zugeordnet. Das geschah bereits bei der Installation von Windows bzw. anderer Programme. Ereignisse ohne einen solchen Lautsprecher bleiben stumm.


Einen anderen Klang zuweisen:

Klicken Sie auf ein Ereignis, das bereits mit einem Lautsprecher markiert ist. Ganz unten Im Feld "Sounds" erscheint der Name der gewählten Klangdatei, ihre Endung ist .WAV. Neben diesem Namen finden Sie einen kleinen, nach rechts gerichteten Pfeil: ► Ab Windows 7 steht auf diesem Schalter auch "Testen". Klicken Sie auf ihn, - und der zugeordnete Klang wird abgespielt.
Unmittelbar neben dem Namen der Sounddatei befindet sich ein nach unten gerichteter Pfeil, der eine Liste der zur Verfügung stehenden Klänge öffnet. Sie können einen beliebigen Klang auswählen und ihn sich dann auf die eben beschriebene Weise anhören.

Diese Liste greift allerdings nur auf die im Ordner C:\Windows\Media gespeicherten Wave - Dateien zu. Andere Soundformate (z. B. mp3, mid, mpeg usw.) sind übrigens nicht zulässig.
Zahlreiche Programme bringen aber ihre eigenen Wave-Dateien mit und speichern diese in ihrem Programmordner oder einem entsprechenden Unterordner. Wollen Sie auf diese Sounds zugreifen, dann markieren Sie zuerst das betreffende Ereignis und klicken anschließend auf den Schalter Durchsuchen...
Es öffnet sich ein Explorer-ähnliches Fenster, wie Sie es ja vom Öffnen und Speichern von Dateien bereits kennen. Klicken Sie unter C:\Programme auf den in Frage kommenden Programmordner, - die in ihm enthaltenen *.wav-Dateien werden automatisch herausgefiltert; sie könnten sich natürlich auch in einem Unterordner befinden, also heißt es ein bisschen suchen...

Darüber hinaus können Sie natürlich auch auf jede beliebige Sound-Datei, die irgendwo auf der Festplatte gespeichert ist, zugreifen. Einschränkung: Sie muss im *.wav - Format vorliegen! Sie ersparen sich das lästige Durchsuchen, wenn Sie diese für Sie in Frage kommenden Dateien gleich in den Ordner C:\Windows\Media kopieren!
Auf diese Weise könnten Sie bei jedem Ein- und/oder Ausschalten des Computers auch die Bundeshymne Ihres Landes erklingen lassen, falls Sie
a) diese als Wave-Datei gespeichert und
b) das dringende Bedürfnis danach haben... sm_zwinker_02


Hunderte Soundclips auf unserer Download-Seite:

Nun: Ihre Hymne können wir Ihnen zwar nicht anbieten, dafür aber eine Fülle von mehr oder weniger kleinen .wav-Dateien, die Sie bei uns herunterladen und dann mit bestimmten Ereignissen verknüpfen können!


Klänge entfernen:

Markieren Sie zunächst mit einem Mausklick jenes Ereignis, das künftig im wahrsten Sinn des Wortes keinen Ton mehr von sich geben soll (Mehrfach-Markierungen sind hier leider nicht möglich). Klicken Sie nun auf den nach unten gerichteten Listenpfeil bei "Name" (Win 98) bzw. "Sounds" (ab Win XP) und schieben Sie die Bildlaufleiste ganz hinauf; klicken Sie jetzt auf den ersten Eintrag (Kein).

Wollen Sie generell keine Klänge mehr (überlegen Sie sich das gut!), dann klicken Sie links oben auf den Listenpfeil unter "Soundschema:" und wählen dort "Keine akustischen Signale" (Win 98) bzw. "Keine Sounds" (ab Win XP).
Diese Möglichkeit fehlt komischerweise in einigen Windows 7 - Versionen.
Aber Sie haben ja immer noch die Möglichkeit, mit dem Lautsprechersymbol neben der Systemuhr generell alle Klänge abzuschalten.

 
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Funktionstasten F1 bis F12

Ganz oben auf Ihrer Tastatur finden Sie die so genannten Funktionstasten F1 bis F12, - und wozu sind die gut?
Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, denn die Funktionstasten sind frei programmierbar und haben in den einzelnen Programmen häufig unterschiedliche Funktionen.
Einige nützliche Möglichkeiten unter Windows wollen wir Ihnen hier vorstellen. Wenn Sie weitere praktische Anwendungsmöglichkeiten kennen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese in einem Mail mitteilen!

F1 Mit dieser Taste können Sie in so gut wie allen Windows-Anwendungen die Hilfe zum jeweiligen Programm aufrufen.
F2 Mit dieser Taste können Sie auf dem Desktop, im Arbeitsplatz und im Windows-Explorer Dateien und Ordner rasch umbenennen.
F3 Hiermit starten Sie vom Desktop, vom Arbeitsplatz oder vom Windows-Explorer aus ohne den Umweg über das Startmenü die Windows-Suche.
In manchen Programmen übernimmt F3 den Befehl Weitersuchen...
F4 Wenn Sie gerade im Internet-Explorer sind, springen Sie mit F4 ruckzuck in die Adresszeile und können sofort mit der Eingabe einer neuen Adresse beginnen.
Alt + F4 Schließt die soeben aktive Anwendung.
F5 Aktualisiert im Internet-Explorer die eben besuchte Seite (Seite wird neu eingelesen) .
F8 brauchen Sie, wenn Sie unter Windows 2000 oder Windows XP den Computer im abgesicherten Modus hochfahren wollen bzw. müssen.
F10 Damit springen Sie in den meisten Windows-Anwendungen direkt in die Menüleiste, wo Sie dann mit den Pfeiltasten und den unterstrichenen Buchstaben weiter navigieren (und mit der Return-Taste auswählen) können. Praktisch besonders in Textverarbeitungsprogrammen, weil Sie sich den Griff zur Maus ersparen!
F11 Praktisch im Internet-Explorer: Sie wechseln in den Vollbild-Modus und bekommen jetzt mehr von der Seite zu sehen. Zurück ebenfalls wieder mit F11.
 
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Mehrere Fenster gleichzeitig minimieren oder schließen

Sind Sie auch einer jener Wilden, die ständig mit 17 Programmen gleichzeitig arbeiten und bei denen die Taskleiste daher regelmäßig übergeht?
Recht so! Wofür hat man denn einen sauschnellen Prozessor und ein Giga RAM?

Wenigstens das Minimieren und Schließen all der vielen geöffneten Fenster können Sie wesentlich beschleunigen:

  • Klicken Sie die zu schließenden Task's in der Taskleiste mit gedrückter Strg-Taste der Reihe nach an.
  • Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf einen der markierten Task's und im Kontextmenü auf Gruppe minimieren bzw. schließen.

Keine Angst: Sollten Sie beim Schließen vergessen haben, Änderungen in einem der Programme zu speichern, dann werden Sie artig gefragt, ob Sie das jetzt nachholen wollen!

 
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Indexdienst für schnellere Suche aktivieren

Jeder Anwender kennt das Problem:
Ich habe eine Datei zwar gespeichert, - aber ich finde sie nicht mehr!

  • Wo ist sie nur, - diese gelungene Einladung zur Geburtstagsparty?
  • Wo ist es nur, - dieses kürzlich von der DigiCam gespeicherte Bild?
  • Wo ist es nur, - dieses heruntergeladene Gratis-Spyware-Programm?

Die Antwort lautet dann Start > Suchen. Gottseidank gibt es unter Windows dieses mächtige Feature: Wenn man den Dateinamen - oder wenigstens Teile desselben - noch kennt, hat man gute Chancen, recht rasch fündig zu werden: Eingabe des Suchbegriffes bei "Gesamter oder Teil des Dateinamens".

Aber wenn man innerhalb von Dateien, etwa in WORD-Dokumenten, nach einem bestimmten Wort, an das man sich noch erinnern kann - zum Beispiel nach einem Namen oder einer Straße - suchen muss ("Ein Wort oder ein Begriff innerhalb der Datei"), dann dauert das meist endlos lang!
Ist ja auch kein Wunder: Alle gespeicherten Dateien werden nach diesem Suchwort durchforstet, - und das können hunderttausende sein!

Um derartige Suchvorgänge zu beschleunigen, gibt es seit Windows 2000 den Indexdienst. Dieser "krabbelt" (vorwiegend im Leerlauf des Systems) über die ganze(n) Festplatte(n), liest alle gefundenen Dateien und deren Inhalte und zeichnet diese - wie in einem Lexikon - in einer riesigen Datenbank auf. Wenn die Suchfunktion auf eine derartige Datenbank zugreifen kann, dann wird die Volltextsuche natürlich ganz erheblich beschleunigt.

Der Indexdienst ist jedoch nach der Windows-Installation nicht aktiv, - Sie müssen ihn selber aktivieren, wenn Sie glauben, dass diese Funktion für Sie nützlich sein kann:

> Start > Suchen und dann ganz unten > Bevorzugte Einstellungen ändern. Nun > Indexdienst verwenden und im nächsten Fenster > Ja, Indexdienst aktivieren, abschließend > OK.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie Ihre Festplatte zukünftig arbeiten sehen (Leuchtdiode vorne am Gehäuse) oder hören (Platte rattert), obwohl Sie gar nicht an ihm arbeiten: Windows nutzt die freien Kapazitäten und arbeitet an der Vervollständigung des Index-Archivs!
Sobald Sie aber selbst wieder Rechenleistung benötigen, wird die Indizierung unterbrochen oder auf einem geringen Level fortgesetzt.


Einstellungen für den Indexdienst ändern

Im Normalfall wird es zwar nicht nötig sein, aber wenn Sie den Eindruck haben, dass der Indexdienst zu viel von der Rechenleistung Ihres Computers abzapft (oder über noch reichlich Reserven verfügt), dann können Sie ihm auch Ressourcen beschneiden oder zuteilen:

> Start > Alle Programme > Verwaltung > Computerverwaltung. Nun klicken Sie im Fenster Computerverwaltung links unten auf das Pluszeichen vor Dienste und Anwendungen und nun setzen Sie einen Klick auf Indexdienst, so dass das Wort markiert ist.

Ganz oben klicken Sie im Menü > Aktion auf > Beenden; damit wird der Indexdienst (vorläufig) beendet. Nun wählen Sie wieder > Aktion und nun > Alle Tasks > Leistung optimieren.
Das Fenster Indexdienstnutzung öffnet sich, wählen Sie hier aus den vier Möglichkeiten > Benutzerdefiniert und klicken Sie dann daneben auf den Schalter > Benutzerdefiniert...
Ziehen Sie jetzt die beiden Schieberegler nach links, wenn Ihr PC ziemlich brustschwach ist; Sie können sie aber natürlich auch nach rechts ziehen, wenn Sie einen supersauschnellen Rechner mit massig Arbeitsspeicher Ihr eigen nennen. Übernehmen Sie die vorgenommenen Änderungen zweimal mit OK.

Abschließend dürfen Sie nicht vergessen, den Indexdienst, den wir zuvor ja beendet hatten, wieder zu starten:
Indexdienst muss markiert sein, nun im Menü > Aktion > Alle Tasks > Starten.
Nun können Sie das Fenster Computerverwaltung schließen.


Weitere Laufwerke in den Indexdienst einbeziehen

Verfügen Sie über mehrere Laufwerke und wollen diese auch indizieren lassen?
- Zwar kein Problem, aber Sie müssen mit sehr hohem Speicherbedarf für die Indexdatei rechnen!:

> Start > Alle Programme > Verwaltung > Computerverwaltung. Nun klicken Sie im Fenster Computerverwaltung links unten auf das Pluszeichen vor Dienste und Anwendungen und dann noch auf das Pluszeichen vor Indexdienst.
Nun setzen Sie einen Klick auf System, so dass das Wort markiert ist.
Nun klicken Sie oben in der Menüleiste auf > Aktion > Neu > Verzeichnis. Im Fenster Verzeichnis hinzufügen klicken Sie auf den Schalter Durchsuchen... und wählen nun entweder ganze Laufwerke oder nur einzelne Ordner aus, die Sie künftig ebenfalls indizieren wollen. Bestätigen Sie zuletzt zweimal mit OK.
Um weitere Ordner oder Laufwerke hinzuzufügen, wiederholen Sie die Prozedur, aber vergessen Sie nicht: Der Katalog System muss markiert sein!

Wenn Sie auf das Pluszeichen vor System klicken, können Sie im Ordner Verzeichnisse überprüfen, welche Laufwerke bzw. Ordner von der Indizierung erfasst werden.

 
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Datum und Uhrzeit einstellen

Rechts unten in der Taskleiste wird die Uhrzeit angezeigt; wenn Sie mit der Maus über die Uhrzeit fahren, sehen Sie auch den Wochentag und das Datum.

Diese Zeitanzeige wird Systemzeit genannt, und sie wird von einer internen Uhr bereitgestellt und an das Betriebssystem weitergegeben.
Bei dieser Hardware-Uhr handelt es sich um einen Mikrochip, wie er auch in jeder anderen Quarzuhr zu finden ist. Als Stromversorgung dient eine auf der Hauptplatine des Computers (motherboard) untergebrachte 3 Volt - Lithiumbatterie, wodurch sicher gestellt wird, dass die Uhr auch dann "geht", wenn der Computer ausgeschaltet ist.

Uhrzeit und / oder Datum stimmen nicht

  • Setzen Sie einen Doppelklick auf die Uhrzeit.
  • Das Fenster Eigenschaften von Datum und Uhrzeit wird geöffnet.
  • Im linken Bereich können Sie Monat, Jahr und Tag einstellen.
    Den Monat wählen Sie aus der Dropdown-Liste (klicken Sie auf den kleinen Pfeil ν neben dem Monat).
    Das Jahr wählen Sie mit Hilfe der beide Pfeile ▲ und ▼ neben dem Jahr.
    Und den Tag wählen Sie durch einfaches Anklicken des richtigen Tages.
  • Im rechten Bereich des Fenster sehen Sie die Uhrzeit, sowohl analog als auch digital.
    Um die Uhrzeit zu ändern, setzen Sie in der Digitalanzeige einen Doppelklick auf die Stunden bzw. Minuten oder Sekunden und geben die richtige Uhrzeit über die Tastatur ein.
  • Klicken Sie nun rechts unten auf Übernehmen.
  • Schauen Sie jetzt in der Registerkarte Internetzeit noch nach, ob die Uhrzeit automatisch mit einem Internetzeitserver synchronisiert wird. Das Häkchen in dem kleinen Quadrat ganz oben sollte gesetzt sein.
    Diese Synchronisation kann natürlich nur erfolgen, wenn eine Internetverbindung besteht. Sie erfolgt wöchentlich, mit einem Klick auf Jetzt aktualisieren können Sie Uhrzeit und Datum jedoch auch jederzeit berichtigen.
  • Schließen Sie nun das Fenster mit einem Klick auf OK.

Sie können den linken Bereich des Fensters Eigenschaften von Datum und Uhrzeit natürlich auch wie einen Kalender verwenden. Wenn Sie also beispielsweise wissen möchten, auf welchen Wochentag ein bestimmter Kalendertag in einem beliebigen Monat fällt bzw gefallen ist. Wählen Sie dafür einfach die in Frage kommenden Monate und / oder Jahre aus, aber schließen Sie in solchen Fällen das Fenster dann nicht mit OK, sondern mit Abbrechen!
Dadurch wird gewährleistet, dass an den bestehenden Einstellungen nichts geändert wird.

 
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Zwischen mehreren geöffneten Fenstern schnell wechseln

Häufig arbeitet man gleichzeitig mit mehreren Programmen, von denen jedoch nur jeweils eines im Vordergrund stehen kann.
Beginnen wir zunächst mit nur zwei geöffneten Fenstern. Sie sind z. B. im Internet und kopieren dort einen Textabschnitt:
Text mit gedrückter Maustaste markieren und dann mit Strg + C in die Zwischenablage kopieren. Diesen Text wollen Sie dann in ein Textverarbeitungsprogramm wie WORD einfügen, damit Sie ihn dauerhaft auf der Festplatte speichern können:
Zu WORD wechseln, den Cursor an der gewünschten Stelle positionieren und dann den Text mit Strg + V einfügen.

Aber wie wechselt man zwischen diesen beiden Fenstern?
Jedes geöffnete Fenster trägt sich ganz unten in der Windows - Taskleiste mit einem für das jeweilige Programm charakteristischen Symbol ein. Mit einem Mausklick auf einen dieser Schalter bringt man das betreffende Programm in den Vordergrund.
Aber es geht auch ohne Maus: Drücken Sie (am besten mit dem linken Daumen) auf die Alt-Taste und halten Sie diese gedrückt. Dann drücken Sie (am besten mit dem linken Mittelfinger) kurz auf die Tabulator- (Tab-) Taste und lassen unmittelbar darauf beide Tasten los.
Üben Sie das ein wenig mit zwei geöffneten Programmen, Sie werden den Trick bald beherrschen!

Ach ja, die Tab-Taste: Das ist die mit den beiden gegeneinander gerichteten Pfeilen links vom Q!

Aber der unbestreitbare Vorteil dieser Tastenkombination Alt + Tab eröffnet sich erst, wenn richtig viele Fenster gleichzeitig geöffnet sind. Dann wird der Platz in der Taskleiste bald recht eng, die Schalter werden immer kleiner und für den erläuternden Text bleibt kaum noch Platz:

Geöffnete Fenster in der Taskleiste

Sie sehen zwar den gesamten Text, wenn Sie mit der Maus über die einzelnen Schalter fahren, aber das ist denn doch etwas umständlich.

Drücken Sie auf die oben beschriebene Weise wieder auf die Alt-Taste und halten Sie diese gedrückt. Drücken Sie nun wie zuvor kurz auf die Tab-Taste, während die Alt-Taste weiterhin gedrückt bleibt.
Unter Windows XP konnte hierfür kein Screenshot (Bildschirm"foto") erstellt werden, daher sehen Sie hier die Situation unter Windows Vista, die aber dem XP sehr ähnlich ist:

Fensterwechsel mit Alt + Tab

Übrigens Vista: Wenn Sie mit diesem Betriebssystem arbeiten, dann steht Ihnen noch eine weitere Möglichkeit zum raschen Fensterwechsel zur Verfügung. Drücken Sie statt der Alt- die Windows-Taste, die Sie auf den meisten Tastaturen gleich links von der Alt-Taste finden. Die übrige Vorgehensweise ist dieselbe.
Nun stehen die geöffneten Fenster hintereinander auf dem Bildschirm, das zuletzt gewählte rückt jeweils an die vorderste Stelle und sein Inhalt kann gut eingesehen werden [Abbildung].

Wir wissen allerdings nicht, ob diese Art der Darstellung in allen Vista-Versionen zur Verfügung steht, da wir sie nur mit Home Premium 32-Bit erprobt haben. Wir nehmen allerdings an, dass es mit Home Basic nicht funktionieren wird, da der Grafikmodus Aero Glass nicht zum offiziellen Funktionsumfang der Home Basic-Version zählt.

 
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Festplatte formatieren, Dateisysteme FAT und NTFS

Insider-Artikel Nr. 15

 
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Bei Abstürzen hilft der Taskmanager

Insider-Artikel Nr. 16

 
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Bildschirmschoner: Spielerei oder Notwendigkeit?

A) Röhrenbildschirme

Bis vor wenigen Jahren saßen wir sowohl beim Fernsehen als auch bei der Arbeit (oder dem Spiel) mit dem Computer noch mehrheitlich vor den großen und schweren Röhrenbildschirmen bzw. -Monitoren. Der Fachausdruck für sie lautet Kathodenstrahlröhren.

Selbstverständlich werden wir Sie jetzt hier nicht mit einer wissenschaftliche Abhandlung über die Funktionsweise dieser Röhren erschlagen, aber das Grundprinzip sollten Sie verstanden haben:
In einer luftleeren Glasröhre werden mit sehr hohen Spannungen (Schwarzweiß-Bildschirme 14.000 bis 18.000 Volt, Farbbildschirme 25.000 bis 30.000 Volt) Elektronenstrahlen erzeugt, die mit Hilfe starker Elektromagneten abgelenkt, gebündelt und dann auf jeden beliebigen Punkt des Bildschirmes "geschossen" werden können, - natürlich auf die Rückseite des Schirmes.
Diese Rückseite ist mit einer phosphoreszierenden Leuchtschicht versehen, die aufleuchtet, wenn sie vom Elektronenstrahl getroffen wird.

Kathodenstrahlröhre
© GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Zwischen Fernseher und Computermonitor besteht nun ein grundlegender Unterschied: Während sich im Fernsehen ständig etwas rührt, das Bild also fast nie bzw. nur für wenige Augenblicke statisch ist, kann es am Computermonitor stundenlang völlig unverändert bleiben, zum Beispiel, wenn Sie die Arbeit am Computer unterbrechen, ihn aber eingeschaltet lassen.
Und genau dann kann's passieren: Die Elektronenstrahlen, die immer das gleiche Signal an immer die gleichen Bildpunkte senden, können sich an der Rückseite des Bildschirmes in die Leuchtschicht einbrennen - und an solchen Stellen kann künftig kein Bild mehr entstehen.
(Der Schreiber dieser Zeilen hätte das so lange nicht für möglich gehalten, bis er 1988 in einem EDV-Schulungsraum einmal selbst vor einem solchen Monitor saß, bei dem ziemlich in der Mitte ein ca. 2 cm großer Kreis permanent dunkel blieb und den Eindruck eines "Loches" vermittelte.)

Fazit: Der Bildschirmschoner ist bei Röhrengeräten keine Spielerei, sondern hat durchaus eine nützliche Funktion. Man sollte ihn daher einrichten und auf etwa 10 Minuten einstellen.

Eine zweite Möglichkeit gibt es allerdings auch noch, nämlich den Aus-Knopf am Monitor! Den Computer mehrmals täglich herunter- und wieder hochzufahren ist natürlich lästig und zeitaufwändig. Aber nur den Monitor auszuschalten ist nichts anderes als eine Glühbirne (Pardon: Energiesparlampe! Schließlich wollen wir keinen Rüffel aus Brüssel!)) auszuschalten. Und Sie schalten ja schließlich auch das Licht aus, wenn Sie wissen, dass Sie den Raum für mehrere Stunden nicht mehr betreten werden, - nicht wahr?
Darüber hinaus besteht aber auch in der Energieverwaltung die Möglichkeit, den Bildschirm nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität auszuschalten.

B) Flachbildschirme

Die guten (?) alten Röhrenbildschirme haben in den meisten Fällen mittlerweile ausgedient und wurden durch Flachbildschirme, die auf LCD- (Flüssigkristall) oder Plasmatechnik beruhen.
Zu dem Vorteil, dass sie deutlich leichter und platzsparender sind, kommt auch noch die Tatsache hinzu, dass sie flimmerfrei sind und der Anwender daher auch näher heranrücken kann, ohne gleich von Kopfschmerzen geplagt zu werden.

Bei der LCD- und der Plasmatechnik kann der Monitor keinen bleibenden Schaden nehmen, selbst wenn das gleiche Bild tagelang angezeigt werden sollte.

Einmal ganz abgesehen von der sinnlosen Stromvergeudung sollte das dennoch vermieden werden, da die Flüssigkristall-Moleküle "träge" werden können, wenn die an ihnen anliegende elektrische Spannung sich über einen längeren Zeitraum nicht verändert. (Der Monitorhersteller Asus empfiehlt, nach einem Zeitraum von 12 Stunden wenigstens für wenige Sekunden das angezeigte Bild zu verändern.)
Dieser Prozess ist allerdings - im Gegensatz zum Einbrennen bei Röhrengeräten - nicht irreversibel: Sollte sich tatsächlich einmal ein Bild auf einem TFT-Monitor verewigt haben, dann genügt es, den Monitor für 24 Stunden vom Stromnetz zu trennen oder einige Stunden lang einen völlig weißen Bildschirm anzuzeigen.
Letzteres kann man dadurch bewerkstelligen, dass man mit einem Grafikprogramm (es genügt bereits das Windows-eigene Paint) ein 2000 mal 2000 Pixel großes, völlig leeres Bild unter zwei verschiedenen Namen in einem ansonsten leeren Ordner (Neuen Ordner einrichten) abspeichert und mit diesem Ordner eine Diashow mit eigenen Bildern einrichtet.

Fazit: Bei Verwendung von Flachbildschirmen ist ein Bildschirmschoner nicht notwendig und fällt eher in das Kapitel Nostalgie. Mit einem Passwort versehen kann er allerdings den Zugriff von Unbefugten (beispielsweise während der Mittagspause im Büro) erschweren (aber nicht ausschließen!).

Bei längerer Abwesenheit gilt natürlich auch hier: Auch der Flachbildschirm verbraucht Strom (40 - 140 Watt, je nach Hersteller und Monitorgröße) - und jeder hat ein Knöpfchen zum Abschalten!
Und: Auch wenn ein Bildschirmschoner eingerichtet ist, kann der Monitor ausgeschaltet werden! Wenn man ihn nach der Arbeitsunterbrechung wieder einschaltet, dann erscheint - na was wohl? - natürlich der Schoner.

 
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Energieverwaltung bzw. Energieeinstellungen

Viele Anwender unterbrechen ihre Tätigkeit am Computer relativ häufig für kürzere oder längere Zeit. Jedesmal herunter- und dann wieder hochzufahren ist lästig, weil zeitraubend. Also lässt man den Computer einfach eingeschaltet, während man anderen Tätigkeiten nachgeht - und vergeudet dabei Energie.
Zwar verbraucht der Computer, wenn er nichts zu tun hat, weniger Strom als im Vollbetrieb, aber so an die 100 bis 200 Watt Leistung sind ja auch nicht wenig, - und eine 100 oder gar 200 Watt-Glühbirne (die es dank EU mittlerweile allerdings beide eh nicht mehr gibt) würden Sie vermutlich auch ausschalten, wenn Sie sich in einen anderen Raum begeben und nicht ganz sicher sind, wann Sie wiederkommen.

Aber diese Leistungsaufnahme lässt sich dank der Energieverwaltung beträchtlich verringern:

> Rechtsklick auf eine leere Stelle des Desktops
> Ganz unten im Kontextmenü Eigenschaften (XP) bzw. Anpassen (Vista)
> Registerkarte Bildschirmschoner (XP) bzw. Bildschirmschoner (Vista, dritter von oben)

Im unteren Drittel dieses Fensters finden Sie jetzt den Link zur Energieverwaltung bzw. zu den Energieeinstellungen:

Energieverwaltung XP und Vista

Hier können Sie nun festlegen, nach welcher Zeit der Inaktivität welche Komponenten schlafen geschickt werden sollen, die Auswahl erfolgt in den herunterzuklappenden Listen (roter Pfeil):

Windows XP

Energieverwaltung Vista und Windows 7

Die letzte Zeile Ruhezustand steht nur zur Verfügung, wenn dieser zuvor in der Registerkarte Ruhezustand (orangefarbiger Pfeil) aktiviert wurde.

Windows Vista und Windows 7

Bei diesen beiden Betriebssystemen sind die weiteren Schritte nicht einheitlich, da die Computerhersteller verschiedene Möglichkeiten anbieten, die sich auch noch zwischen Tower-PC's und Laptops unterscheiden.

Aber die Möglichkeiten sind ziemlich klar strukturiert und Sie werden sich rasch zurechtfinden.

Achten Sie darauf, dass Sie bei Laptops zwischen Akku- und Netzbetrieb unterscheiden müssen: Im Akkubetrieb sollen die Sparmaßnahmen natürlich schon nach relativ kurzer Inaktivität von Maus und Tastatur aktiviert werden!

 

 

 

 
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System Volume Information

Volume = Datenträger

Den Ordner System Volume Information findet man im Stammverzeichnis jeder internen oder externen Festplatte oder Partition, - aber es ist sehr schwer, an ihn "heranzukommen":
Erstens wird vom Betriebssystem jeglicher Zugriffsversuch auf den Inhalt dieses Ordners verweigert,

System Volume Information: Zugriff verweigert

und zweitens ist die Überraschung groß, wenn man sich seine Eigenschaften (Rechtsklick auf den Ordner, im Kontextmenü ganz unten!) zu Gemüte führen will:

System Volume Information: Null Dateien? Null Ordner?

Null Dateien? Null Ordner?
Wozu existiert denn dieser Ordner überhaupt?
Und warum zeigt er uns seinen Inhalt nicht und warum lässt er sich nicht löschen?

Microsoft hat diesen Ordner offenbar unter einen ganz besonderen Schutz gestellt - und das muss wohl auch ganz besondere Gründe haben!

Tatsächlich werden in ihm alle Wiederherstellungspunkte, die vom Betriebssystem oder von uns selbst angelegt werden, gespeichert. Und da diese tatsächlich äußerst wertvoll sind, verdienen sie auch besonderen Schutz.

Wenn wir unsere Festplatte mit dem nützlichen Programm TreeSize, das Sie bei unseren Download-Empfehlungen finden, scannen, sehen wir sofort, dass dieser Ordner durchaus nicht leer ist:

Ordnergrößen mit TreeSize darstellen

Während uns also der Windows-Explorer etwas von 0 Bytes, 0 Dateien und 0 Ordnern erzählt hat, sehen wir jetzt die wahren Verhältnisse:
Der Ordner System Volume Information enthält 13.712 Dateien in 1.885 Ordnern und belegt immerhin 5,1 GigaByte auf der Festplatte und damit 5,4 % der gesamten dort gespeicherten Datenmenge!

Zwar sind die heutigen Festplatten zumeist so groß, dass uns einige Giga mehr oder weniger nicht weh tun. Da aber der Trend zu den wesentlich schnelleren (aber ebenso wesentlich teureren!) SSD's geht (näheres dazu bei Wikipedia), bei denen man - der Preise wegen - nicht so einfach mit TeraBytes um sich werfen kann, könnte es durchaus sein, dass man froh ist, das eine oder andere GigaByte freischaufeln zu können.
Nun denn: Man kann!

█ Die einfachere Methode:

Windows 7:
> Start > Computer > Systemeigenschaften > Computerschutz
Ganz oben noch einmal die Registerkarte > Computerschutz auswählen.
Laufwerk C: anklicken, > Konfigurieren.
Weiter bei

Windows 8, 8.1:
Momentan steht kein Windows 8 - Rechner zur Verfügung: Bitte 7 oder 10 ausprobieren!

Windows 10:
> Rechtsklick auf das Startmenü > Systemsteuerung
Rechts oben die Anzeige auf > Kleine Symbole einstellen
> Wiederherstellung (Achtung: Die alphabetische Reihenfolge ist von links nach rechts!)
> Systemwiederherstellung konfigurieren
Laufwerk C: anklicken, > Konfigurieren.
Weiter bei

Den Schieberegler für die Maximale Belegung nach Belieben verschieben.
(Empfehlung: 5 %)
Danach rechts unten > Löschen.
Aber seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass damit alle Wiederherstellungspunkte weg sind! Also sofort einen neuen erstellen:
Rechts unten auf > Erstellen klicken, einen beliebigen Namen eingeben, dann auf > Erstellen klicken. > Schließen > OK (unten Mitte).

Wenn Sie das oben erwähnte Programm TreeSize installiert haben, können Sie den Unterschied zwischen "vorher" und "nachher" sehr gut nachvollziehen.
Der Ordner System Volume Information wird übrigens vom Betriebssystem sofort wieder erstellt, - nur ist er nach dem Löschen so gut wie leer!

█ Die etwas kompliziertere Methode (für versierte Anwender):

Da müssen wir (auch noch unter Windows 10!) wieder das "gute, alte" DOS bemühen:

Windows 7:

Drücken Sie die Windows-Taste + R:
Windows-Logo Win 10 + R
Das Fenster "Ausführen" wird geöffnet.
Tippen Sie "cmd" (ohne Anführungszeichen) in das Eingabefenster.

Schließen Sie die Eingabe mit [STRG]+[SHIFT]+[RETURN], denn nur dadurch erhalten Sie - im Gegensatz zu einem einfachen [RETURN] - Administratorenrechte, die für die Ausführungen der folgenden DOS-Befehle erforderlich sind.
(SHIFT = Taste für Großschreibung, RETURN = ENTER = Eingabetaste)
Weiter bei

Windows 8 u. 10:

Klicken Sie auf das "Suchen"-Fenster links unten in der Taskleiste: Suchen-Symbol Win 8  und 10
Geben Sie im Eingabefeld "cmd" (ohne Anführungszeichen) ein, ein Ergebnisfenster wird am linken Bildschirmrand geöffnet, in dem ganz oben entweder cmd.exe oder Eingabeaufforderung steht.
Klicken Sie diesen Treffer mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann aus dem Kontextmenü > Als Administrator ausführen.
Weiter bei

Ein schwarzes DOS-Fenster wird geöffnet; unter Win 7 u. 8 können Sie seine Größe zwar in der Höhe, nicht aber in der Breite verändern.
Unter DOS kann man (muss man aber nicht) auf Großbuchstaben verzichten. Im Folgenden sind alle DOS-Befehle violett und in der Schriftart Courier dargestellt.
Jeden Befehl, den Sie ab nun eintippen, müssen Sie mit RETURN abschließen!

Tippen Sie nun: cd\ (Vergessen Sie nicht auf [RETURN]!
(Den Backslash \ bekommen Sie mit Alt Gr + ß!)
Sie befinden sich nun im Stammverzeichnis von Laufwerk C: und sehen
C:\>_,
wobei der Tiefstrich blinkt und ihre Eingabe erwartet.

Nun tippen Sie:
cacls "c:\system volume information" /E /G meier:F
Auch die Anführungszeichen müssen eingetippt werden, vor und nach dem Backslash \ befindet sich kein Leerzeichen, Tippfehler werden nicht verziehen, - und meier müssen Sie durch den Namen des angemeldeten Benutzers (Kontoinhabers) ersetzen!
Die Reaktion auf diesen Befehl sollte lauten:

Bearbeitetes Verzeichnis: c:\System Volume Information

Eines gleich vorweg:
Der Befehl zum rückgängig Machen dieser Aktion lautet:
cacls "c:\system volume information" /E /
R meier


Durch den Befehl
cacls "c:\system volume information" /E /G meier:F 
haben wir die Freigabe dieses an sich von Windows streng gesperrten Ordners C:\System Volume Information erreicht, wie uns ein Blick darauf mit dem Windows-Explorer zeigt. (Lassen Sie das DOS-Fenster einstweilen geöffnet!)

Zugriff auf den Ordner System Volume Information

Ein Rechtsklick auf den Ordner und ein weiterer Klick auf Eigenschaften zeigt uns, dass die Zahl der Unterordner und Dateien in ihm keineswegs null ist, wie zuvor "behauptet".

Im Windows-Explorer sehen wir nun zwar die Unterordner und die Dateien, die dieser Ordner enthält, der Zugriff darauf ist jedoch weiterhin stark eingeschränkt und wir müssten mit einer weiteren Kaskade von DOS-Befehlen fast jeden Ordner und jede Datei extra wieder "freischaufeln". - Das ist natürlich zu viel des Guten...

 

Wir haben allerdings noch einen weiteren DOS-Befehl im Köcher. Wechseln Sie wieder in das DOS-Fenster und geben Sie den folgenden Befehl ein:

rd /S /Q "c:\system volume information"

Schon nach dem Drücken der [RETURN]-Taste sehen sie, dass der Zugriff auf einige Dateien verweigert wurde.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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